http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/2004/imp040204.html


Christoph Luxenberg

Der Koran zum "islamischen Kopftuch"

Zu Sure 24:31
Im Vorfeld seiner n�chsten Buchpublikation hat sich Christoph
Luxenberg bereit erkl�rt, seine syro-aram�ische Neulesung einer
koranischen Schl�sselpassage zum sog. "islamischen Kopftuch"
darzulegen. Dieses Thema, �ber das seit einiger Zeit �ffentlich
kontrovers debattiert wird und durch die Medien � und zwar nicht nur
in Deutschland � inzwischen zu einem Politikum geworden ist, k�nnte
durch das neue philologisch begr�ndete Textverst�ndnis zur
Versachlichung der Debatte beitragen.

Der Anspruch mancher Muslimen, das als "islamisch" bezeichnete
"Kopftuch" auch in �ffentlichen �mtern tragen zu d�rfen, wird mit der
religi�sen Pflicht begr�ndet, die durch gewisse koranische
Vorschriften bedingt sei. Diese Referenz auf den koranischen Text
rechtfertigt die Hinterfragung des eigentlichen Sinngehalts der bisher
von der Koranexegese angenommenen Aussagen. Hierzu soll die in der
Studie "Die syro-aram�ische Lesart des Koran"[1] angewendete Methode
verhelfen.

Eine Schl�sselstellung f�r die Verfechter des Kopftuches nimmt eine in
Sure 24 Vers 31 vorkommende Passage ein. Dort hei�t es (arabisch):
"wa-l-yadrib-na bi-khumuri-hinna 'al� djuy�bi-hinna ", w�rtlich: "sie
sollen ihre chumur �ber ihre Taschen schlagen". Von Rudi Paret wird
dieser dunkle Versteil so paraphrasiert (die verd�chtigen W�rter sind
unterstrichen):
"sie sollen ihren Schal sich �ber den (vom Halsausschnitt nach vorne
heruntergehenden) Schlitz (des Kleides) ziehen"[2].

Das arabisch unverst�ndliche Schl�sselwort "chumur" (im Plural) wird
von dem ber�hmtesten Koranexeget (gest. 923) Tabari in seinem Tafs�r
(arabischer Korankommentar) weder erl�utert noch philologisch belegt.
Aus seinen Ausf�hrungen wird aber deutlich, dass er darunter
"Kopftuch" versteht. Mit dem angeblichen "chim�r" (Singular von
"chumur ") sollen n�mlich Frauen "Haar, Hals und Ohrgeh�nge
verdecken", f�hrt er hierzu lapidar aus[3] .

In seinem Gefolge geht Siegmund Fraenkel bei der Besprechung der aus
dem Aram�ischen entlehnten Wurzel "chamr" (G�rung = Wein) auf dieses
Wort kurz ein und vermerkt dazu: "Im Arabischen hat die Wurzel chamr
augenscheinlich eine ganz andere Bedeutung, n�mlich "decken,
verbergen"; daher chim�r "Kopfh�lle"[4] .

