Hi allerseits,

find ich auch keine schlechte idee, wenngleich coded cultures bislang 
auch nur teilaspekte der gesamte netzkultur-wolke abbildete

bei der fortführung des comunity plenums im jetzigen pressekammerl der 
streikbewegung neben dem audi max kam als ein wichtiger gemeinsamer 
nenner die forderung heraus, die annual convention neu auszuschreiben, 
weil die ausschreibungsdauer verdammt kurz war und daher ausser 
monochrom niemand eingereicht hat.

wenn monochrom einen funken von anstand hat, dann zieht es seine 
bewerbung zurück, damit eine ordentliche ausschreibung mit vernünfitger 
einreichfrist gemacht wird.

wenn nicht, dann sind wenigsten die verhältnisse klar

der unmut über die gemeinde wien, die die schwäche von netznetz voll 
ausnützt, war jedenfalls sehr gross. das offerierte modell hat mit 
partizipation fast nichts mehr gemein. wie weiter tun, ohne der gemeinde 
eine legitimation für das feigenblatt zu geben und dennoch sich eine 
basis, für den kampf um ein echt partizipatorisches, möglichst selbst 
verwaltetes netznetz zu erhalten, ist die grosse frage und konnte auf 
die schnell nicht wirklich geklärt werden.

lg

martin

--->x<---

Stefan Lutschinger schrieb:
> Am 04.12.2009 um 19:28 schrieb Joanna Pianka:
>
>   
>> also so ganz klar ist das mit der "kleinen ac" nicht  
>> rübergekommen... nonono...
>>
>> was gemeint war, ist, ein zusammenführung der bisher geförderten  
>> projekte, eine kleine präsentation, mini-ausstellung zu machen. ein  
>> event, der mehr ist, als "nur" eine vergabewahl für kleinere  
>> projekte mit "kleine ac" war gemeint, die grundidee der ac
>>     
>
> Mir gefällt die Idee,
>
> aber warum nicht gleich in Verbindung mit einer Abschaffung von  
> Paraflows und dem Aufgehen des 100.000 Budgets in den Teilfördertöpfen?
>
> Wenn ein Fördergegenstand ('Annual Convention der Wiener Szene')  
> seine Widmung trotz unbestreitbarer Anstrengung innert 4 Jahren nicht  
> erfüllen kann, dann sollte man endlich einen Deckel auf dieses  
> Millionengrab - in Schilling - legen.
> Und das jährliche Highlight von Paraflows, die Monochrom Taugshow,  
> ist sowieso besser, wenn ich es mir nur vorstelle und nicht anschauen  
> muss.
>
> Ein Plus von 20% für alle - Einreicher/innen bei Digitaler Kunst UND  
> Kultur - wäre mal ein mutiger, substantieller Reformvorschlag, der  
> obendrein dem Fördergeber nichts kostet, damit einfach zu realisieren  
> ist, 400 potentiellen Einreicher/innen direkt nützt und auch  
> niemandem wehtut.
> Eine Win-Win Situation, wie man sagt.
>
> Die "kleine AC" könnte nun endlich das tun, was die "grosse AC" nicht  
> zu leisten vermochte und das schicke coole Wiener Event der digitalen  
> Szene macht sowieso schon 5uper.net mit Coded Cultures - also wofür  
> brauchen wir dann noch Paraflows, bitte?
>
> Cheers aus London,
> Stefan
>
>
> -
>
> http://www.classwargames.net
>
> 'I am a proletarian free of prejudice. I ask you to excuse me for my  
> rudeness and form of exposition, for I have been writing not in a  
> study with unlimited free time but in the field on a cart, when I  
> could take myself away from the fieldwork.'
>
> A. Zemskov 1917
>
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