Hallo Helmut,
Am 04.03.2016 um 14:38 schrieb Helmut Hullen:
Hallo, Stefan,
Du meintest am 04.03.16:
Verstehe ich das richtig: Du lässt wirklich WinXP-Rechner auf das
Internet los? Fällt doch schon fast unter grob fahrlässig!
Naja, ich denke, wir sind nicht die einzige Schule, wo es noch
Rechner mit XP gibt.
[...]
Tägliches syncen (noch besser: bei jedem Rechnerstart) beseitigt
einen Virenbefall schnell wieder (sofern es ihm nicht gelingt, auf
andere Partitionen (Cache) bzw. Netzlaufwerke überzugreifen).
Wenn ihr täglich synct, wie schnell zieht denn dann der Virenscanner
aktuelle Signaturen?
Wie kommt ein Schädling auf einen Windows-Client im Schulnetz?
0) Download einer Datei per Browser, oder auch z.B. Anzeige eines Bildes
im Browser, und wenn das dann ein infiziertes jpeg ist, für dessen
Darstellung viele Browser offenbar auf Windows-Systemkomponenten
zurückgreifen...
Am ehesten über 2 der möglichen Wege:
a) USB-Stick
b) E-Mail-Anhang
Stick: sollte sowieso gesperrt sein,
Warum das denn? Wie bringen die Schüler ihre Impress-Präsentation von zu
Hause für das Referat auf den Rechner? Wie nehmen sie die Java-Dateien
zum Üben mit nach Hause? Und die Kollegen?
E-Mail: sollte sowieso gesperrt sein, oder das Sortierprogramm auf dem
Server (postfix o.ä.) sollte E-Mail mit Anhang sowieso in den Ordner
"verdächtig" schieben.
Weiß nicht, ob ich das für pädagogisch sinnvoll halte. Machen wir
jedenfalls nicht. Also bezogen auf Webmailer, die Ports für POP3, SMTP
und IMAP sind nicht offen. Aber infizierte Anhänge kann man auch mittels
Webmailer downloaden. Und die kommen offenbar doch immer mal wieder
durch die Filter der Provider durch.
Grüße,
Stefan
_______________________________________________
linuxmuster-user mailing list
[email protected]
https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user