On 27/01/22 19:56, Posthoernchen wrote:
posthoernchen
August 2019. Nußschalensprung: 17.10.2019 | 3.7.2020 | 14.9.2020 | 12.11.2021 | 
27.1.2022 | 25.3.2022
Der Philosophische Salon
Das Harkheimer Wohnzimmer in Haar und das Horchheimer Wohnzimmer in der 
Leipartstraße.

Ist »The Authoritarian Personality« eines vielschichtigen und
maskenreichen Autors selbstkritisches Signal seines demütigen
Selbstbewusstseins?
»The Authoritarian Personality« ist eine Studie zur Psychologie der
»Projective Question«, bei der Theodor Wiesengrund Adorno (1903-1969)
die Interviews ausgewertet hat.

Haben Sie die Studie inzwischen gelesen?
Nur das Inhaltsverzeichnis und einige Auszüge.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »University of California Public Speaking Class
Women« zu kontroversen »politischen« und »religiösen« und »ökonomischen«
Themen wie dem »Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen
wie dem eigenen Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen
der eigenen Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben,
chanciert oder hassardiert oder protegiert ?
»The Authoritarian Personality« ist eine Kampfansage von Umfragehiwis an
die Zielgruppenerfassung der Einzel- und Massen- Meinungsforschung, die
im ersten Teil ihre Auswertung von Interviews in Zahlenskalen wie
»Ethnozentrismus« in zwei dramatische Charaktere herunterbricht.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Oregon Service Club Men (Kiwanis, Lions, Rotary
Clubs)« zu kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?
Wenn von sog. »Juden« eher zu erwarten ist, sich gründlicher und
selbstbewusster und demütiger und selbstkritischer mit Klischees und
Typen auseinanderzusetzen, soll bei »jüdischen« Umfragebeauftragten eine
Parodie der Umfrage als einer »jüdischen Umfrage« eher anzunehmen sein,
aber den Interviewten wie den Interviewern. Deswegen möchte ich die
Umfrage zum kategorischen Interview ernennen.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Psychiatric Clinic Patients Men and Women (Langley
Porter Clinic of the University of California)« zu kontroversen
»politischen« und »religiösen« Themen wie dem »Ödipuskomplex« und zu
persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen Girokontoeinkommen und
den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen Mutter insbesondere zu
»Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder hassardiert oder
protegiert ?
Wird bei dieser Zielgruppe der philosophische Anspruch der Fragen der
Umfrage den Psychiatern als heilsam willkommen gewesen sein ? Werden
Patienten die Interviewer als ihresgleichen, als Retter oder als ihre
gewohnten Verfolger identifiziert haben ?

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »United Electrical Workers Union Working Class Men«
zu kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?

Die Gegenhetze gegen »Antisemiten« nutzt ein ähnliches Schockmoment wie die Hetze gegen »Juden«. In der Identifizierung von Sache und Person wird die Identität von Sache und Person gepalten, in Bild und Motiv: Der Umfrage-Hiwi ist ein Schausteller oder ich ein Geheimagent. Der Umfrage-Hiwi kann gegen eine Beschimpfung als »Jude« eine Beschimpfung als »Antisemit« setzen. Der jüdische Umfrage-Hiwi kann selber ausschimpfen.

Eigentlich wird die Identität von Sache und Person nur in einer ausscheidenden Beschimpfung festgestellt und zwar in jeder ausscheidenden Beschimpfung. Und nicht nur in derjenigen Identifizierung von Sache und Person einer Beschimpfung wird die Identität von Sache und Person vollends gespalten und zu Ding und Ding polarisiert.

Bei einer Beschimpfung als »Antisemit« oder als »Jude« sind *Straf*-tat und Straf-*tat* identisch, denn bei der Beschimpfung ist es jeweils um die Ausscheidung aus dem geregelten Verfahren öffentlicher Personen zu tun, und zwar wegen einer wesenshaften Geschiedenheit von Sache und Person des Auszuscheidenden, die aber erst und nur in einer Beschimpfung vollendet wird, und bei der nicht unterschieden wird zwischen: wesenshaft einer Person, und: wesentlich einer öffentlichen Person.

Der Sache nach ist die Beschimpfung jeweils unsinnig, weil man nicht dafür beschimpft, überhaupt beschimpft werden zu können, und auch nicht dafür, gepriesen werden zu können.

Denn wenn man die Begründung für den Anspruch auf Vernichtung und Ausscheidung mit diesen Beschimpfungen streng nimmt, heißt, jemanden einen Juden zu schimpfen, solch ein »Jude« eben in dem Schimpfen selbst selber zu sein, wie man einer öffentlichen Person Gebaren und Wirken als Beschimpfung der eigenen Person und als Verschimpfung der eigenen Sache wahrnimmt.

Und genauso, jemanden einen Antisemiten zu schimpfen, heißt eben in dem Schimpfen selbst, selber solch ein »Antisemit« zu sein, wie man einer öffentlichen Person Gebaren und Wirken als hauptsächlich schimpfend und verunglimpfend wahrnimmt.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Parent Teachers Association Middle Class Women« zu
kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?
Wenn nicht nach der besonderen Ordnung der sozialen Elemente »Taufe,
Lehre, Heirat, Weihe, Schlag« im vorchristlichen Israel gefragt wird,
wird der Projektion der Anomalie und Klassenfeindschaft inhaltlich
vielleicht anders begegnet.

