.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung Hamburg, 8. März 2013
2 Jahre Fukushima: Anti-Atom-Bewegung geht auf die Straße Großproteste in Gundremmingen, Gronau, Neckarwestheim und rund um das AKW Grohnde / Mahnwachen in 168 Städten / „Wenn Angela Merkel wirklich etwas aus Fukushima gelernt haben will, dann darf sie nicht bei einem halben Atomausstieg stehen bleiben.“ Am morgigen Samstag und am Montag werden in vielen Orten in Deutschland Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße gehen. Anlass ist der zweite Jahrestag der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Für Samstag sind vier große zentrale Protestaktionen geplant, vorbereitet von unzähligen örtlichen Initiativen und großen Umweltverbänden. Am Montag, dem eigentlichen Jahrestag, finden bundesweit in 168 Städten Mahnwachen statt. Zu den zentralen Protesten am Samstag werden am bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen, dem baden-württembergischen AKW Neckarwestheim und an der Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) Tausende Demonstrantinnen und Demonstranten erwartet. Die mit Abstand größte Aktion gibt es aber rund um das niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde: In einem Radius von 40 bis 60 Kilometern rund um das AKW wird auf einer Strecke von insgesamt 350 Kilometern eine Aktions- und Menschenkette stattfinden. An fast 200 Sammelpunkten wird es ab 12.05 Uhr Aktionen geben. In den größeren Städten entstehen Menschenketten. Um 14 Uhr gibt es Abschlusskundgebungen in Hannover, Hildesheim, Göttingen, Detmold, Minden und Stadthagen. Aus 71 Städten fahren Busse zu den vier Großaktionen. Aus 46 weiteren Städten machen sich die Menschen gemeinsam mit dem Zug auf den Weg. Zu den Protesten erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „In Deutschland sind weiterhin neun Atomkraftwerke in Betrieb. Die meisten davon sollen noch bis 2022 am Netz bleiben, obwohl sie immer älter und störanfälliger werden und für die Stromversorgung nicht mehr nötig sind. Nach neuesten Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung trotz Strompreis-Debatte nicht bereit, das Risiko eines schweren Atom-Unfalls noch so lange zu tragen. Deshalb gehen wir erneut auf die Straße und fordern die Stilllegung der AKW – und zwar jetzt und nicht erst in neun Jahren. Wenn Angela Merkel wirklich etwas aus Fukushima gelernt haben will, dann darf sie nicht bei einem halben Atomausstieg stehen bleiben.“ Weitere Informationen zu den Protesten am 9. März: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima2013 Karte mit allen für den 11. März geplanten Mahnwachen: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima2013/mahnwachen-113 Rückfragen an Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759 http://www.ausgestrahlt.de .ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. -- Pressedienst von ausgestrahlt.de Für Rückfragen mailto:[email protected] oder im Internet unter: http://www.ausgestrahlt.de
