.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung
Hamburg, 28. Mai 2011
Empörung über Atompolitik der Bundesregierung hält an
Zweitgrößte Massenproteste in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung /
160.000 Menschen demonstrieren in 21 Städten
Zu den heutigen Massenprotesten für gegen Atomkraft erklärt Jochen Stay,
Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Heute haben wir die zweitgrößten Massenproteste gegen Atomenergie in
der Geschichte dieses Landes erlebt. Mehr als 160.000 Menschen
demonstrierten in 21 Städten gegen das Vorhaben der Bundesregierung,
noch zehn weitere Jahre auf die Risiken der Atomkraftwerke zu setzen.
Damit sind heute mehr Menschen auf die Straße als bei den letzten
Großdemonstrationen am Ostermontag an zwölf AKW-Standorten. Das zeigt,
wie empört die Bevölkerung davon ist, dass am Ende die Interessen der
Stromkonzerne doch wieder mehr zählen sollen, als die Sicherheit der
Menschen.
Nach neusten Umfrageergebnissen sind 50 Prozent der Bevölkerung mit
einer Verzögerung des Atomausstiegs bis 2021 nicht einverstanden. Will
die Kanzlerin wirklich einen gesellschaftlichen Konsens, dann muss sie
auf uns Atomkraftgegner noch eine ganze Reihe von Schritten zugehen.
Sonst wird der Jahrzehnte andauernde Konflikt um die Atomenergie
unvermindert weitergehen. Das haben die Proteste am heutigen Tag
eindrucksvoll unterstrichen.“
Großdemonstrationen unter dem Motto „Atomkraft Schluss!“ fanden heute in
folgenden Städten statt: Dresden, Erfurt, Magdeburg, Berlin, Güstrow,
Kiel, Hamburg, Bremen, Hannover, Göttingen, Münster, Essen, Bonn, Mainz,
Frankfurt, Mannheim, Freiburg, Ulm, München, Landshut, Fürth. Sie wurden
gemeinsam von Umweltverbänden, Anti-Atom-Initiativen, Gewerkschaften und
vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen organisiert.
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
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Pressekontakte in den einzelnen Städten finden Sie unter
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.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
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