Am 29.06.2007 um 12:36 schrieb Daniel Weinand:
Kann natürlich sein dass ein Sicherheitsrisiko besteht. Aber dieses
Risiko besteht immer und
überall im Internet sobald es um sensible Daten geht.
Wenn man damit ein Problem hat soll man in den Laden gehen und bar
bezahleb.
Die Interbanking Portale der Banken bieten ja im Prinzip keinen
anderen Dienst an. Auch eine Webseite
auf der die Daten eingegeben werden müssen.
Wenn man den von Beate verlinkten Blogeintrag aufmerksam liest, fällt
einem folgendes auf:
"Nicht umsonst warnen mehrere Banken, u.a die Nassauer Sparkasse, vor
dem Einsatz der
Sofortüberweisung."
Amüsanterweise fühlte sich ja eine gewisse Frau Anderheggen dazu
berufen, den kritischen
Blog-Eintrag mit einer umfangreichen Stellungnahme zu kontern, in der
es u.a. heisst:
"Die Warnung der Banken ... dürfte unserer Ansicht nach vorwiegend
mit wirtschaftlichen
Interessen zu begründen sein."
Sicher, das könnte man vermuten. Allerdings irritiert es mich als
Konsumenten, dass ein
Unternehmen nicht mit Kritik umgehen kann und sofort jeden noch so
kleinen Blog-Eintrag
mit viel BlaBla begegnen muss.
aber solange nur ein paar Leute Mutmassungen in den Raum stellen um
zu zeigen wie weit sie in ihrem Blog vorausdenken
können, ohne dass irgendwas negatives passiert ist, find ich solche
Lösungen erstmal gut.
Hier ein Zitat aus einem Forum, wo über (man staune!) eine
Sicherheitslücke bei der hier
diskutierten (oder sollte man sagen "beworbenen" ? )
Sofortüberweisung berichtet hat,
welche aber behoben wurde:
"Aber zum TÜV-Zertifikat lässt sich nur sagen dass es wertlos ist,
der hat nur die Transaktionssicherheit
überprüft, was nur bestätigt das SSL Verschlüsselung zum einsatz
kommt. Aber selbst diese "Transaktionssicherheit"
halte ich für übertrieben, schliesslich ist der "Callback", also von
der PayNet AG zum Shopbetreiber unverschlüsselt,
bzw. hier wird keine Verschlüsselung seitens der PayNet AG erzwungen.
http://www.ecombase.de/forum/index.php?showtopic=3146
Ist aber wie immer und überall. Wo Liicht ist, ist auch dunkel. Wo
viel Licht ist, ist noch mehr Dunkel.
Und wo eine Mailinglist ist, kann auch immer jemand dasein, der etwas
in so einer Vehemenz verteidigt,
dass man den Eindruck bekommen könnte, dass es jemand aus dem
kritisierten Unternehmen ist, der auf
allen Kanälen Lobbyarbeit betreibt. Dazu unten noch ein Leckerli.
In diesem Sinne. :)
Einen sehr amüsanten Lesetipp für das Wochenende habe ich noch:
http://my.opera.com/J.Hoschnitz/blog/2007/01/19/sofort-uberweisung-
die-zweite
"Generell scheint die PayNet AG ja geradezu überall, in jedem Forum
indem Kritik geübt wird sich anzumelden
und Lobbyarbeit zu betreiben, indem die gleichen (teilweise
inkorekten) Behauptungen aufgestellt werden."
Sorry, wenn sich ein Unternehmen so aufführt, ist es für mich als
seriöser Geschäftspartner gestorben. Und
Tante Google ist in Hinsicht auf die PayNet AG eine sehr
aufschlussreiche Plaudertasche.
Cheers,
Frank
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