Einer Vereinbarung nachkommend, unten stehender Wortlaut - und alles im Anspruch von „Transparenz“, wie es der Betreiber der Liste, Herr Lorenz Seidler alias eSeL, schon vom Start weg propagiert hat.

“In verschiedenen Beitraegen auf der mailing-list ´netznetz.net´ habe ich Herrn Guenther Friesinger und Herrn Johannes Grenzfurthner mit Schimpfworten bedacht. Tatsaechlich wollte ich lediglich Kritik an der politischen Praxis der Wiener Netzkultur und insbesondere der Foerdervergabe durch die Stadt Wien und der Rolle der Genannten als wesentliche Initiatoren und Traeger des Community games kritisieren. Ich bin daher gerne bereit, saemtliche verwendete Schimpfworte mit dem Ausdruck des Bedauerns zurueckzuziehen (Zanger 2007) und in Zukunft die Verbreitung von beleidigenden Aeusserungen über Herrn Günther Friesinger, Herrn Johannes Grenzfurthner und das Kuenstlerkollektiv monochrom zu unterlassen“ (Friesinger/ Grenzfurthner/Pilz 2007).

Friedrich E. Rakuschan

Anmerkung 1)
Obiger Wortlaut ist Ergebnis einer sogenannten kollaborativen Praxis: Der erste Teil wurde von RA Dr. Georg Zanger am 19.9.2007 in seiner Kanzlei formuliert und der Rest von Guenther Friesinger, Johannes Grenzfurthner und RA Mag. Michael Pilz im Laufe der Verhandlung der betreffenden Causa am 18.10.2007 im Landesgericht für Strafsachen Wien, Gerichtsabteilung 91.

Anmerkung 2)
Unter „Verbreitung von beleidigenden Aeusserungen“ sind Zuschreibungen zu verstehen, die in Sprache und Rede als Schimpfworte gelten. Darunter faellt im betreffenden Fall nicht die weitere Thematisierung von Sachverhalten, denen sich Friesinger und Grenzfurthner als Teilnehmer der mailing-list netznetz.net nicht gestellt haben, vielmehr vermeinten, sie koennten diese durch Klagen gegen mich weiter vertuschen. Es darf demnach weiter gesagt werden, dass Guenther Friesinger und Johannes Grenzfurthner als Vereinsmitglieder von monochrom und team teichenberg, somit Teile eines gleichlautenden Autorenteams eines Papiers von 2004 sind, in dem sich dieses der Stadtregierung/dem Subventionsgeber für Datamining in der Szene anbietet. Weiterhin muss gesagt werden, dass mit ihrem Wissen in der mailing-list netznetz.net zirka zwei Jahre lang Politiker und Beamte als Lurker den Kommunikationsaustausch unter Subventionsantraegern verfolgt haben, ohne dass Letztere von Mitwissern (vermachtete netznetz.net-Akteure) darueber informiert wurden. Weiterhin muss gesagt werden, dass Guenther Friesinger und Johannes Grenzfurthner quasi folgerichtig die Veranstaltung "Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung (mit Sybille Straubinger und Sylvia Fassl-Vogler)" als sogenannten "Mana Workshop" im Rahmen von "paraflows 06" (mit-)organisiert haben.

Fazit
Guenther Friesinger (team teichenberg) und Johannes Grenzfurthner (monochrom) haben in schwerwiegender Weise gegen Wertpraeferenzen und Kriterien von Netzkulturen verstossen. Nicht zuletzt mit ihren Klagen gegen mich sollte ein judikativer Praezedenzfall geschaffen werden, um letzte „temporaere autonome Zonen“ im Web zu zerstoeren. In meiner Rolle als „spezifischer Intellektueller“ (Foucault), als mithin Taktiker ´einer Freiheit´ - die sich nicht darum schert, ob das, was getan wird, unter dem Aspekt hegemonialer Ordnung Zuspruch oder Ablehnung findet -, habe ich die strukturelle Disposition der netznetz.net-Unternehmung als Erfindung der Stadtregierung ´anwesend und sichtbar gemacht´. Und als quasi Highlight des Ganzen - ohne dass ich zirka zwei Jahre lang die Namen Friesinger und Grenzfurthner in diesem Zusammenhang je genannt habe - haben sich dieselben als Kollaborateure und Protagonisten des netznetz.net-Begruendungszusammenhangs selbst geoutet, indem sie ihrer Positionierung weiter folgend zu einem Staatsapparat Zuflucht genommen haben.

Aber weder Politiker und Beamte der Wiener Stadtregierung, noch ihre vermachteten Kollaborateure in der Wiener Szene werden kritische Intellektuelle in dieser Stadt an ihrer Meinungsaeusserung hindern - auch nicht mit Klagen nach §§ 6, 8a Abs 6 MedienG und anderes mehr.

Friedrich E. Rakuschan
http://www.ferakuschan.at

Einer Vereinbarung nachkommend, unten stehender Wortlaut:

“In verschiedenen Beiträgen auf der mailing-list ´netznetz.net´ habe ich Herrn Günther Friesinger und Herrn Johannes Grenzfurthner mit Schimpfworten bedacht. Tatsächlich wollte ich lediglich Kritik an der politischen Praxis der Wiener Netzkultur und insbesondere der Fördervergabe durch die Stadt Wien und der Rolle der Genannten als wesentliche Initiatoren und Träger des Community games kritisieren. Ich bin daher gerne bereit, sämtliche verwendete Schimpfworte mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückzuziehen und in Zukunft die Verbreitung von beleidigenden Äußerungen über Herrn Günther Friesinger, Herrn Johannes Grenzfurthner und das Künstlerkollektiv ´monochrom´ zu unterlassen.
Friedrich Rakuschan“
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http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste

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