Das Standardlexikon des klassischen Arabisch Lis�n al-'arab (Sprache
der Araber) bringt unter dieser Wurzel, neben der eigentlichen
Bedeutung "g�ren", eine ganze Reihe Redewendungen, deren verlesenes
Verb "chamar" tats�chlich mit der Bedeutung "decken, zudecken" erkl�rt
wird. So soll der Prophet u.a. gesagt haben: "chammir� �niyata-kum",
was von Ab� 'Amr als "decket eure Gef�sse zu" gedeutet worden sei.
Alles, was zugedeckt ist, sei demnach "muchammar"[5]. Dieses
Verst�ndnis mochte um so mehr eingeleuchtet haben, als man das Gef��,
in dem der Teig zubereitet wurde, mit einem solchen chim�r zudeckte,
um den G�rungsprozess des Teiges zu beschleunigen. War nun dieses
chim�r in der Regel ein St�ck Stoff, so lag es nahe, die Bezeichnung
chim�r auch auf das Kopftuch der Frau zu �bertragen, zumal dieses ja
eine zudeckende Funktion hat. Bei der Deutung von Sure 2:219
(Weinverbot) f�hrt auch Tabari die Bedeutung von "chamr" (Gegorenes =
Wein) folgerichtig auf den Umstand zur�ck, da� das Weingef��
"zugedeckt" werde, woraus resultiere, da� der Wein den Verstand des
Weintrinkers in gleicher Weise "verdecke, zudecke". Davon sei auch das
Frauen-chim�r abgeleitet, weil die Frau sich damit den Kopf
"zudecke"[6]. Auf Grund dieser volksetymologischen Erkl�rung
rechtfertigte man also die koranische Fehllesung, indem man auf die
Idee verfiel, dem unverstandenen und falsch gelesenen Wort chim�r die
erdachte Bedeutung "Kopftuch" zuzuweisen.

Im Vertrauen auf die Autorit�t der arabischen Korankommentatoren und
des Hauptlexikons der arabischen Sprache konnte der f�r seine
verdienstlichen etymologischen Erkenntnisse besonders anerkannte S.
Fraenkel, Sch�ler von Theodor N�ldeke, indessen nicht ahnen, dass
bereits die arabischen Koranleser den dem Phonem ch entsprechenden und
mit einem Oberpunkt bezeichneten arabischen Buchstaben (??) verlesen
hatten. Mit einem Unterpunkt versehen (??), ergibt n�mlich der gleiche
arabische Schriftzug das aram�ische Phonem g. Dies f�hrt dazu, die
koranische Fehllesung "chumuri-hinna" als "gamari-hinna " (im
Singular) bzw. "gim�ri-hinna " (im Plural) richtigzustellen.

Das syro-aram�ische Lexikon[7] , das sich auf eine �berlieferte
syrische Literatur bezieht, die ihre Bl�te zwischen dem 4. Und 7. Jh.
n.Chr. erfahren hat, belegt die Verbalwurzel "qmar " (deren Phonem q
mit dem Allophon g alterniert � wie dies heute noch in zahlreichen
arabischen Dialekten, insbesondere des beduinischen Typus bezeugt ist)
mit der Grundbedeutung "binden".
Davon abgeleitet sind die Derivate "qamr�, qumr�, qm�r� " in der
Bedeutung "Band, Bund, G�rtel "[8]. Dieser Begriff wird in den
heutigen arabischen Dialekten des Vorderen Orients, dem vormaligen
aram�ischen Sprachgebiet, best�tigt. Sofern das aram�ische Phonem g
nicht zu arabischem dj wird, kann es durch zweierlei Allophone
wiedergegeben werden: a) durch ein gh (? ), aus dem sich die
Verbalform ghamara (mit der Grundbedeutung umfangen, umfassen) ergibt;
b) durch ein k, das wir im weit verbreiteten Substantiv kamar (Band,
Bund, G�rtel) belegt finden. Daraus wird zugleich klar, dass arabisch
kamar � entgegen bisherigen Meinungen, die darin ein persisches
Lehnwort sahen[9] - eine phonetische Variante von aram�isch gm�r� ist.
In dieser Lautung und der Bedeutung "G�rtel " ist dieses Wort in
manchen neuostaram�ischen Dialekten, wie dem der Tenn�ye (aus Tell
Tall, in Nordmesopotamien, der heutigen Ostt�rkei) heute noch
gel�ufig. Auf dieses Wort geht das koranisch verlesene Wort chim�r
zur�ck, an dessen authentische Aussprache (gamar, gim�r) der Lis�n
eine Erinnerung bewahrt zu haben scheint, wenn er das g im aram�ischen
Ausdruck "gm�r� d-n�sh� " arabisch inkorrekt mit "chamaru n-n�si"
wiedergibt, das ch aber als dialektale Variante der sonst korrekten
Aussprache "gham�ru n-n�si" erkl�rt und den Ausdruck, dem aram�ischen
Sinn entsprechend, mit "Menschenmenge" zutreffend �bersetzt. Beim Wort
chim�r dagegen merkt er nicht, dass auch hier das ch falsch gelesen
worden ist[10] .
Gegen�ber der nach islamischer �berzeugung gesicherten m�ndlichen
�berlieferung der Lesung chim�r (bzw. chumuri-hinna) mit der
traditionellen arabischen Bedeutung Kopftuch k�nnte die Lesung gim�r
(bzw. gumuri-hinna) mit der syro-aram�ischen Bedeutung G�rtel als
willk�rlich erscheinen, w�rde nicht das darauf bezogene Verb daraba
(schlagen) letztere Bedeutung best�tigen. In der arabischen
Phraseologie ist n�mlich das Verb daraba (schlagen) (das Paret
f�lschlich mit "ziehen" �bersetzt) auf kein Kleidungsst�ck anwendbar.
Dieses bedeutende Detail scheint der Aufmerksamkeit aller bisherigen
Koran�bersetzer entgangen zu sein.
In der syro-aram�ischen Phraseologie hingegen (wie auch in manchen
arabischen Dialekten des Vorderen Orients) wird das lexikalisch
entsprechende Verb mh� (schlagen) ausschlie�lich in Verbindung mit
"G�rtel" (oder �hnlichem) gebraucht, den man sich "um die Lenden
schl�gt ". So heisst es nach der Peshitta, der wohl auf das 2. Jh.
n.Chr. zur�ckgehende syrische Bibel�bersetzung, anl�sslich des
Abendmahls im Johannes-Evangelium XIII, 4 : "wa-shqal seddon� mh�
b-hassaw" : "Er nahm einen Schurz und schlug (ihn) um seine Lenden."

