.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 11. März 2013


2 Jahre Fukushima: 8.700 Menschen bei Mahnwachen

In 201 Städten Erinnerung an Fukushima und Protest gegen Weiterbetrieb
von neun deutschen Atomkraftwerken


Am Nachmittag und Abend haben bundesweit in 201 Städten etwa 8.700
Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner mit Mahnwachen an die
Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima erinnert und ihre Forderung
nach der Stilllegung der neun deutschen Atomkraftwerke bekräftigt.

Die Mahnwachen fanden hauptsächlich in kleineren Städten statt,
teilweise bei starkem Schneetreiben. Die Beteiligung reichte von 9
Personen in Wedel bei Hamburg, 15 in Wittenberge und 17 im badischen
Wiesloch bis zu 200 Menschen in Schweinfurt, 160 in Trier und 150 in
Lüneburg und Passau.

Schon am Samstag waren bundesweit trotz teilweise unwirtlicher
Wetterverhältnisse etwa 30.000 Menschen gegen den Weiterbetrieb von
Atomanlagen auf die Straße gegangen.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Niemand kann garantieren, dass die Atomkraftwerke in Deutschland die
Zeit bis 2022 ohne schweren Störfall überstehen. In Japan sind innerhalb
eines Jahres nach der Fukushima-Katastrophe alle 54 AKW abgeschaltet
worden und trotzdem brach die Stromversorgung des Landes nicht zusammen.
Auch heute laufen dort nur zwei Reaktoren, alle anderen stehen weiter
still. Wieso sollte es dann nicht möglich sein, in Deutschland auf neun
Meiler zu verzichten?“

Karte mit allen stattgefundenen Mahnwachen:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima2013/mahnwachen-113


Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

-- 
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