Am Donnerstag, den 09.03.2017, 17:21 +0100 schrieb Ronny Seffner:

[Kernel-Bau auf amd64]
> Nun habe ich die Anforderung, speziell für den i386 Zweig, auch die Header
> mitzuliefern. Egal welches Werkzeug ich da zur Paketierung verwende, zu den
> Headern gehören offenbar auch ein paar Tools wie z.B scripts/basic/fixdep.
> Leider sind das nach o.g. Methode für i386 trotzdem 64-bit ELF. Dieser
> Umstand führt dazu, dass Drittsoftware auf der Zielplattform dann mit diesen
> Headern und Tools nicht in der Lage ist, sich zu installieren / seine Module
> zu bauen.
> 
> Nun habe ich den Befehl/Alias 'linux32' gefunden und den o.g. 'make'
> Befehlen vorangestellt - das macht leider keinen Unterschied.
> Auch habe ich noch keine für mich verständliche und funktionierende
> Anleitung gefunden, wie ich mir eine vernünftige cross-compile-Umgebung in
> debian einrichte.

Ja, das vermisse ich auch. Aber amd64 und i386 sind IMO
unproblematisch. Für Debian-Pakete habe ich mit pbuilder entsprechende
CHROOTs eingerichtet und nutze die regelmäßig, um Binärpakete für amd64
und i386 zu bauen. In deinem Fall würde ich jetzt nur meine CHROOT
starten und darin das Paket bauen.

> Hat denn hier keiner einen Tipp für mich, wie ich einen i386 Kernel komplett
> und sauber in einer amd64 Umgebung bauen kann?

IMO hat Debian viele Anstrengungen unternommen, um das Cross-Compiling
einfach zu machen. Nach meinem Verständnis können alle Architekturen
parallel installiert werden und die Werkzeuge sollten sich nicht
überlagern. Deine Situation sollte rein theoretisch gar nicht auftreten
und ist damit evtl. eine Fehlermeldung wert, wenn du dir sicher bist,
dass du nichts übersehen hast.

VG Daniel

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