Letztere Bedeutung (Lenden) m�sste logischerweise auch das dritte
koranische Wort "djuy�bi-hinna" (angeblich "ihre Taschen") haben. Der
vorzitierten, offensichtlich improvisierten Erkl�rung Tabaris, wonach
die Frauen sich mit ihrem angeblichen Kopftuch "Haar, Hals und
Ohrgeh�nge " zudecken sollen, trauen die westlichen Koran�ber-setzer
nicht so recht. So vermutet Paret, dass mit dem Ausdruck "Taschen"
eher der vordere Schlitz des Kleides gemeint sein m�sste und
paraphrasiert dementsprechend: "ihren Schal sich �ber den (vom
Halsausschnitt nach vorne heruntergehenden) Schlitz (des Kleides)
ziehen". Um dieser Verlegenheitsl�sung beizukommen, gen�gt es aber im
arabischen Schriftzug, die bei-den nachtr�glich falsch gesetzten
Unterpunkte ( ?? = y) durch einen Oberpunkt (?? = n) zu ersetzen, um
auf die zu erwartende Lesung "djun�bi-hinna" = "ihre Seiten = Lenden"
zu kommen.

Dieser arabisch missverstandene Satz erweist sich demnach als die
Lehn�bersetzung einer wohlbekannten idiomatischen syro-aram�ischen
Redewendung mit der Bedeutung "sich einen G�rtel um die Taille
binden". Philologisch so gekl�rt, heisst die so bedeutsame koranische
Vorschrift demnach nicht mehr: "Sie sollen ihren Schal sich �ber den
(vom Halsauschnitt nach vorne heruntergehenden) Schlitz (des Kleides)
ziehen", sondern nach syro-aram�ischem Verst�ndnis:

"Sie sollen sich ihre G�rtel um die Lenden binden!"
(w�rtlich: "Sie sollen ihre G�rtel auf ihre Seiten schlagen!")

