Hallo, OK, das Aufräumen hat nichts grundlegend geändert. Gibt zwar weniger Fehlermeldungen, aber der slapd stellt weiterhin seine Antworten aufgrund too many files zeitweise ein, wenn viele (scheinbar mindestens >15) Anmeldeversuche zeitgleich stattfinden.
Habe jetzt folgendes gemacht: In /etc/default/slapd habe ich folgende Zeile hinzugefügt: ulimit -n 8192 Das sollte, wenn ich das richtig verstehe, das Filelimit von 1024 auf 8192 erhöhen. Nach einem /etc/init.d/slapd restart läuft es derzeit, es sind gerade aber auch nicht allzuviele Rechner aktiv, werde es weiter beobachten. Grüße, Stefan Stefan Leßmann Laura-Schradin-Schule Reutlingen Bismarckstr. 17 72764 Reutlingen Tel.: 07121/485-211 Fax: 07121/485-490 Am 29. September 2016 um 15:37 schrieb Stefan Leßmann <[email protected]>: > Hallo Jesko, > > > Am 29. September 2016 um 14:04 schrieb Jesko Anschütz > <[email protected]>: >> Hallo Stefan, >> >> >>> Am 29.09.2016 um 13:08 schrieb Stefan Leßmann >>> <[email protected]>: >>> >>> Hallo, >>> OK, zunächst fiel mir auf, dass var zu 100% voll war. Also Platz >>> freigeschaufelt. >> >> Das passiert bei knapp bemessenem Platz nach einem neuen Image gerne mal, >> wenn /var/linbo nicht auf einer eigenen Partition/Platte liegt. > > Oder die 250GB-var-Partition mit 250GB belegt ist. Allerdings liegen > nur 65GB davon unter /var/linbo. Muss noch schauen, wo der Rest liegt. > >> >> da scheint das Postfach vom User uhligve voll. >> kannst ja mal >> ~# mailq >> eintippen um zu sehen, ob dann auch massig Quota-Warnungen auf ihre >> Auslieferung warten? >> >>> Wir machen keinerlei E-Mails über linuxmuster. >> >> naja, vielleicht machen die Schüler das doch :) und du weißt das nur nicht :) > > Und warum tauchen die Mails dann immer gerade dann auf, wenn Rechner > hochgefahren werden? Jedenfalls lagen in der Mailq 912 Requests, die > ich großzügig gelöscht habe. Zusammen mit allen Mails aller > Portfächer. Die Admin-Mails liest nämlich auch keiner. Ich schau eher > ab und an in die Logfiles. > > >> schaun wir mal, ob Postfächer reinigen schon hilft… >> >> Ach ja, wenn du keinen User angibst, dann macht er das bei allen Usern :) >> —> ALLE MAILS AUS ALLEN Postfächern löschen, die älter als ein Jahr sind: >> ~ # cyrus ipurge -f -d 365 >> >> >> LG; Jesko > > Vielleicht, aber ich habe da noch ein anderes Problem gefunden. Ich > habe meine 14 Schüler gezielt gegen Ende der Doppelstunde (bei > gestopptem postfix) die Rechner hochfahren lassen, prompt blieben > viele lange beim Ubuntu-Boot hängen (z.T. erst bei der Anzeige des > Login-Fensters, das zwar schon angezeigt wurde, aber noch mit dunklem > Hintergrund statt lila... Eingaben wurden noch nicht angenommen), > andere nahmen die Login-Daten entgegen, wiesen sie aber als falsch > zurück. Auch mein Lehrerrechner, den ich schon lange vorher > hochgefahren hatte. > > Folgendes meldet das syslog zu dieser Zeit massenhaft: > > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.allow: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.allow: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus CRON[7702]: pam_ldap: ldap_result Can't > contact LDAP server > Sep 29 14:37:01 centaurus CRON[7702]: pam_ldap: reconnecting to LDAP server... > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.allow: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus CRON[7702]: pam_ldap: ldap_result Can't > contact LDAP server > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.allow: Too many open files > Sep 29 14:37:01 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > usw... > > Schon klar, dass dann der Login nicht klappt. Das komische: Nach > weniger als 5 Minuten war der Spuk dann plötzlich vorbei, die Schüler > konnten sich anmelden. Syslog meldet: > > Sep 29 14:39:04 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:39:04 centaurus CRON[8327]: (root) CMD ( [ -x > /usr/lib/php5/maxlifetime ] && [ -d /var/lib/php5 ] && find > /var/lib/php5/ -depth -mindepth 1 -maxdepth 1 -type f -cmin > +$(/usr/lib/php5/maxlifetime) ! -execdir fuser -s {} 2>/dev/null \; > -delete) > Sep 29 14:39:04 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.allow: Too many open files > Sep 29 14:39:04 centaurus slapd[1818]: warning: cannot open > /etc/hosts.deny: Too many open files > Sep 29 14:39:10 centaurus master[4933]: process 7757 exited, status 0 > Sep 29 14:39:24 centaurus nagios3: SERVICE ALERT: > Drucker03-HP_CP3505n_222;Printer Status;CRITICAL;SOFT;1;Timeout: No > Response from 10.32.222.200. : Timeout from host 10.32.222.200 > Sep 29 14:39:34 centaurus nagios3: HOST ALERT: > Drucker03-HP_CP3505n_222;DOWN;SOFT;1;CRITICAL - Host Unreachable > (10.32.222.200) > > Die letzten beiden nagios-Meldungen sind normal, wenn der Drucker > ausgeschaltet ist... Zeigt nur, dass ab 14:39:05 alles wieder normal > lief. Aber warum? > > Grüße, > Stefan _______________________________________________ linuxmuster-user mailing list [email protected] https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
