Hi Martin Mair und interessierte oeffentlichkeit - im falle bestimmter sachverhalte dauert es eben einige zeit, bis alle aber wirklich alle checken, was da so laeuft.
(fuer netznet-interessierte neuzugaenge ich habe nie einen anspruch auf das betreffende subventionsetat gestellt und habe mich nie fuer eine wie immer geartete fuehrungsrolle, oder was immer, in diesem zusammenhang interessiert.) ich habe es dir damals nicht uebel genommen, werter Martin, dass auch du glaubtest, ich waere einfach bloss durchgeknallt. wer wie ich ueber so viel insiderwissen zu netztnet seit den anfaengen verfuegt, musste hier (in dieserliste) einfach ein rolle und einen enstprechenden kommunikations-modus vorfuehren, um die illegitimitaet dieser farce (aus der beobachterposition einer tatsaechlichen netzkultur gesehen) mit nachdruck deutlich zu machen. der erfolg der kritiker/innen von diesem netznet-stadel gibt ihnen recht die betreffende oeffentlichkeit konnte damit fuer die hintergruende und sachverhalte sensibilisiert werden. > Zitat von Martin Mair <[EMAIL PROTECTED]>: > Da sage einer, die Geschichte wiederhole sich nicht! in der tat, dein einspruch via mail und die darauffolgenden antworten alles wie gehabt. > Zitat von Franz Ablinger <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Lieber Martin, > > > > dich beutelt die Grippe wohl ziemlich arg, wenn ich das mal so sagen darf. > > Der Grund, warum Johannes dir nicht antwortet, ist, dass er sich für eine > > Flitterwoche mit Evelyn mal kurz zurückgezogen hat, wie wohl allgemein > > bekannt sein dürfte. > > > >fra arme Evelyn, kann ich da nur sagen das ist fuerwahr ein hartes frauenschicksal. und du - Franz Ablinger solltest in so einem falle lieber deine klappe halten. frage einfach deine ehefrau ich bin ein menschenfreund, wer mir aber auf die schmierige kommt, kann mit meiner abreibung rechnen. dein los als monochrommitglied ist doch schon beklagenswert genug. dass Grenzfurthner ein elender feigling ist, und anstatt sich diskussionen zu stellen, sich hinter den diversen mono-mitgliedern versteckt, oder gleich zur partei und den partei-anwaelten rennt, sollte inzwischen doch hinlaenglich bekannt sein. die crux von netznet werter Martin ist sein begruendungszusammenhang. Grenzfurthner, Friesinger & co dienten sich der wiener stadtregierung an (das papier von 2004 ist nur ein beleg). im rahmen der ersten paraflows-veranstaltung propagierten sie sogar(!) zusammenarbeit mit politik und verwaltung im programm und das kommt von leuten, die glauben machen wollen, sie haetten etwas mit netzkultur zu tun. eine netzkultur (oder medienkultur jenseits kulturindustrieller orientierung) kann sich nur auf zivilgesellschaftlichen voraussetzungen formieren. eine zusammenarbeit(!) mit militaerisch strukturierten organisationen, wie es politische parteien nun mal sind, kann es unter diesem anspruch nicht geben. anarchistisch-libertaere modelle d.h. keine herr(!)schaft von menschen ueber menschen sind dafuer die einzig anstrebenswerten modelle. von der frau Silvia Fassl-Vogler(MA 7) werter Martin brauchst du dir freilich keine unterstuetzung erwarten sie ist auch nur eine parteisoldatin, die brav ihren dienst macht. und seitdem ihr Grenzfuerthner die treue geschworen hat (das papier von 2004), geniesst er einen schosshundstatus bei ihr; was kuenstlerische belange anlangt, haben wiener sozialdemokraten, wie rechte parteien, immer schon einen schlechten geschmack jede seite auf ihre spezielle art. kurzum - frau Silvia Fassl-Vogler(MA 7) hat schlichtweg keinen blassen schimmer von (medien-, netz-)kunst und aehnlichem, und stuetzt sich einzig auf die parteifunktionaere, die die szene kontrollieren (sollen). netznet ist seit dem start keine community geworden netznet ist nur der name fuer den betreffenden subventionstopf. keine ueberraschung die betreffende population (dieser ganze heterogene zusammenhang, der sich durch bestimmte orientierungen irgendwie auf eine minimalplattform zusammenbringen laesst) kann nicht so ohne weiteres in eine vorfeldorganisation einer partei (wie urspruenglich geplant) verwandelt werden da setze ich auf den eigensinn radikal-individueller persoenlichkeiten. was uebrig geblieben ist von netznet?: netznet, de facto eine erfindung der stadtregierung basta! und was ist schon vom gesabber der parteifunktionaere und ihren lakaien zu halten? > Zitat von Teichenberg [EMAIL PROTECTED] > ................................................................ > Zitat von Findeisen Andreas Leo <[EMAIL PROTECTED] > ................................................................. und das alles gilt vorrangig fuer das quartier21 im museumsquartier, die quasi hochburg der moechtegern-mafia, wo sich der leiter, Vitus Weh, von den parteifunktionaeren auf der nase herumtanzen bzw. von diesen in schach halten laesst auch so ein elendiges schicksal. schon das allein erklaert, werter Martin, warum ich mich lieber viele monate im jahr in Berlin aufhalte. keine rede von paradiesen anderswo aber diese wiener scheiiiiiiiiiiiiisssssssssss-umstaende, in jahrzehnten gewachsen(!), vermisst niemand, der noch ueber souverenitaet verfuegt. machs gut - cheers, fer und keine sorge, Martin: ich bin weiterhin unbestechlich. und diese wappler sind fuer mich keine ernstzunehmenden gegner. > Zitat von Martin Mair <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Hi! > > > > Hab ich am Samstag leider von der falschen Mailadresse abgeschickt und > > dann hatte mich die Grippe mit veritablem Durchfall erwischt ... > > > > So wie es ausschaut ist netznetz nun doch eindeutig "die Mafia" und der > > Johannes Grenzfurther scheint doch ein Korrumpel zu sein. > > > > Ich bin schon gespannt, ob wenigstens Silvia Fassl-Vogler den > > Gleichbehandlungsgrundsatz der Verfassung anzuwenden weiss. Sie hat > > schon zu viel hinnehmen müssen von neztnetz, wo das Rad jedes Jahr neu > > erfunden wurde, die eigenen Regeln bei der nächstbesten Gelegenheit über > > Bord geworfen wurden bzw. missachtet wurden und die minimalen Grundsätze > > von Fair Play und Demokratie ziemlich unbekannt zu sein scheinen. > > > > Ich finde es übrigens prinzipiell idiotisch Printmedien mit > > netzkulturellem Inhalt von der Wahl auszuschliessen. Der "Witz" am > > aktuellen Skandal ist, dass das abgelehnte Projekt dezidiert mehr mit > > Netzkultur zu tun hat als monochrom ... > > > > Von Johannes Grenzfurther hätte ich mir ein solidarisches Verhalten in > > der Form von "entweder beide oder keiner" erwartet. > > > > Werde ich einstweilen mein Projekt einstweilen offline am mac machen und > > schauen, ob es woanders finanziert werden kann bzw. die notwendige > > technische Infrastruktur woanders aufgestellt werden kann. > > > > Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne an. > > > > Das Dumme an Netzkulturprojekten ist eben, dass diese leider ohne Geld > > oft nicht machbar sind. Aber dem Herrn Lutschinger wird schon etwas > > einfallen ... > > > > netznetz kommt sich in mein Projekt "Korrumpel ohne Grenzen" (Domaine > > wird kog.at), monochrom vermutlich auch. Hatte mir vor Jahren Johannes > > Grenzfurther lauwarm mitgeteilt, die public netbase habe in der > > Grüdungsphase selbst ein Konkurrenzprojekt in Sachen Subvention durch > > die MA 7 hinausgeboxt und so gekillt. Nun wurde sozusagen ein > > Konkurrenzprojekt zu monochrom von der Koordination hinausgeboxt. Und > > vor der letzten Wahl meinte Johannes, er tue sich netznetz nimmer an, > > hatte dann aber doch wieder über 8000 Euro abgeräumt. > > > > Erstaunlich finde ich, da nun "endlich" ein hieb- und stichfester Grund > > vorhanden ist, monochrom zu kritisieren, der streitbare Rakuschan und > > Consorten schweigen. > > > > Da sage einer, die Geschichte wiederhole sich nicht! > > > > Ein hoch den Korrumpeln! > > > > Martin > > > > --->x<--- > > > > > > > > Werte verbliebene Restcommunity, mir ist da ein kitzekleiner logischer > > Widerspruch aufgefallen, bezüglich der zwei von der Wahl > > ausgeschlossenen