.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 20. Mai 2011


Atomkraftgegner befürchten inszenierten Blackout

Stromkonzerne verzichten auf zahlreiche konventionelle Kraftwerke,
während nur noch vier AKW am Netz sind.


Zur Verringerung der Anzahl laufender AKW in Deutschland auf vier ab dem
morgigen Samstag erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die Stromversorgung in Deutschland kann auch sichergestellt werden,
wenn die meisten oder gar alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind. Es
braucht dazu allerdings die Bereitschaft der Stromkonzerne, dies auch zu
organisieren. Augenblicklich erleben wir etwas anderes: Eon, RWE und Co
tasten die sogenannte ‚Kaltreserve‘, also ältere derzeit abgeschaltete
Gas- und Kohlekraftwerke nicht an und provozieren dadurch mögliche
Schwankungen im Netz.

Wir befürchten, dass die Stromkonzerne einen Blackout bewusst
inszenieren könnten, um die Bevölkerung in der Debatte um den
Atomausstieg zu verunsichern. Oder aber sie wissen ganz genau, dass
weder die derzeit abgeschalteten AKW noch die Kaltreserve gebraucht
werden, um das Stromnetz stabil zu halten und versuchen allein durch die
Warnungen vor einem möglichen Blackout die öffentliche Meinung zu
beeinflussen.“

Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
-- 
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