Moin, 

so, um noch einmal die Diskussion der letzten Woche aufzuwärmen. Da gab es doch 
unterschiedliche Philosophien, wie man am besten mit Flächen umgeht. Der 
gemeinsame Nenner war wohl das Prinzip "Keep it simple". Also habe ich versucht 
mich beim anlegen der Flächen im Driburger Raum diesem Prinzip zu orientieren.  
Hier meine Erfahrungen: 

1. Bevor ich die Flächen angelegt habe, habe ich viele Wege und Waldränder 
"vereinfacht" also die Zahl der Punkte möglichst sinnvoll reduziert.  

Beim Erfassen der Wälder wurde wohl mit Luftbildern gearbeitet. Teilweise waren 
Schattenwürfe der Bäum "abgemalt" obwohl der Ackerrand gerade verläuft. Im 
Extremfall war ein einzeln hervorstehender Baum am Waldrand mit 8 zusätzlichen 
Punkten erfasst. 

Auch bei den Straßen neigt man beim Erfassen zum "Malen". Auf geraden Stücken 
finden sich dann zahlreiche "Minikurven". Im Vergleich mit dem Luftbild 
offenbart sich, daß die Straße einfach schnurrgerade verläuft. 

Die Zahl der Punkte habe ich so wohl auf 1/3 reduziert, was das Anlegen der 
Flächen dann entsprechend beschleunigt hat.

2. Beim Anlegen der Flächen stellte sich dann die Frage, was "Keep it simple" 
konkret bedeutet. 

Einerseits kann man die Grenzknoten gemeinsam benutzen. Das vereinfacht das 
Anlegen, aber auch das Verschieben einer Grenze. 

Andererseits kann man getrennte Punkte dicht beieinander anlegen. Das macht 
viel Arbeit. Später kann man die einzelnen Flächen aber besser für Korrekturen 
selektieren.

Beide Ansätze lassen sich mit dem Prinzip "Keep it simple" also begründen. 
Effizienter erscheint mir aber die Mehrfachverwendung von Knoten zu sein. Man 
muss dann aber lernen, wie man die Linie, um die es geht gezielt selektieren 
kann.

Al




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