So verstanden, l�st sich die um das "islamische Kopftuch" entfachte
Polemik wie von selbst auf. Was aber die Symbolik angeht, die dem
G�rtel- (und nicht mehr dem Kopftuch-)tragen zugrunde liegt, so bleibt
deren n�here Erkl�rung dem Sitten- und Religionshistoriker �berlassen.
Ist n�mlich der G�rtel, nicht nur nach koranischer Vorstellung, ein
Zeichen der Sittsamkeit f�r Frauen, so hat er eine asketische
Bedeutung f�r Einsiedler und M�nche.

Die islamische Tradition hat uns �brigens einige Hadithe (Ausspr�che
des Propheten) bewahrt, die gerade das G�rteltragen betreffen. Unter
dem Stichwort "hiz�m" (G�rtel) zitiert der Lis�n[11] ein Hadith,
wonach den M�nnern untersagt wird, das Gebet ohne G�rtel zu verrichten
bzw. ihnen gebo-ten wird, sich vor dem Gebet einen G�rtel
umzubinden[12] ; und unter dem synonymen "nit�q" ein weiteres Hadith,
wonach �ber Aischa, die j�ngste Frau des Propheten, berichtet wird,
die Frauen der Anh�nger des Propheten in Medina h�tten eilends ihre
Stoffg�rtel aufgel�st, um sie zu zerschneiden und daraus "chumur"
(angeblich) Kopft�cher zu machen, sobald der entsprechende Vers
offenbart worden sei[13] . Unter dem r�tselhaften Wort "chumur" haben
die arabischen Kommentatoren wohl "Kopft�cher " verstanden. In
Wirklichkeit bezeich-nete dieses Wort gerade die Stoffg�rtel, die
diese Frauen bereits um die H�ften trugen. Dieses Hadith widerspiegelt
die Verlegenheit der sp�teren islamischen Exegeten, sich dieses Wort
zu erkl�ren, dessen Fehllesung konsequenterweise zu einer Fehldeutung
f�hren musste. Es enth�lt aber dennoch einen historischen
Wahrheitskern, sofern es davon zeugt, dass f�r die Frauen zu Lebzeiten
des Propheten der G�rtel � und nicht das Kopftuch � Sitte war.

Im Lichte der philologischen Analyse dieses Verses hat also der Koran
den Frauen keineswegs geboten, aus ihren G�rteln Kopft�cher zu machen
� ganz im Gegenteil.

Muslimische Frauen w�ren demnach berechtigt, die Authenzitit�t des
koranischen Wortlauts wiederherzustellen und aus den Kopft�chern, die
man ihnen seit Jahrhunderten zu Unrecht aufgezwungen hat, wieder
G�rtel zu machen.

Fazit: Das "islamische Kopftuch" ist urspr�nglich sicherlich eine
soziale Konvention gewesen, wie sie heute auch noch in gewissen Teilen
Europas fortbesteht. Dessen Islamisierung ist vielleicht einem Prozess
der islamischen Sittengeschichte zuzuschreiben. Eine diesbez�gliche
religi�se Vorschrift l�sst sich aber durch den koranischen Text in
keiner Weise begr�nden. Was aber die sonstigen Koranpassagen angeht,
auf die man sich insoweit beruft, so sind sie noch weniger
aussagekr�ftig. Ihre Er�rterung wird einer weiteren philologischen
Analyse vorbehalten.

(c) imprimatur Mai 2004


[1]Christoph Luxenberg, Die syro-aram�ische Lesart des Koran. Ein
Beitrag zur Entschl�sselung der Koransprache, Berlin 2000.

[2]Rudi Paret, Der Koran. �bersetzung, 2. Aufl., Stuttgart 1982, S. 289.

[3]Ab� Dja'far Muhammad b. Djar�r at-Tabar�, Dj�mi' al-bay�n f� tafs�r
al-Qur'�n, Bd. XVIII, Kairo 1968, S. 120.

[4]Siegmund Fraenkel, Die aram�ischen Fremdw�rter im Arabischen,
Leiden 1886 (2. Nachdruckauflage, Hildesheim 1982), S. 161.

