Hallo Helmut,

was hat man mehr an Protokolloptionen wenn der Proxy transparent ist?

Ich habe das beim Time for Kids Schulrouter nach Beratung mit deren
Support abstellt, damit

- eine Authentifizierung (gegen LDAP von linuxmuster) überhaupt möglich ist

- man mindestens die Ports 80, 443, 21 ausgehend für die Clients sperren
kann, damit eine Umgehung des Proxy mit dem Torbrowser für einen mäßig
begabten Achtklässler nicht mehr möglich ist


Wenn der Proxy transparent sein könnte und dabei trotzdem einigermaßen 
schwer umgehbar, wäre ich ein anderes Problem los:
Die Smart Notebook Software kann anerkanntermaßen ihre eigene
Proxy-Konfiguration nicht auswerten, was nur in Windows den meisten
Kunden nicht auffällt, weil es wenigstens die Einstellungen in der
Systemsteuerung übernimmt. Umgebungvariablen in Linux sind der Software
fremd. Macuser sähen genau so alt aus, müssten sie in einer sicheren
Umgebung arbeiten ...
Beheben wollen die Kanadier diesen Mangel offenbar nicht ernsthaft - um
müssen es Dank CETA wohl auch nicht :-(

Vielleicht sollte man in Linux lokal einen simplen transparenten Proxy
implementieren der einfach nur ohne wenn und aber an den richtigen mit
Filter und Protokoll forwarded. Dann gäbe es tatsächlich nur eine
Stelle, wo man den Proxy einstellen müsste - und dies auch zuverlässig
könnte!
Hierbei hätte man mit Sicherheit nur die IP-Adresse und Uhrzeit und
keinen Benutzernamen im Protokoll des richtigen Proxy und MÜSSTE nur im
Streitfall (Anordnung der Schulleitung oder richterlicher Beschluss?)
Uhrzeit, IP-Adresse und Benutzernamen zusammenbringen, so wie Holger es
beschrieben hat.
Gefällt mir irgendwie besser als Riesenmengen personenbezogener
Protokolle - auch wenn's nur "Security by Oscurity" ist.

Gruß Jürgen

Am 14.04.2016 um 16:07 schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Hans-Dietrich,
>
> Du meintest am 14.04.16:
>
>> ich habe keine Linuxmuster.net-Lösung, aber einen anderen
>> Schulserver, auf dem LDAP, Squid und Squidguard läuft. Dabei
>> Anmeldezwang an Squid, wobei auch bei uns die Anmeldung zum LDAP hin
>> erfolgt (man könnte aber die Anmeldung von Squid auch über PAM oder
>> zum Samba hin machen - aber LDAP ist das Einfachste).
> Und vermutlich ist dort Squid _nicht_ als "transparenter Proxy"  
> eingestellt. Damit entfallen etliche Protokoll-Möglichkeiten.
>
> Viele Gruesse!
> Helmut
>
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