Lieber Michael,
in der Tat ist im Gegensatz zur Privatwelt in der Geschäftswelt Windows
7 das Arbeitspferd und könnte sich dort ähnlich lange wie XP halten -
weil beide gut sind und 7 ist sogar besser als XP.
Mit Windows 8.x hätte sich Microsoft fast "umgebracht". Vista läßt
grüßen. Deshalb wurde 9 übersprungen und 10 an die Kunden verschenkt,
die 8 gekauft bzw. aufgezwungen bekommen hatten.
10 macht allein schon deshalb weil es sogar auf Tablets mit 1 GB RAM
kriecht ("läuft" finde ich übertrieben) wieder einen guten Eindruck.
Allerdings wirft es einige Fragen bezüglich der Vertraulichkeit und der
Kompatibilität mit alten Programmen, alter Hardware - mein privater
lenovo T420s kann kein 10 :-( - und vor allem mit Linux-Server auf. Auch
für linuxmuster ist die Integration so weit ich weiß, noch nicht 100%
fertig.
Deshalb kann ich die Anweisung Deiner Chefin gut nachvollziehen.
Konfrontation ist meiner Meinung nach kein guter Lösungsweg - schon gar
nicht für PädagogInnen. Deshalb würde ich mit ihr zu vereinbaren
versuchen, die Lizenzen so einkaufen, dass Du zunächst 7 und später,
wenn die o. g. offenen Fragen geklärt sind und Euch außer der (dann
vielleicht gewandelten) Gewohnheit der KollegInnen keine
"unternehmenskritischen Anwendungen" mehr an 7 binden, 10 installieren
kannst.
Gruß Jürgen
Am 03.03.2016 um 18:08 schrieb M. Frey:
> Hallo miteinander,
> hier kommt mal wieder der große Fruscht ... mit der Bitte daru, mich
> über eventuelle Folgen aufzuklären.
>
> Wir bekommen komplett neuen PC Ersatz.
> Nach langem Rumgeeiere habe ich mich breitschlagne lassen, Microsoft
> statt Ubuntu den Vortritt zu lassen, unter der Bedinung, dass dies ein
> Dienstleister einrichtet.
> Das ganze hat sich so lange hingezogen, dass Win7 ursprünglich
> angedacht war, inzwischen sich aber doch eigentlich Win10 anbietet.
>
> Also habe ich beim Hardwarezulieferer und beim Dienstleister Win7 auf
> Win10 umgebogen.
> Preislich blieb alles beim alten.
> Als meine Chefin das mitbekommen hat, hat sie mich zu einem
> Dienstgespräch eingeladen und mir sehr deutlich zu verstehen gegeben,
> dass sie auf Win7 besteht.
> Begründung: "Alle Lehrer haben Win7 auf ihrem Rechner" - was definitiv
> nicht stimmt, es tummelt sich bei uns alles rum.
> und "Die Gemeinde verwendet auch Win7".
> Offensichtlich besteht auch in der Gemeinde jemand auf Win7.
>
> Meine Chefin geht zum Ende des Schuljahrs in Pension.
> Was passiert im schlimmsten Fall, wenn ich mich der Anweisung
> widersetzte und Win10 einrichten lass?
> Der Kopf wird mir dann voll ganz abgerissen, das ist mir klar, aber
> was kann sonst noch passieren?
>
> Gruß
> Michael
> _______________________________________________
> linuxmuster-user mailing list
> [email protected]
> https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
>
_______________________________________________
linuxmuster-user mailing list
[email protected]
https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user