[5]Ibn Manzur, Lis�n al-'arab, Bd. I-XV, Beirut 1955-1956, Bd. IV, S.
258a.

[6]Tabari, op. cit., Bd. II, S. 356 f.

[7]Thesaurus Syriacus, (�dit� par) Payne Smith, t. I, Oxford 1879, t.
II, Oxford 1901.
- Carl Brockelmann, Lexicon Syriacum, 2. Aufl., Halle 1928.
- Manna, Jacques Eug�ne, Vocabulaire Chald�en-Arabe, Mossoul 1900
(reprinted with a new appendix by Raphael J. Bidawid, Beirut 1975).

[8]Vgl. Thesaurus, II, 3650; C. Brockelmann, 673b; Man-na, 683b f.

[9]Vgl. C. Brockelmann, Lewxicon Syriacum, 673b, der syrisch qamr� zu
persisch kamar stellt. Desgleichen Th. N�ldeke, Mand�ische Grammatik,
Halle 1875 (Nachruck Darmstadt 1964), S. 18, 4 f., der mand�isch
qumria "G�rtel " als "Fremdwort" bezeichnet, und dessen Status
constructus qamar er wohl f�r eine Ent-lehnung aus persisch kamar
h�lt. Demgegen�ber be-weist gerade der heute im Persischen gel�ufige
pleonas-tische Ausdruck kamar-band (Gurt, G�rtel), da� erste-res Wort
aram�isch ist, weshalb es durch das zweite persische verdeutlicht
wird. Noch deutlicher wird dies durch die aram�ische emphatische
Endung in kamr�, das persisch a) sowohl eine "Umz�unung" b) als auch
den "von den Zarathustriern getragenen G�rtel " be-zeichnet. Vgl.
Heinrich F.J. Junker, Bozorg Alavi, Prsisch-deutsches W�rterbuch,
Leipzig 1965, S. 610a.

[10]Lis�n, IV, 257b. Zugleich macht die syro-aram�ische Verbalwurzel
gmar (vollkommen sein) deutlich, da� das arabische Allophon qamar
(Mond) eine Entlehnung aus dem Aram�ischen ist. Auch daran hat der
Lis�n (V, 113a, -3 f.) eine ann�hernd zutreffende Reminiszenz, wenn er
nach Abu l-Haytham erkl�rt, qamar hei�e der Mond zwischen Anfangs- und
Endphase, und den arabischen Lexikographen al-Djawhari (gest. 1005)
zitiert: "Nach drei (N�chten) und bis Monatsende hei�t der Mond qamar
wegen seiner Helligkeit." Dabei ahnt auch dieser ber�hmte arabische
Lexikograph nicht, dass qamar, aram�isch verstanden, eigentlich
"Vollmond " bedeutet, wof�r auch seine Helligkeit spricht. Weshalb
aber der Neumond arabisch hil�l heisst, weiss der Lis�n (XI, 702b) in
etwa richtig zu erkl�ren: "Es ist der Neumond, wenn die Menschen ihm
am Monatsanfang zujubeln." Genauer gesagt: der Neumond gilt heute noch
im Orient als gutes Omen, weshalb die Menschen wohl fr�her beim
Anblick der ersten Mondsichel "hallelten" = "jauchzten" (vgl.
"halleluja" < hebr�isch hallel�-yah "jauchzet Jahwe"). Arabisch hil�l
(Neumond) ist dem-nach ein onomatopoetischer Ausdruck, unter dem man
heute "Mondsichel " versteht. Der arabische Sprachgebrauch hat dann
aus der urspr�nglich auf den Monatsanfang hindeutenden Wurzel halla
die Bedeutungen "beginnen, anstimmen, einleiten, in Angriff nehmen"
weiterentwickelt.

[11]Ibn Manzur, Lis�n al-'arab, t. I-XV, Beirut 1955-1956.

[12]Op. cit., XII, 131b.

[13]Id., X, 355a.






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