hallo,
beim mana community game, einem partizipatorischen, demokratischen
entscheidungsmodell zur verteilung der fördergelder lag die
wahlbeteiligung bei 95%; ein wert, der sich sehen lassen kann und von
dem demokratien (ohne wahlpflicht) nichteinmal zu träumen wagen.
schaut man sich mitbestimmungsmodelle herkömmlicher bauart an, so zeigt
ein vergleich in wien/österreich folgendes:
wahl zur österreichischen hochschülerschaft (da gehts um wesentlich mehr
politischen einfluss als bei den netzkultur-125.000,-- euro):
wahlbeteiligung 25-30%
wahl der interessensgemeinschaft freie theater wien (die konnten bis vor
kurzem noch 2 repräsentanten in die auswahljury der theaterfördertöpfe
entsenden): wahlbeteiligung zwischen 5% und messbarkeitsgrenze.
österreichische bundeswahl (budgetvolumen: zig milliarden): zw. 65-70 %
erreicht mit erheblichem propagandistischen aufwand.
in old germany (bin auch "piefke") sind die verhältnisse vermutlich ganz
ähnlich.
lg
christoph
- wechselstrom -
**
--
rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze
Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost
http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/
Ent/Subskribieren: http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/