Hi! Hab ich am Samstag leider von der falschen Mailadresse abgeschickt und dann hatte mich die Grippe mit veritablem Durchfall erwischt ...
So wie es ausschaut ist netznetz nun doch eindeutig "die Mafia" und der Johannes Grenzfurther scheint doch ein Korrumpel zu sein. Ich bin schon gespannt, ob wenigstens Silvia Fassl-Vogler den Gleichbehandlungsgrundsatz der Verfassung anzuwenden weiss. Sie hat schon zu viel hinnehmen müssen von neztnetz, wo das Rad jedes Jahr neu erfunden wurde, die eigenen Regeln bei der nächstbesten Gelegenheit über Bord geworfen wurden bzw. missachtet wurden und die minimalen Grundsätze von Fair Play und Demokratie ziemlich unbekannt zu sein scheinen. Ich finde es übrigens prinzipiell idiotisch Printmedien mit netzkulturellem Inhalt von der Wahl auszuschliessen. Der "Witz" am aktuellen Skandal ist, dass das abgelehnte Projekt dezidiert mehr mit Netzkultur zu tun hat als monochrom ... Von Johannes Grenzfurther hätte ich mir ein solidarisches Verhalten in der Form von "entweder beide oder keiner" erwartet. Werde ich einstweilen mein Projekt einstweilen offline am mac machen und schauen, ob es woanders finanziert werden kann bzw. die notwendige technische Infrastruktur woanders aufgestellt werden kann. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne an. Das Dumme an Netzkulturprojekten ist eben, dass diese leider ohne Geld oft nicht machbar sind. Aber dem Herrn Lutschinger wird schon etwas einfallen ... netznetz kommt sich in mein Projekt "Korrumpel ohne Grenzen" (Domaine wird kog.at), monochrom vermutlich auch. Hatte mir vor Jahren Johannes Grenzfurther lauwarm mitgeteilt, die public netbase habe in der Grüdungsphase selbst ein Konkurrenzprojekt in Sachen Subvention durch die MA 7 hinausgeboxt und so gekillt. Nun wurde sozusagen ein Konkurrenzprojekt zu monochrom von der Koordination hinausgeboxt. Und vor der letzten Wahl meinte Johannes, er tue sich netznetz nimmer an, hatte dann aber doch wieder über 8000 Euro abgeräumt. Erstaunlich finde ich, da nun "endlich" ein hieb- und stichfester Grund vorhanden ist, monochrom zu kritisieren, der streitbare Rakuschan und Consorten schweigen. Da sage einer, die Geschichte wiederhole sich nicht! Ein hoch den Korrumpeln! Martin --->x<--- Werte verbliebene Restcommunity, mir ist da ein kitzekleiner logischer Widerspruch aufgefallen, bezüglich der zwei von der Wahl ausgeschlossenen Projekte. Der Ausschluss des zweiten Projekts wird folgend begründet: " * Der Antrag Digital Art and Culture Quarterly wurde in seiner Förderbarkeit durch die MA 7 in Zweifel gezogen gezogen, da sein Ausgabemedium v.a. die Druckausgabe einer Zeitschrift vorsieht, welche nicht in einen Bereich für neue Medien gehört. Der Antragssteller zieht den Antrag für diese Vergaberunde zurück." In sich durchaus logisch und sogar eindeutig operationalisierbar. Bei meiner 2. Sitzung als Trustee wurde mit gleicher Begründung auch die Prinzdokumentation von sonance.net über Netzkultur abgelehnt. Ich frage mich nun, warum diese bereits 2 x angewandte Begründung nicht für monochrom gilt, dessen Projekt schon vom Titel her ebenfalls ein reines Printprojekt ist, ebenso von der Kalkulation her die Druckkosten eindeutig überwiegen: Einreichung Digitale Kultur 2008-2 monochrom print: Johannes Grenzfurthner http://netznetz.net/wiki/Einreichung_Digitale_Kultur_2008-2_monochrom_print:_Johannes_Grenzfurthner Das verstösst eindeutig gegen den Verfassungsgrundsatz der Gleichbehandlung. Eine Klage bzw. eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Silvia Fassl-Vogler (ich wunder mich sehr, warum sie da mitmacht) hätten vermutlich eine sehr große Erfolgschance, wenngleich der Rechtsweg recht lange dauern kann. Ob da die hohe Anzahl von monochrom-FreundInnen im Wahlvorbereitungsgremium etwas mit der rechtswidrigen Entscheidung zu tun hat? Ein Präzedenzverfahren der Vereinigung der Alternativen Zeitungen und Zeitschriften hat zwar 6 Jahre gedauert, ist aber für die klagenden Zeitschriften, die ebenfalls nach einem eindeutigen Kriterium diskriminiert wurden, erfolgreich ausgegangen. Siehe: http://vaz.mediaweb.at --> Medienpolitik --> Publizistikförderung Auch die Ungleichbehandlung von Julia Starksy hat vermutlich gute Erfolgschancen im Klagefall, das die Aufteilung von Projekten in verschiedene Teile eine durchaus gängige Praxis sowohl in der Kunst als auch in anderen Beriechen ist und sehr wohl auch von monchrom praktiziert wird/wurde. Schön langsam bekomme ich den Eindruck, dass das Urteilsvermögen von Johannes Grenzfurther und seinen FreundInnen im Wahlvorbereitungskomitee durch die Geldzuwendungen seitens der Gemeinde Wien bzw. dem "Erfolg" allgemein, deutlich getrübt worden ist. Ich erinnere mich noch an einen Johannes Grenzfurther, der vor Jahren genau jene Praktiken, die in seinem Umfeld passieren, kritisiert hatte ... Bei aller Freundschaft: Wo es um Entscheidungen nach operationalisierbaren Kriterien geht hat auch nach dem Wahlerfolgen von BZÖ und FPÖ und der noch immer existierenden Real-SPÖ die Verfassung nach wie vor Gültigkeit, auch wenn die demokratische und rechtsstaatliche Kultur in Österreich nach wie vor sehr schwach ausgeprägt ist und die ideale der Aufklärung nach wie vor völlig unbekannt zu sein scheinen. Auch wenn ich mir in diesem verbliebenen Sumpf wenig FreundInnen mache, versuche ich dennoch möglichst ohne Lüge zu leben (Arno Placks Klassiker "Ohne Lüge leben" und vermutlich auch "Wie oft muss Hitler noch besiegt werden" scheinen nach wir vor brandaktuell zu sein). Wenn mir morgen Geld zugesprochen wird, werde ich als Akt der Solidarität etwa 10 % von der vermutlich eh nicht allzu grossen Summe in Form von Subaufträgen auf die diskriminierten Projekte weiter reichen (da finden sich zum Glück durchaus Synergien :-)). Mit solidarischen Grüssen an die offenbar wenigen verbliebenen Aufrechten Martin Mair P.S.: Es wäre schon ein Riesenfortschritt für Österreich, wären die Grundrechnungsarten und logischen Grundoperationen allgemein bekannt und würden diese auch richtig angewendet werden .... Wie hiess der Schlüsselsatz in der bei monochrom gescreenten "Animal Farm": "Alle Schweine sind gleich. Manche sind gleicher." -- =============================== Martin Mair Krottenbachstrasse 40/9/6 A-1190 Wien Tel.: +43-1-3677487 Handy: +43-676-3548310 Mail: [EMAIL PROTECTED] Skype: mmair1 Web: www.mediaaustria.at =============================== _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
