Moin.
Am 11.10.2013 18:29, schrieb prauscher:
Ich sehe das eben nicht als (vollständig) getrenntes Problem:
Geschlechterquoten reproduzieren sich eben. In eine Organisation mit geringer
Frauen*quote im Vorstand treten eben auch nicht so viele Frauen* wie Männer*
ein. Und auf ein Amt, das (fast) nur von Männern* ausgefüllt wird bewerben sich
Frauen* tendentiell seltener als auf ein Amt das paritätisch besetzt ist.
Werd mal konkret, wie Du das mit der "Frauen*quote" und den "Frauen*"
und "Männern*" meinst. Mit einer solchen Quote legst Du nämlich normativ
eine fixe Anzahl Geschlechter (biologisch und/oder sozial) fest. Und
zwar rechtsverbindlich für die JuPis in der Satzung.
Wie soll das funktionieren? Prinzipiell und praktisch?
Zur Sozialisation moechte ich sagen, dass wir uns - glaube ich - darauf einigen
koennen, dass Maedchen im Schnitt anders sozialisiert werden als Jungs. Es ist
auch nicht auszuschliessen, dass das dazu fuehrt, dass sie sich wengier fuer
oeffentliche Aemter bewerben oder bei Widerstand sich eher zurueckziehen. Zwar
ist das erstmal kein Vereinsproblem, weil es nicht direkt mit den JuPis in
verbindung steht - trotzdem kann man natuerlich versuchen, von 'unserer'
Position aus etwas an diesem Zustand zu aendern [ohne der Verursacher zu sein].
Einerseits ist jede Organisation, die Frauen* nicht genauso bewirbt wie Männer*
Verursacher*in des Problems. Natürlich wird eine Frauenquote bei uns nicht
dafür sorgen, dass bundesweit in allen Gesellschaftsbereichen sich überall
Frauen bewerben und gewählt werden.
DIE Organisation (f) ist Verursacher*in? Der Mond, die Möndin? Die
Sonne, der Sonn? Ernsthaft?
Es einfach nicht verstehend,
Simon
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