Hi,

> Derzeit hatte ich pfsense und opnsense noch gesehen. In einem
> Vergleich hatte sich opnsense bei einem Punkt besser geschlagen als
> pfsense, daher hab ich mir diese Distro mal in einer VM installiert.
> Das Menü hat mich mehrfach überwältigt und überfordert. Ettliche
> Menüpunkte musste ich erst einmal nachschlagen, weil mir nicht einmal
> der Oberbegriff etwas sagte.

ich habe pfSense seit Jahren an mehreren Stellen im Einsatz, und (bis
auf einen einmal jährlich verreckten {recursive} DNS-Server) keine
Probleme, mit einem (für Heimanwendung) relativ komplexen Regelwerk mit
mehreren Dutzend VLANs sowie VPNs (Servern und Clients gleichzeitig),
z.B. manche VMs werden zwangsweise woanders ins Internet entlassen und
haben dabei kein Mitspracherecht. Wenn du ein neues Hobby suchst, man
kann hier gut Zeit versenken, um z.B. Redundanz zu bauen, mehrere Router
mit dynamischen Routingprotokollen zu verknüpfen oder auch Snort zu
installieren und anzupassen. Kurz: du wirst auch weiterhin Menüpunkte
finden, in denen du noch nie warst, und es auch nicht vermisst.

Opnsense habe ich vor ca. einem Jahr mal angeschaut und direkt für
meinen Anwendungsfall mit pfSense verglichen - ich bin im Allgemeinen
kein Freund von motivationslosen Forks, und opnsense erscheint mir im
Wesentlichen vom not-invented-here-Syndrom getrieben, aber ich habe fair
eine Chance gegeben. Es war zu dem Zeitpunkt bereits zwei Jahre in
Entwicklung, und welche Bugs genau mich daran dann gestört hatten, weiß
ich nicht mehr, ich habe es allerdings für mich unbenutzbar gehalten und
zwei Jahre zurückgestellt, ehe ich es wieder anschauen werde.

Carsten

Attachment: pgpez40aDcDYr.pgp
Description: Digitale Signatur von OpenPGP

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