Hallo Franz,

> Beim Verteiler kommt es - neben der Masse - vor allem auf die Klasse
> an. Also darauf, dass er möglichst auf dem aktuellen Stand ist. Sonst
> schicken wir halt eine Presseinfo an jemand, der schon lange nicht
> mehr in der Redaktion ist - und wenn wir Pech haben, geht die Meldung
> dann verloren. Nicht umsonst verwenden gute PR-Agenturen viel Zeit
> darauf, ihren Verteiler so aktuell wie möglich zu halten.

wie würdest du denn vorgehen, um die Adressen möglichst aktuell zu
halten? Wenn wir einen Autoreply bekommen, dass die Adresse sich
geändert hat, pflegen wir das natürlich ein - aber bei den anderen
Adressen? Zwischendurch mal nachfragen, oder wie läuft das in der Praxis?

> Dass eine Redaktionstour Geld und Zeit kostet ist mir klar. Ich hatte
> fürŽs erste auch "nur" an eine Tour gedacht, die die größeren
> IT-Redaktionen abdeckt. Aber selbst das bedeutet: 2 Tage in München
> und Umgebung, 1/2 bis 1 Tag jeweils in Hannover und Hamburg, ev. noch
> Berlin.

München ließe sich eventuell von mir abdecken, hier ist es halt auch
eine Zeit- und Kostenfrage. Auf die Schnelle geht das nicht, aber
prinzipiell sollten wir das im Auge behalten. Wobei wir uns natürlich
die Frage stellen müssen, was noch ehrenamtlich möglich ist und was
nicht, denn wir stoßen da gerade an ziemliche Grenzen (und da könnte
ggf. der Verein oder Sponsoren wieder ins Spiel kommen). Denn auf Dauer
geht das einfach zu sehr ins Geld. Ich hab dieses Jahr ca. 500 EUR aus
eigener Studenten-Tasche bezahlt, damit ist meine persönliche
Schmerzgrenze mehr als erreicht, dieses Jahr ist absolut nichts mehr drin.

> Eine Telefonlösung ist keine wirkliche Lösung. Besser als nichts, aber
> auch nicht wirklich gut.

Seh ich prinzipiell genauso.

> Deshab auch mein Alternativvorschlag: Statt die Redaktionen einzeln
> abzuklappern, lieber die Leute dort treffen, wo sie eh geballt
> auftreten - auf der Cebit.

Jupp, ich hoffe, dass ich es kommendes Jahr mal dorthin schaffe.

> Ich würde 2-3 Wochen vor der Messe eine Einladung rausschicken und
> anbieten, einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren (nicht
> enttäuscht sein, wenn die Resonanz darauf eher spärlich ist - das ist
> normal). Eine Woche vor der Messe würde ich dann gezielt die ansprechen,
> die ich unbedingt kennen lernen/treffen will, und versuchen, Termine mit
> denen zu machen.

Hab ich für die Systems schon so gemacht (und auch Firmen einbezogen,
die interessant wären), ließe sich für andere Messen aber sicher ausweiten.

> Parallel dazu würde ich versuchen, auf ein oder zwei offiziellen
> Messe-Events bei Podiumsdiskussionen mitmachen oder auch Vorträge
> halten zu können. Wie Ihr es ja auch auf der Systems gemacht habt.

Genau, OOo ist da eigentlich immer ganz gut vertreten.

> Das ist eine Situation, wie ich sie auch noch nirgendwo erlebt habe.
> Einerseits Klasse, dass die Journalisten sich so sehr dafür interessieren,
> dass sie die Mailinglisten mitlesen. Andererseits auch ärgerlich, weil
> man dann auch weniger Kontrolle darüber hat, was und wie berichtet
> wird (ich hab die Anführungszeichen um Kontrolle absichtlich
> weggelassen <s>).

;-)
Ich finde es auch gut, dass schon so ein gesundes natürliches Interesse
an uns vorhanden ist, da stehen wir natürlich besser da als andere
Projekte. Allerdings macht es die Dinge nicht unbedingt einfacher. Und
auf Dauer macht es keinen Spaß, dass wir *immer* hintendran sind (war
die letzten Male so), zumindest im Vergleich mit den großen Seiten. Aber
da sollten wir versuchen, eine Klärung auf internationaler Ebene zu
erreichen bzw. unsere Arbeitsweise so umzustellen, wie von André
vorgeschlagen (Bsp: eigene PMs).

> Aber eine Diskussion darüber, wie wir damit umgehen, sollten wir dann
> doch auf einem anderen Kanal führen ;-)

Machen wir dann intern aus, ich notier mir ja fleißig alle, die
mitwirken wollen, dann können wir separat anmailen. :)

Gruß
Flo

-- 
## Florian Effenberger
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