Hallo Bernd,

je größer die Katastrophe, desto größer die grenzüberschreitende Öffentlichkeit (These 0); in Zeiten des Live-Internet ist diese Öffentlichkeit nun nicht mehr primär passiv, sondern tendenziell aktiv eingebunden in das Live-Geschehen: die neue Anteilnahme ist Teilnahme (These 1).

Ich habe inzwischen These 5 erweitert.

Sie wird heute um 18:05 Uhr auf WDR 5 in der Sendung Politikum gesendet, wir aktualisieren das auch im Thesenpapier als bald möglich.

Viele Grüße,

Krystian

http://berlinergazette.de/7-thesen-zum-erdbeben-in-japan-live-internet-crowdsourcing-und-der-disaster-capitalism-complex/

On 14.03.2011 13:10, Bernd Brincken wrote:
Hallo Krystian,

On 14.03.2011 12:20, Krystian Woznicki wrote:
...
ich habe ein paar Thesen zum Erdbeben in Japan aufgestellt:
http://berlinergazette.de/7-thesen-zum-erdbeben-in-japan-live-internet-crowdsourcing-und-der-disaster-capitalism-complex/

Die Politik und die Abstraktion in allen Ehren, aber warum man, angesichts einer Naturkatastrophe dieser Größenordnung, wortreich eine kultur-philosophische Evidenz hervorholen muss, verstehe ich nicht ganz. Irgendwie hängt ja alles mit allem zusammen, aber der Bezug zu Crowdsourcing und "Prozessjournalismus" ist da schlicht zu weit hergeholt.

Gruß /

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