> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: [email protected] [mailto:[email protected]] Im Auftrag von
> tabris
> Gesendet: Mittwoch, 20. Mai 2015 22:22
> An: [email protected]
> Betreff: Re: Stadt Bielefeld


...
> Nabend,
> hmm... von den letzten 20 bearbeiteten Tasks waren 19 von mir.
> Eigentlich wollte ich das Thema bald mal erledigt haben, aber das zieht sich
> gerade immer mehr.
...
> Gruß,
> Andreas


Andreas, das wird schon noch werden ....

Ich habe in Bielefeld nicht mitgemacht, weil es Gegenden gibt, in denen ich 
mich besser auskenne als in Bielefeld und die es nötiger haben.
Z.B. habe ich bis vor ein paar Wochen in der südlichen Hälfte von Löhne (wo ich 
aufgewachsen bin) die Gebäudeumrisse aus ALK getracert. Die Gebäude in 
Bielefeld sind schon längst komplett, also jammern auf hohem Niveau ;-)

In meinem Wohnort Salzuflen habe ich die Gebäude-Umrisse nun fast komplett. Nun 
müssen aber in einem zweiten Durchgang noch die Hausnummern dran. Das wird sich 
auch noch hinziehen.
In Florians Heatmap war zu erkennen, dass in Löhne - Kirchlengern - Bünde noch 
viele Adressen fehlen. Alles also viel weiter zurück als Bielefeld.

Aber auch die Aktivitäten in Löhne und Salzuflen habe ich seit drei Wochen 
unterbrochen weil es einen Task gibt, der m. E. derzeit mehr Priorität hat und 
bei dem es nach meinem Gefühl auch nur langsam voran geht:  
http://tasks.hotosm.org/project/1018

Die Hilfsorganisationen brauchen Karten vom Erdbebengebiet. Das kann 
http://www.kathmandulivinglabs.org/ nicht allein stemmen.

Die Uni Heidelberg hat jetzt ein spezielles Routing für Nepal entwickelt, was 
dort auch offline eingesetzt werden kann.

In dem Task sind zwar schon viele Kacheln grün markiert, aber wann man rein 
schaut, kann man sich auch manchmal aufregen.
Viele Neulinge möchten mit helfen, ihnen fehlt aber die Erfahrung. Dann macht 
ein anderer Neuling auch noch die Kontrolle und bemerkt die Schwachstellen 
nicht.
Ich habe schon einige bereits als fertig markierte Kacheln wieder zurück 
gesetzt oder noch nachbearbeitet.
Man findet z.B. Kreuzungen mit nicht-verbundenen Straßen, des Routing's Tod.
Die Klassifizierung der "Highways" im Luftbild ist schwierig. Nach unserem 
Standard wäre das meist "Path" oder "Track".
Wenn sich aber der Track (unbefestigt) weit über das Land zieht, dann dient er 
zur Verbindung von Orten, ist also mindestens "unclassified" möglicherweise 
"tertiary"?
Ein unbefestigter "tertiary" widerstrebt mir als Europäer. Sollte man weltweit 
einheitlich Ausbauzustand in Klasse umwandeln (Vergleichbarkeit, gleiche 
Bedingungen für Routing-Software, Allrad/PKW), oder führt der allgemein 
niedrige Landes-Standard zur Aufwertung?
Das geht da in Nepal noch ein wenig durcheinander. Man findet Kacheln mit viel 
Tertiary [1], der Bearbeiter nebenan hat wieder fast alles nur als Track 
angelegt [2]. 
[1] http://www.openstreetmap.org/#map=16/27.5583/85.8044
[2] http://www.openstreetmap.org/#map=17/27.55117/85.85151 

80% der Wege sind dort aber sowieso nur Trampelpfade am Berghang.
Daraus mache ich "path". Andere tragen "footway" ein, also befestigter 
Bürgersteig mit blauem Schild am Berghang? Das ändere ich, wenn ich es finde.
Andere meinen, da könnte auch ein Esel eingesetzt werden, und taggen es darum 
als "bridleway" (Reitweg).
Das Straßen-Netz sieht insgesamt noch nicht logisch aus (Hauptstraßen die sich 
in Nebenstraßen verästeln) sondern noch ein wenig zufällig zusammen gewürfelt.

MfG
Frank
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