Hi ihr beiden,

[Axel]

Ältere Semester gerne, aber als Betreuer!

;-)

Danke das Du es auch so siehst. Denn das was diese Schule sucht, gibt es
sehr wohl im kommerziellen Umfeld...

Das denke ich auch. Ich hab ja nichts dagegen, dass wir gewisse "Dienstleistungen" auch kostenlos erbringen, aber die Frage ist, wo wir die Grenze setzen. Ich bin gern bereit, mich da fürs kommende Camp ein wenig mehr zu öffnen, was das betrifft - aber zu weit möchte ich da nicht gehen.

Dennoch sollten wir die Idee nicht begraben und überlegen, wie wir es
beim nächsten mal besser machen. Und ich muss zugeben, dass mich
Marketing-Vorlesungen ärgern, wenn sie gehalten werden nachdem es für
den Moment zu spät ist - fasse mir aber auch selbst an die Nase, ist mir
schließlich alles bekannt, ich habe mich diesmal aber nicht
"eingemischt" (Zeitmangel).

Ich denke, der Zeitmangel ist ein Faktor bei vielen. Vielleicht schaffen wir es kommendes Jahr, das Camp noch früher an den Start zu bringen, damit sich mehr Leute einbringen können. Ohne die nachhaltige Hilfe der Community - die aus mehr als nur einem "Gute Idee, macht mal" bestehen muss - brauchen wir nämlich gar nicht mehr anfangen...

Also, holen wir die Lehrer ins Boot! Bitten wir darum, im
Informatikunterricht die Idee von OpenSource und das Camp vorzustellen,
Ideen der Schüler aufzunehmen (ja, es können auch einige
schulspezifische *verallgemeinerbare* Problemstellungen vorkommen).

Das ist keine schlechte Idee, wir bräuchten nur jemanden, der das aktiv angeht. Ich habe die Camp-Infos dieses und letztes Jahr auch an einige Informatiklehrer geschickt, aber eben nur kurz per Mail, anstatt da persönlich und nachhaltig anzuklopfen.

Und es sollte nicht nur deutschlandweit sein, deutschsprachig fände ich
ok.

Das klingt gut, da wär ich dabei. (Wir haben auch diesmal natürlich schon jede Nationalität mitmachen lassen.)

He Flo, die Lebenszeit ist begrenzt ;-)
Auf jeden Fall hat die Absage für dieses Jahr auch etwas Gutes - es wird
drüber gesprochen!

;-)

[Jörg]

(a)
zum 'Mißbrauch' der Freiwilligen ich eher nichts sagen kann, ich sehe
aber sachinhaltlich keinen Unterschied zu Mailinglisten und Foren, etc.
wo ich ja auch kostenlos (auch kostenlos für kommerzielle Frager)
antworte. Ich habe da kein Problem mit, habe auch noch nie drüber
nachgedacht, wenn ich es jetzt tue sehe ich eher Vorteile, weil die
(kleinen) Unternehmen die sich keinen Dienstleister leisten
können/wollen finden Hilfe die sie beim Umstieg bleiben lässt oder dazu
ermutigt, die Bewertung des OOo-Projektes durch kommerzielle Analysten
steigt, wir haben mehr Nutzer und mehr Nutzer brauchen auch mehr
Dienstleistung, und mehr Firmen denen es gut geht spenden potentiell
auch mehr.

Ich finde, das ist schon ein Unterschied. Ob jetzt jemand nach Feierabend schnell einer Firma bei einer Problemstellung via Mailingliste hilft, oder ob einige Leute vom Projekt auf zum Teil ihre Kosten durch halb Deutschland reisen, nur um dann jemanden ein Wochenende lang zu schulen, für lau, das macht einen großen Unterschied, und genau das ist die Grenze, die ich dann doch nicht überschreiten will. Weniger aus Angst, den Dienstleistern was wegzunehmen, sondern einfach, weil irgendwo eine Grenze des ehrenamtlichen Engagements sein muss. Wie gesagt, ich öffne mich da gerne ein Stück weit - aber so weit, dass wir dann Gratis-Schulungen anbieten, nur um das Camp zu machen, sollte es dann doch nicht gehen. ;-)

Viele Grüße
Flo

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