hi,

till nikolaus von heiseler schrieb: "Im Bezug auf NetzNetz tauchen zwei Fragen auf:
1) kann NetzNetz den eigenen demokratischen Ansprüchen gerecht werden und
2)wie verträgt sich Demokratie mit Kunst. Und da würde ich sagen: schlecht."

in england ist es für taubstumme möglich komposition an einer musik-uni zu studieren. fragte bei den "darmstätter ferienkursen für neue musik" die kollegin, wie denn das begründet wird? ihre lapidare antwort war: "beethoven war auch taub und durfte auch komponieren"

habe ich gerade jemanden laut auflachen hören?
ah, da glaubt noch jemand an autoritäten -- drollig.


der begründungszusammenhang ist natürlich das diskriminierungsverbot.
so hat die frage nicht zu lauten: wie verträgt sich demokratie mit kunst? sondern: wie können wir die errungenschaften der demokratie für die kunst und die künstlerinnen gewinnbringend nutzbar machen. und wenn ich mir die methoden anschaue, die von den künstlerinnen heute noch geschluckt werden müssen, erinnert das eher an vorvoriges jahrhundert. künstlerinnen in einer mischung zwischen bittsteller und hofnarren.

ad beuys:
der beuys´sche hut, steht allen gut!

christoph

- wechselstrom -

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