On 12/11/21 09:22, Posthoernchen wrote:
*Das Harkheimer Wohnzimmer ist noah-blau, lingo-lila und ethno-papaya
*
*(und in Haar, Stat.28, neben dem Speisesaal, August 2019).*

Noah-Blau: Sem und Ham sind das Paar Söhne in der Arche, und der Dritte
Sohn im Burgerimbiss heißt nicht Sohn, sondern Fetisch, und liest ein
Prospekt mit Sonderangeboten, das auf Altpapier aus seiner Mülltonne
gedruckt worden sein muss.

Lingo-Lila: Araber und Hebräer heißen Semiten, weil sie nur die Hälfte
der Laute schreiben, d.h. ohne Vokale. Kyrillen und Romanen heißen nicht
Semiten, und teilen sich den ganzen Buchstabenschatz des Altgriechischen
Alphabets.

Ethno-Papaya: Ethnien kann man die vielfältigen Rassen einer und
derselben Folkloristik nennen. Die Ethnie mit der einen und selben
Folkloristik kann man Ethiker nennen.

*

Das Horchheimer Wohnzimmer ist noah-weinrot, lingo-weiß und ethno-mango
*
**
*(und in der Leipartstraße 12, spätestens seit 2017).*

Noah-Rotweintraubensaft: Pontius Pilatus ist der Demiurg, denn des
verleiteten und verirrten und beschworenen Barrabas Partner ist nicht
der Rhetor und Aufwiegler und Anstifter Jesus Christus, sondern Pilatus
selber.

Lingo-Weiß: Hemi, Demi, Semi! Wer vom AT selbst nichts erben will, ist
auch ein Semit.

Ethno-Mango: Dort im Dornrosengarten ist Autoritär die Art, gegen die
Plutophob und Homophob und Xenophob das Giftgas sind. Kann solches
Giftgas nur bei den Semioten wirken, bei den Gesetzeshaften und bei den
Erlaubnisbewohnern? Oder nur bei den Sozialchemielaboranten? Oder nur
bei den schädlingsgiftfurchtsamen Ökos? Oder nur beim Homo Sapiens
Soziologicus?


Hausaufgabe: Was ein Anti ist, soll das auch ein anti-anti-semitischer
Semit Adorno in seinem Buchtitel »Der autoritäre Charakter« selber als
einzig den seinen Typ und Titel gelesen haben, also »Der autoritäre
Charakter des Anti-Anti-Semiten«? Soll der anti-anti-semitische Semit
Adorno aus seinem Buch »Der autoritäre Charakter des Anti« den Nazis
tragödisch vorlesen? Aber sollen auch diese seine Kritiker in dem Buch
des anti-anti-semitischen Semit Adorno »Der autoritäre Charakter des
Anti« selber gelesen haben, was ein Anti allgemein ist, oder sollen sie
das bei einem »jüdischen« Autor eben nicht? Sollen sich seine Kritiker
als solche sowieso ganz als Antis dem Werk »Adorno« verpflichten?
Übrigens habe ich »Der autoritäre Charakter« bisher noch nicht gelesen.

On 14/09/20 17:19, posthoernchen verteiler wrote:
Das Harkheimer Wohnzimmer ist noah-blau, lingo-lila und ethno-papaya
(und in Haar, Stat.28, neben dem Speisesaal, August 2019).

Theodor W. Adorno, Frankfurter Semi-Philosoph/Semi-Musiker um 1970,
hat immer nur
die Fanfaren von Beethovens Neunter und immer nur angestimmt. Im
»Nicht diese Töne!«
hat er die Hippies herausgehört, sowie die Zensus-Programmierer von
Nürnberg,
und hat den Nachkommen der nach-napoleonischen Zensus-Beamten als
rassistisch fixierten Professionslosen aus Rücksicht auf die Dialektik
der Aufklärung erspart,
auch noch zu definieren, was ein Napoleone ist.
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selbstverständlich Behandlungsgründe, und keine Behandlungswirkungen. Von der 
Besserung des mit nebenwirkungsreichen Neuroleptika nicht 
wunderdrogenverdächtiig behandelten Gehirnbotenstoffwechsels reden in der 
Psychiatrie weder Ärzte noch Patienten, aber alle meinen immerzu dasselbe.

DerPhilosophischeSalon: Es sollte kein philosophischer Salon werden, sondern 
das Treffen zu einem Neuanfang mit meiner Mitpatientin.

SchattenSeinerSelbst: Die Karikatur

TheGreatBrother: Hat jemand meine Belagerer meine Zuhörer anspielen sehen? 
Fernsehprogrammskizzen mit deren bewusstem Gott.

InDerArcheOrwellWieOrwellUndMitOrwellInSeinerArche: Bei Orwell sind 
Richtigstellungen verdächtig, sind aber prozessanalytisch, textgeschichtlich 
oder kriminal nicht interessant. Die Nußschalensprünge.

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