Ronny Seffner <[email protected]> (Di 11 Dez 2012 19:43:52 CET):
> Hallo,
> 
> da zieht man (ich) über einem Softraid (md) einfach ein truecrypt device auf
> und denkt nicht an später ;-(
> Jetzt ist der Platz alle, eine neue Platte ist schnell drin und mittels
> 'mdadm' auch das raid5 erweitert. Aber wie weiter?
> 
> Ich habe mit truecrypt keinen Container erstellt, sondern direkt /dev/md0
> verschlüsselt. Ich kann mich erinnern, dass truecrypt da initial sowas wie
> formatiert hat (eigentlich unnötig) bevor ich das ext4 darin anlegen konnte.

Luks nennt das auch „formatieren“, was man da am Anfang macht, um die
Luks-Strukturen auf die Platte zu bringen. Vermutlich ist das bei
Truecrypt analog.

Wenn die Analogie weitergeht, kennt Truecrypt auch sowas wie eine
„resize“-Option. (Bei Cryptsetup/Luks liegen die Metadaten am Anfang der 
Partition,
wenn die also nach hinten noch wächst, stört das erstmal das Auffinden
der Metadaten nicht weiter. Auch so bei Truecrypt?)

Vermutlich stellt Truecrypt dann (ebenso wie Cryptsetup/Luks) nur einen
verschlüsselten Container (Blockdevice) zur Verfügung. Was dann da drin
ist, ist wurscht. Wenn es ein ext{3,4} ist, dann kann man dem ja
anschließend problemlos sagen, daß es sich bitte aufblähen möchte.

Alles online. resize2fs haben wir bisher immer ohne Datenverlust
ausgeführt, ebenso „cryptsetup resize“. 

-- 
Heiko

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