Hallo alle,

Rene Hermann schrieb:

Hallo Jörg,

Jörg Schmidt schrieb, Am 26.03.2006 13:48:

Rene Hermann schrieb:

Allerdings ist hier vor allem der personelle Aufwand extrem hoch. Das
ist mehr Arbeit als allen Passanten eine CD in die Hand zu drücken.

Ich glaube nicht das sowas im Augenblick machbar ist.


Jenseits der Tatsache ... verstehe ich
den konkreten Einwand jetzt nicht so ganz:

Wenn es so ist, das die allgemeine Meinung ist wenn wir einfach mehr
user gewinnen wäre alles gut

Nur so als Zwischenfrage: Warum machen wir dann Marketing/Werbung, wenn wir nicht mehr User haben wollen? ;-)

(...) dann ist es allerdings so
das diese 'Bahnhofsaktion' höchst effizient wäre, weil:
Stellen wir uns mit gleichem personellen Aufwand auf den Bahnhof Zoo
welchen wir beispielsweise auf der Berlinux am Start hatten ist das
Ergebnis IMHO zweifelsfrei ein Höheres, weil ich davon asgehen muß das
die überwiegende Mehrheit der Besucher der Berlinux bereits Linux
benutzt und mit hoher Wahrscheinlichkeit OOo bereits kennt.

So betrachtet hast Du recht ...

Auf einer
solchen Messe ist es also praktisch wohl mehr der Schwerpunkt schon
vorhandene user besser zu informieren, als völlig neue zu gewinnen.
Heißt jetzt nicht das Letzteres nicht der Fall ist, aber nicht
übrerwiegt.

Würde dafür sprechen, solche Messen im Sinne von "wir wollen mehr User" gar nicht mehr zu beschicken ... Sondern dann eher in den Bereich von Workshops für Bereits-Nutzer zu gehen ... ist jetzt ein anderes Thema, aber ich wollt es trotzdem "aus gegebenem Anlass" mal ansprechen.

_Falls_ also unserer Einschätzung nach die Beteiligung auf der Berlinux
bzgl. unserer Ziele auch vom personellen Aufwand her als akzeptabel
gesehen wird, muß das IMHO für eine 'Bahnhofsaktion' erst recht gelten.

Von der reinen Kosten-Nutzen-Rechnung mal abgesehen hab ich bei solchen Ständen auch ein bisschen ein Image-Problem. Auf Bahnhöfen steht i. d. R. die Bahnhofsmission, diverse Jünger diverser Religionsgesellschaften und Sekten, meist ideologisch angehauchte Vertreter z. B. von Tierversuchsgegnern etc. Nichts gegen all die - aber ist das unser Image-Ziel? Ähnliches gilt auch für Foyers von großen Einkaufsmärkten. Mir ist irgendwie nicht wohl bei sowas.

Spezialmessen sind da was anderes. Oder ein Stand in einer Computer-Abteilung vom Media-Markt (wenn man da überhaupt reinkäme). Oder ein Stand im Foyer einer Uni.



Für sowas bräuchte man aber:
- einen Stand, optisch ansprechend gestaltet
- Flyer, CDs
- evtl. ein Notebook, um OOo zu zeigen/Präsentieren
- mind. 2 Leute pro Stand

Sowas wäre ansprechender und dem Projekt OOo gegenüber gerechter als einfach jedem eine CD in die Hand zu drücken. Sowas kann man mit Aldi-Prospekten machen.

Kann ich teilen. Im Übrigen mal Hand aufs Herz: Messearbeit ist eh schon eine Sache für sich. Aber unsere Profi-Software wie Sauer Bier zwischen Pommes und Regenschirmen auf dem Hauptbahnhof? Das ist zumindest mein Ding nicht...

Grüße vom Bodensee

Bernd Keller

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