.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 13. Mai 2015


RWE: Dringender Handlungsbedarf bei Atom-Rückstellungen

Bund muss Stromkonzerne jetzt zur Kasse bitten


Zu den Äußerungen von RWE-Chef Peter Terium, das Geld für den Abriss der
AKW und die Atommüll-Lagerung müsse erst noch erwirtschaftet werden,
erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Der Kaiser ist nackt: RWE hat kein Geld für die Folgekosten der
Atomkraft auf die Seite gelegt, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist,
sondern alles verpulvert. Jetzt muss auch der Letzte in der
Bundesregierung erkennen, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Stromkonzerne müssen die Gelder, die in ihren Büchern für AKW-Abriss
und Atommüll-Lagerung stehen, endlich in einen öffentlich-rechtlichen
Fonds abgeben. Sie müssen sogar noch deutlich mehr zahlen: Die Regierung
sollte nachrechnen, wie teuer die Sache wirklich wird, etwaige
Kostensteigerungen eingerechnet. Und wenn RWE nicht zahlen kann, dann
müssen eben Unternehmensteile verkauft werden. Wer Milliarden mit
Atomkraft verdient hat, muss auch zahlen, wenn das dicke Ende kommt.“


Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
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.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

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