posthoernchen
August 2019. Nußschalensprung: 290.2019 (17. Oktober 2019) | 185.2020 (3.Juli 
2020) | 258.2020 (14. September 2020) | 316.2021 (12. November 2021) | 27.2022 
(27. Januar 2022) | 84.2022 (25. März 2022) | 94.2022 (9. April 2022)
Der Philosophische Salon
Das Harkheimer Wohnzimmmer: ... und Sem-Grau

Theodor Wiesengrund Adorno, Frankfurter Semi-Philosoph/Semi-Musiker um 1970,
mag keine Aufseherlautsprechermusik, hält aber andere Musik nicht mehr für möglich und gibt Radiointerviews.

Er komponiert keine Musik mehr, sondern kritisiert Hitler, nach Auschwitz wäre keine Musik mehr möglich.

Er schreibt als Musik- und Kultur-Kritiker Bücher, und hält als Professor Vorlesungen in »Kritischer Theorie«.

In der Theorie zu seiner Kritik an Hitler beschuldigt er den Philosophen Hegel, den Zeitgeist von Auschwitz heraufbeschworen zu haben, das die Antithese zu der Synthese wäre, die Hegels Geschichtsphilosophie selber sei. Bei Hegel sei der Zeitgeist wesentlich Geschichtsphilosophie. Die Geschichte zeitige Erkenntisse, und bewegt sich wie diese von These zu Antithese zu Synthese fort, »dialektisch«, wie Hegel diese Bewegung nennt, der sein Konzept der historischen »Dialektik« selber als letzte und vollendete Geschichtsphilosophie beansprucht habe.

In seiner Rezeption der Hegelschen Dialektik als »Dialektik der Aufklärung« wendet sich Adorno gegen die Kritik des lebenden Philosophen Heidegger an jargonhaft fremdsprachigen Konzepten wie »Dialektik« als gegen dessen »Jargon«.

Ist vermutlich in keinem seiner Radiointerviews gefragt worden:

1. Sind Sie ein dialektischer Kritiker?

2. Das Wort Dialekt versteht sich mit Hegel als irgendetwas mit These. Nennt sich diese Art Fremdwortlichkeit »semitisch«, von »semiotisch« oder »semantisch«?

3. Kann man auf Deutsch anstatt Kritiker auch Werber sagen?

4. Sind die Schriftgelehrten in den Evangelien Dialektiker, die keine der von Christi Zeichen betroffenen Texte weder des Alten Testamentes noch der hellenistischen Literatur preisgeben, die sich bloß lümmeln?

5. Fürchten Sie einen neuen Massenmord als Beethoven-Gewitter, wenn Sie ihre Synthese selber aussprechen würden?

6. Wollen Sie sich als einen Gast der Gefängnislageraufsicht karikieren?

7. Würde Hegel Tageszeitungsleser und Tagesschaugucker töten lassen?

8. Kann man hebräisch »Juda« nach der Übersetzung der Menge-Bibel von 1.Mose 29,35: »Gegenstand des Preises« auch mit »Preisschild« übersetzen?

9. Ist der Taufgeist für Künstler niemals ein Geschehen der eigenen Geschichte?

10. Simonie bedeutet Würdenkauf und Teufelbeschwörung. Könnte Judasie Lippenbekenntnis und Dokumentenfälschung heißen?

11. Ist Taufe durch das Passamt ein Adelschlag? Oder eine Ordensweihe?

12. Wieso haben die Amerikaner das vorchristliche Rom und die Kunst der Renaissance in Staatsordnung, Architektur und Kunst kopiert, obwohl sie den Anspruch hatten, eine neue Welt zu begründen, und die Kunstwissenschaft der Antike *anzuwenden*, und obwohl sie eine doch eigenartige Welt erkundet hatten?

13. Beanspruchen Philosophen den freien Titel Kritiker oder Werber als ihr Christentum, als ihre »Geschminktheit«?



On 25/03/22 15:16, Posthoernchen wrote:
On 27/01/22 19:56, Posthoernchen wrote:
posthoernchen
August 2019. Nußschalensprung: 17.10.2019 | 3.7.2020 | 14.9.2020 |
12.11.2021 | 27.1.2022 | 25.3.2022
Der Philosophische Salon
Das Harkheimer Wohnzimmer in Haar und das Horchheimer Wohnzimmer in
der Leipartstraße.

Ist »The Authoritarian Personality« eines vielschichtigen und
maskenreichen Autors selbstkritisches Signal seines demütigen
Selbstbewusstseins?
»The Authoritarian Personality« ist eine Studie zur Psychologie der
»Projective Question«, bei der Theodor Wiesengrund Adorno (1903-1969)
die Interviews ausgewertet hat.

