Hallo Cedric, Cedric Fingler <[email protected]> (Mon Oct 24 10:02:12 2011): > Hallo liebe Mitlesende, > > ich habe eine allgemeine Frage bezüglich Hardwarearchitektur. Für ein > Projekt ist es notwendig, > dass gewisse Kriterien erfüllt werden. Diese sehen wie folgt aus: > > - Der Server muss hochverfügbar sein > - Die Last muss effizient verteilt werden (Loadbalancing) > - Der Server muss skalierbar und ohne Downtime erweiterbar sein (RAM, > Festplattenspeicher) > - Auf dem Server läuft Debian (nicht unbedingt Voraussetzung)
Ich habe es jetzt einfacher als Ronny, weil ich seine und Deine
Antworten schon kenne…
Von einfam „der Server“ zu sprechen, macht die Sache unnötig komplex.
Ich würde hier tatsächlich fragen wollen, welche Applikation 100%
verfügbar sein soll, dann kann man auch entscheiden, mit welchen Mitteln
von Lastverteilung und Absicherung der Verfügbarkeit sich etwas
anstellen läßt.
Willst Du nur 100% der Zeit eine Maschine per ICMP Echo Request
erreichen, muß man über kein verteiltes Storage nachdenken.
Willst Du eine Webapplikation 100% verfügbar machen, die Daten auf den
Clients speichert (Cookies etc), ist auch kein 100% verfügbares Storage
notwendig.
Wenn die Webapplikation immer mit einer Datenbank reden können soll,
dann könnte man untersuchen, ob auf dem Sektor der Datenbanken welche
existieren, die 100% Verfügbarkeit der Daten (Master-Master, usw…)
versprechen, ohne ein gemeinsames Filesystem zu benötigen.
Gibt es Sessions, die übernommen werden müssen, wenn ja, auf welchem
OSI-Layer?
> Gibt es dort irgendwie einen Ansatz, den man als "Normalo" auch umsetzen
> kann?
> Kennt jemand zufällig ein Unternehmen, welches solche Lösungen
> (kostengünstig) anbietet?
Ich denke, es gibt einige Unternehmen, die das umsetzen möchten und
können. Eins ist Dir genannt worden, andere lassen sich relativ leicht
finden. Allerdings meine ich, daß „kostengünstig“ sehr dehnbar sein
sollte und den Anforderungen entsprechen wird. Welcher Auftraggeber sich
auch immer soetwas wünscht, wird Gründe dafür haben und wird auch zu
Investitionen gezwungen sein, entweder direkt mit Geld, oder in
Arbeitszeit für seine Admins.
Es ist, glaube ich, noch immer keine Brot- und Butterlösung, was Du dort
suchst. Wenn ich mir beispielsweise Debian anschaue, dann gibt es dort
noch viel zu tun, um einfach zwei System zu einem „virtuellen“ System
zusammenzufassen, wenn DRBD, Heartbeat, Pacemaker (oder wie das Teil
auch gerade heißt) verwendet werden sollen. „aptitude install
ha-mailserver“ gibt es noch nicht…
Viele Grüße aus Dresden
Heiko
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