Mir geht es anhand eines neu installierten KXStudio 12.4 genauso. Das mit
den Wrappern ist mir schon irgendwie klar, nicht aber wie ich die Kette
analysieren und verstehen soll. Ich will doch nur mit der Mehrkanal-Karte
Aufnahmen machen und Musiksoftware benutzen und alles da soll über Jack
laufen. Multimedia, Systemsounds usw. sollen über das integriere 5.1
ausgegeben werden. Am verwirrendsten finde ich, das jedes
Anwendungsprogramm völlig andere Optionen (z.B. der Name des
Ausgabegerätes) bieten.) Wenn man dann mehrere Soundkarten hat, z.B. noch
USB oder die HDMI-Soundgeräte, sind das zum Teil lange Listen. Das ist das
einfach für einen Anwender nicht mehr zu managen.
Am 27.02.2013, 23:34 Uhr, schrieb Martin Schuchardt <[email protected]>:
Ihr redet hier schon wieder von Sachen von denen ich leider bisher
noch keine wirkliche Ahnung habe. Ich möchte das System gern verstehen
lernen ... ich gebe ja zu, dass ich bei vielen Sachen gern klein bei
gebe (solange es funktioniert). Warum sollte man sich auch mit einer
Sache auseinander setzen, die grundlegend funktioniert? Aber ich
möchte das Soundsystem unter Linux einfach mal gerne verstehen, und
die Programme, die bei mir einfach mit laufen (und die ich zugegebener
Maßen teilweise bewusst installiert habe. :-)
Ich bin heute leider nicht dazu gekommen, Alsa mal ausgiebig zu
testen, aber ich gebe mir Mühe das so schnell wie möglich umzusetzen
... die erste Antwort von Bernhard hat mir erst einmal schon einen
neuen Blickwinkel präsentiert :-) Daher noch einmal an dieser Stelle
ein Danke!
Gruß Maddin
Am 27.02.2013 16:58, schrieb Christian Perle:
Hallo Bernhard,
On Wed, Feb 27, 2013 at 09:56:29 +0100, Bernhard Schiffner wrote:
Im Fall Dolby 5.1 ist zu prüfen: - Ausgänge richtig programmiert?
(alsamixer)
Mein Problem auf Linux-Desktops mit Pulse Audio ist, dass oft
schon dieser Schritt scheitert. Pulse Audio biegt anscheinend die
ALSA-Konfiguration so um, dass es sich selbst als virtuelle
Soundkarte registriert und alsamixer resultierend auch nur deren
Mixer sieht.
Auf meinen eigenen Systemen verwende ich ALSA only. Trotzdem ist
es dank des dmix-Plugins in der libsound damit moeglich, dass
mehrere ALSA-Anwendungen sich die Soundkarte teilen.
Legacy-Anwendungen fuer OSS (/dev/dsp) werden mit aoss gewrappt.
Einen Vorteil gegenueber reinem ALSA sehe ich bei Pulse Audio & Co
nur darin, dass man die Lautstaerkewerte fuer jede Anwendung
einzeln setzen kann, ohne dass die Anwendung dafuer eigene
Unterstuetzung mitbringen muss.
Gruss, Chris
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