Haben Sie die Studie inzwischen gelesen?
Nur das Inhaltsverzeichnis und einige Auszüge.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »University of California Public Speaking Class
Women« zu kontroversen »politischen« und »religiösen« und »ökonomischen«
Themen wie dem »Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen
wie dem eigenen Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen
der eigenen Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben,
chanciert oder hassardiert oder protegiert ?
»The Authoritarian Personality« ist eine Kampfansage von Umfragehiwis an
die Zielgruppenerfassung der Einzel- und Massen- Meinungsforschung, die
im ersten Teil ihre Auswertung von Interviews in Zahlenskalen wie
»Ethnozentrismus« in zwei dramatische Charaktere herunterbricht.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Oregon Service Club Men (Kiwanis, Lions, Rotary
Clubs)« zu kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?
Wenn von sog. »Juden« eher zu erwarten ist, sich gründlicher und
selbstbewusster und demütiger und selbstkritischer mit Klischees und
Typen auseinanderzusetzen, soll bei »jüdischen« Umfragebeauftragten eine
Parodie der Umfrage als einer »jüdischen Umfrage« eher anzunehmen sein,
aber den Interviewten wie den Interviewern. Deswegen möchte ich die
Umfrage zum kategorischen Interview ernennen.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Psychiatric Clinic Patients Men and Women (Langley
Porter Clinic of the University of California)« zu kontroversen
»politischen« und »religiösen« Themen wie dem »Ödipuskomplex« und zu
persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen Girokontoeinkommen und
den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen Mutter insbesondere zu
»Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder hassardiert oder
protegiert ?
Wird bei dieser Zielgruppe der philosophische Anspruch der Fragen der
Umfrage den Psychiatern als heilsam willkommen gewesen sein ? Werden
Patienten die Interviewer als ihresgleichen, als Retter oder als ihre
gewohnten Verfolger identifiziert haben ?

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »United Electrical Workers Union Working Class Men«
zu kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?

Die Gegenhetze gegen »Antisemiten« nutzt ein ähnliches Schockmoment wie
die Hetze gegen »Juden«. In der Identifizierung von Sache und Person
wird die Identität von Sache und Person gepalten, in Bild und Motiv: Der
Umfrage-Hiwi ist ein Schausteller oder ich ein Geheimagent. Der
Umfrage-Hiwi kann gegen eine Beschimpfung als »Jude« eine Beschimpfung
als »Antisemit« setzen. Der jüdische Umfrage-Hiwi kann selber ausschimpfen.

Eigentlich wird die Identität von Sache und Person nur in einer
ausscheidenden Beschimpfung festgestellt und zwar in jeder
ausscheidenden Beschimpfung. Und nicht nur in derjenigen Identifizierung
von Sache und Person einer Beschimpfung wird die Identität von Sache und
Person vollends gespalten und zu Ding und Ding polarisiert.

Bei einer Beschimpfung als »Antisemit« oder als »Jude« sind *Straf*-tat
und Straf-*tat* identisch, denn bei der Beschimpfung ist es jeweils um
die Ausscheidung aus dem geregelten Verfahren öffentlicher Personen zu
tun, und zwar wegen einer wesenshaften Geschiedenheit von Sache und
Person des Auszuscheidenden, die aber erst und nur in einer Beschimpfung
vollendet wird, und bei der nicht unterschieden wird zwischen:
wesenshaft einer Person, und: wesentlich einer öffentlichen Person.

Der Sache nach ist die Beschimpfung jeweils unsinnig, weil man nicht
dafür beschimpft, überhaupt beschimpft werden zu können, und auch nicht
dafür, gepriesen werden zu können.

Denn wenn man die Begründung für den Anspruch auf Vernichtung und
Ausscheidung mit diesen Beschimpfungen streng nimmt, heißt, jemanden
einen Juden zu schimpfen, solch ein »Jude« eben in dem Schimpfen selbst
selber zu sein, wie man einer öffentlichen Person Gebaren und Wirken als
Beschimpfung der eigenen Person und als Verschimpfung der eigenen Sache
wahrnimmt.

Und genauso, jemanden einen Antisemiten zu schimpfen, heißt eben in dem
Schimpfen selbst, selber solch ein »Antisemit« zu sein, wie man einer
öffentlichen Person Gebaren und Wirken als hauptsächlich schimpfend und
verunglimpfend wahrnimmt.

Waren die jüdischen Doktoranden, die im Jahre 1945 speziell lokalisierte
Zielgruppen wie die »Parent Teachers Association Middle Class Women« zu
kontroversen »politischen« und »religiösen« Themen wie dem
»Ödipuskomplex« und zu persönlichen und privaten Sachen wie dem eigenen
Girokontoeinkommen und den Freundeskreisen und Vereinen der eigenen
Mutter insbesondere zu »Antisemitismus« befragt haben, chanciert oder
hassardiert oder protegiert ?
Wenn nicht nach der besonderen Ordnung der sozialen Elemente »Taufe,
Lehre, Heirat, Weihe, Schlag« im vorchristlichen Israel gefragt wird,
wird der Projektion der Anomalie und Klassenfeindschaft inhaltlich
vielleicht anders begegnet.

On 12/11/21 09:22, Posthoernchen wrote:
*Das Harkheimer Wohnzimmer ist noah-blau, lingo-lila und ethno-papaya
*
*(und in Haar, Stat.28, neben dem Speisesaal, August 2019).*

Noah-Blau: Sem und Ham sind das Paar Söhne in der Arche, und der Dritte
Sohn im Burgerimbiss heißt nicht Sohn, sondern Fetisch, und liest ein
Prospekt mit Sonderangeboten, das auf Altpapier aus seiner Mülltonne
gedruckt worden sein muss.