Projekte. > > > > Der Ausschluss des zweiten Projekts wird folgend begründet: > > > > " * Der Antrag Digital Art and Culture Quarterly wurde in seiner > > Förderbarkeit durch die MA 7 in Zweifel gezogen gezogen, da sein > > Ausgabemedium v.a. die Druckausgabe einer Zeitschrift vorsieht, welche > > nicht in einen Bereich für neue Medien gehört. Der Antragssteller zieht > > den Antrag für diese Vergaberunde zurück." > > > > In sich durchaus logisch und sogar eindeutig operationalisierbar. Bei > > meiner 2. Sitzung als Trustee wurde mit gleicher Begründung auch die > > Prinzdokumentation von sonance.net über Netzkultur abgelehnt. > > > > Ich frage mich nun, warum diese bereits 2 x angewandte Begründung nicht > > für monochrom gilt, dessen Projekt schon vom Titel her ebenfalls ein > > reines Printprojekt ist, ebenso von der Kalkulation her die Druckkosten > > eindeutig überwiegen: > > > > Einreichung Digitale Kultur 2008-2 monochrom print: Johannes Grenzfurthner > > > http://netznetz.net/wiki/Einreichung_Digitale_Kultur_2008-2_monochrom_print:_Johannes_Grenzfurthner > > > Zitat von Franz Ablinger <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Lieber Martin, > > > > dich beutelt die Grippe wohl ziemlich arg, wenn ich das mal so sagen darf. > > Der Grund, warum Johannes dir nicht antwortet, ist, dass er sich für eine > > Flitterwoche mit Evelyn mal kurz zurückgezogen hat, wie wohl allgemein > > bekannt sein dürfte. > > > Ø fra > > > Zitat von Teichenberg <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Hallo Martin, > > > > gute Besserung mal vorneweg! Und Gratualtion zur Linz09-Projektarbeit. Beim > > Antrag für unser Projekt "Digital Art and Culture Quarterly" gibts nun ein > > paar Misverständnisse - wie mir scheint. Zu Deiner Information: Ich selbst > > habe meinen eigenen Antrag zurückgezogen. Und im Gegensatz zu allen > > VerschwÃrungstheorien, hat sich die Koordination vorbildlich darum bemüht > > den Vorgang um die zurückgezogenen Anträge im CommunityPlenum zu > > thematisieren. Schade, Deine Magendarmgrippe dürfte Dir die Teilnahme am > > CommunityPlenum verunmÃglicht haben - und damit auch eine MÃglichkeit Deine > > Bedenken aus erster Hand ausgeräumt zu wissen. > > > > Und Martin, ja - ich teile mit Dir den traurigen Blick auf so manches Wahl- > > und insbesondere Trusteeergebnis. Ich würde mir auch wünschen, dass die > > vorhandenen Defizite von Vergabesystem und "common understanding" von einer > > engagierten und tatkräftigen Community einer LÃsung zugeführt werden > > würden. Als Aufruf in diese Richtung lese ich Deinen zornigen Beitrag. > > > > Und zu monochrom und sonance: Gut das es deren PRINTSORTEN gibt. Sie > leisten > > wichtige Arbeit der Bündelung und Darstellung von Diskurs und Werken der > > Digitalen Kultur in Wien. So eine Darstellung und so ein Diskurs sind > gerade > > dann wichtig, wenn es darum geht aus einem stetig wachsenden Kreis, der > für > > sich in Anspruch nimmt Digitale Kultur zu machen, jene zu erkennen, die > > tatsächlich im Kern ihrer Arbeit Digitale Kultur machen. > > > > Meine Leseempfehlung (besonders für Trustees): monochrom und sonance > > (Martin, give me a call - ich bring Dir die Bücheln ans Krankenbett). > > > > take care > > TT > > > > > -----Original Message----- > > > Date: Mon, 06 Oct 2008 23:02:52 +0200 > > > From: Martin Mair <[EMAIL PROTECTED]> > > > Subject: [netznetz.net] Zweierlei Mass bei der Wahlzulassung > > (...) > > > Der Antrag Digital Art and Culture Quarterly wurde in seiner > > > FÃrderbarkeit durch die MA7 in Zweifel gezogen gezogen, da sein > > > Ausgabemedium v.a. die Druckausgabe einer Zeitschrift vorsieht, welche > > > nicht in einen Bereich für neue Medien gehÃrt. Der Antragssteller zieht > > > den Antrag für diese Vergaberunde zurück." > > (...) > > > Ob da die hohe Anzahl von monochrom-FreundInnen im > > > Wahlvorbereitungsgremium etwas mit der rechtswidrigen Entscheidung zu > > > tun hat? > > _______________________________________________ > > netznetz.net mailing list > > [email protected] > > http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste > > > > > > Das verstösst eindeutig gegen den Verfassungsgrundsatz der > > Gleichbehandlung. Eine Klage bzw. eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen > > Silvia Fassl-Vogler (ich wunder mich sehr, warum sie da mitmacht) hätten > > vermutlich eine sehr große Erfolgschance, wenngleich der Rechtsweg recht > > lange dauern kann. > > > > Ob da die hohe Anzahl von monochrom-FreundInnen im > > Wahlvorbereitungsgremium etwas mit der rechtswidrigen Entscheidung zu > > tun hat? > > > > Ein Präzedenzverfahren der Vereinigung der Alternativen Zeitungen und > > Zeitschriften hat zwar 6 Jahre gedauert, ist aber für die klagenden > > Zeitschriften, die ebenfalls nach einem eindeutigen Kriterium > > diskriminiert wurden, erfolgreich ausgegangen. > > > > Siehe: http://vaz.mediaweb.at --> Medienpolitik --> Publizistikförderung > > > > Auch die Ungleichbehandlung von Julia Starksy hat vermutlich gute > > Erfolgschancen im Klagefall, das die Aufteilung von Projekten in > > verschiedene Teile eine durchaus gängige Praxis sowohl in der Kunst als > > auch in anderen Beriechen ist und sehr wohl auch von monchrom > > praktiziert wird/wurde. > > > > Schön langsam bekomme ich den Eindruck, dass das Urteilsvermögen von > > Johannes Grenzfurther und seinen FreundInnen im Wahlvorbereitungskomitee > > durch die Geldzuwendungen seitens der Gemeinde Wien bzw. dem "Erfolg" > > allgemein, deutlich getrübt worden ist. > > > > Ich erinnere mich noch an einen Johannes Grenzfurther, der vor Jahren > > genau jene Praktiken, die in seinem Umfeld passieren, kritisiert hatte ... > > > > Bei aller Freundschaft: Wo es um Entscheidungen nach > > operationalisierbaren Kriterien geht hat auch nach dem Wahlerfolgen von > > BZÖ und FPÖ und der noch immer existierenden Real-SPÖ die Verfassung > > nach wie vor Gültigkeit, auch wenn die demokratische und > > rechtsstaatliche Kultur in Österreich nach wie vor sehr schwach > > ausgeprägt ist und die ideale der Aufklärung nach wie vor völlig > > unbekannt zu sein scheinen. > > > > Auch wenn ich mir in diesem verbliebenen Sumpf wenig FreundInnen mache, > > versuche ich dennoch möglichst ohne Lüge zu leben (Arno Placks Klassiker > > "Ohne Lüge leben" und vermutlich auch "Wie oft muss Hitler noch besiegt > > werden" scheinen nach wir vor brandaktuell zu sein). > > > > Wenn mir morgen Geld zugesprochen wird, werde ich als Akt der > > Solidarität etwa 10 % von der vermutlich eh nicht allzu grossen Summe in > > Form von Subaufträgen auf die diskriminierten Projekte weiter reichen > > (da finden sich zum Glück durchaus Synergien :-)). > > > > Mit solidarischen Grüssen an die offenbar wenigen verbliebenen Aufrechten > > > > Martin Mair > > > > P.S.: Es wäre schon ein Riesenfortschritt für Österreich, wären die > > Grundrechnungsarten und logischen Grundoperationen allgemein bekannt und > > würden diese auch richtig angewendet werden .... > > > > Wie hiess der Schlüsselsatz in der bei monochrom gescreenten "Animal > > Farm": "Alle Schweine sind gleich. Manche sind gleicher." > > > > -- > > > > =============================== > > Martin Mair > > Krottenbachstrasse 40/9/6 > > A-1190 Wien > > Tel.: +43-1-3677487 > > Handy: +43-676-3548310 > > Mail: [EMAIL PROTECTED] > > Skype: mmair1 > > Web: www.mediaaustria.at > > =============================== > > > Zitat von Findeisen Andreas Leo <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Hallo Matthias, > > > > danke für dein langes und `direktes´ Mail. > > > > Wir werden morgen mit dem Team von > > [EMAIL PROTECTED] ein Arbeitsreffen > > haben und danach beginnen, auf deine Fragen > > thematisch zu reagieren, ok? > > > > Ein JourFixe-Abend wäre auch eine Möglichkeit, > > diese Diskussionen weiterzubringen - > > wir melden uns, wie gesagt. > > > > Auf bald und > > > > Best wishes, > > > > Andreas Leo > _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