Lingo-Lila: Araber und Hebräer heißen Semiten, weil sie nur die Hälfte
der Laute schreiben, d.h. ohne Vokale. Kyrillen und Romanen heißen nicht
Semiten, und teilen sich den ganzen Buchstabenschatz des Altgriechischen
Alphabets.

Ethno-Papaya: Ethnien kann man die vielfältigen Rassen einer und
derselben Folkloristik nennen. Die Ethnie mit der einen und selben
Folkloristik kann man Ethiker nennen.

*

Das Horchheimer Wohnzimmer ist noah-weinrot, lingo-weiß und ethno-mango
*
**
*(und in der Leipartstraße 12, spätestens seit 2017).*

Noah-Rotweintraubensaft: Pontius Pilatus ist der Demiurg, denn des
verleiteten und verirrten und beschworenen Barrabas Partner ist nicht
der Rhetor und Aufwiegler und Anstifter Jesus Christus, sondern Pilatus
selber.

Lingo-Weiß: Hemi, Demi, Semi! Wer vom AT selbst nichts erben will, ist
auch ein Semit.

Ethno-Mango: Dort im Dornrosengarten ist Autoritär die Art, gegen die
Plutophob und Homophob und Xenophob das Giftgas sind. Kann solches
Giftgas nur bei den Semioten wirken, bei den Gesetzeshaften und bei den
Erlaubnisbewohnern? Oder nur bei den Sozialchemielaboranten? Oder nur
bei den schädlingsgiftfurchtsamen Ökos? Oder nur beim Homo Sapiens
Soziologicus?


Hausaufgabe: Was ein Anti ist, soll das auch ein anti-anti-semitischer
Semit Adorno in seinem Buchtitel »Der autoritäre Charakter« selber als
einzig den seinen Typ und Titel gelesen haben, also »Der autoritäre
Charakter des Anti-Anti-Semiten«? Soll der anti-anti-semitische Semit
Adorno aus seinem Buch »Der autoritäre Charakter des Anti« den Nazis
tragödisch vorlesen? Aber sollen auch diese seine Kritiker in dem Buch
des anti-anti-semitischen Semit Adorno »Der autoritäre Charakter des
Anti« selber gelesen haben, was ein Anti allgemein ist, oder sollen sie
das bei einem »jüdischen« Autor eben nicht? Sollen sich seine Kritiker
als solche sowieso ganz als Antis dem Werk »Adorno« verpflichten?
Übrigens habe ich »Der autoritäre Charakter« bisher noch nicht gelesen.

On 14/09/20 17:19, posthoernchen verteiler wrote:
Das Harkheimer Wohnzimmer ist noah-blau, lingo-lila und ethno-papaya
(und in Haar, Stat.28, neben dem Speisesaal, August 2019).

Theodor W. Adorno, Frankfurter Semi-Philosoph/Semi-Musiker um 1970,
hat immer nur
die Fanfaren von Beethovens Neunter und immer nur angestimmt. Im
»Nicht diese Töne!«
hat er die Hippies herausgehört, sowie die Zensus-Programmierer von
Nürnberg,
und hat den Nachkommen der nach-napoleonischen Zensus-Beamten als
rassistisch fixierten Professionslosen aus Rücksicht auf die Dialektik
der Aufklärung erspart,
auch noch zu definieren, was ein Napoleone ist.
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Overbombing: Wählt den Wählt-Krieg. WÄHLT den Weltkrieg. Wollt ihr einen 
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DasGedächtnisDesElefantenHannibal: Augustin ist dumm, weil er gebeichtet hat, 
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gestehen. Augustin ist dumm, weil er sich vergangen hat, anstatt zu begehen. 
Gedächtnis ist Tröten, wenn Fasching ist.

Siebenschläfer: Fremdbestimmungswahn und Beeinflussungswahn sind 
selbstverständlich Behandlungsgründe, und keine Behandlungswirkungen. Von der 
Besserung des mit nebenwirkungsreichen Neuroleptika nicht 
wunderdrogenverdächtiig behandelten Gehirnbotenstoffwechsels reden in der 
Psychiatrie weder Ärzte noch Patienten, aber alle meinen immerzu dasselbe.

DerPhilosophischeSalon: Es sollte kein philosophischer Salon werden, sondern 
das Treffen zu einem Neuanfang mit meiner Mitpatientin.

SchattenSeinerSelbst: Die Karikatur

TheGreatBrother: Hat jemand meine Belagerer meine Zuhörer anspielen sehen? 
Fernsehprogrammskizzen mit deren bewusstem Gott.

InDerArcheOrwellWieOrwellUndMitOrwellInSeinerArche: Bei Orwell sind 
Richtigstellungen verdächtig, sind aber prozessanalytisch, textgeschichtlich 
oder kriminal nicht interessant. Die Nußschalensprünge.

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