Hallo Jürgen, hello Group,
eigentlich eine gute Idee mit der Vorstellung, aber ganz ungewohnt:
Ich bin eigentlich nur diese Massen-Mailing-Listen von apache
gewohnt, da geht es immer recht unpersönlich zu.. Hier ist es dagegen
ja nahezu intim - daher hab ich es bislang unhöflicherweise auch
verabsäumt, mich vernünftig vorzustellen, was ich hiermit nachholen
möchte:
Mein Name ist Stefan Frank und ich betreibe gemeinsam mit zwei
Kollegen in Heidelberg die vierundsechzig.de (der Name ist
Addresse:), eine kleine Firma für Webanwendungen. Ursprünglich kommen
wir aus Hamburg, das Berufliche hat uns in den Süden verschlagen. Wir
haben bislang hauptsächlich auf Basis JEE gearbeitet, vor allem mit
OpenSource von JBoss/Apache. Momentan basteln wir für einen großen
Fachbuchverlag eine ganze Reihe von E-Learning-Websites.
Zu Rails sind wir eigentlich aus Java-Frust gekommen: Bislang hab ich
mich immer bemüht, mit den neuesten JEE-Entwicklungen Schritt zu
halten - bis hin zur Seam2.0beta, das wir jetzt eigentlich in einem
unserer Projekte einsetzen wollten: Hier ist mir dann aber bei einem
Deployment-Problem der Kragen geplatzt und wir sind in letzter Minute
noch auf Rails umgestiegen. Auch wenn das momentan ein ziemlich
heißer Ritt ist, bin ich doch (noch...) froh, es getan zu haben.
Das fand ich an deiner Mail auch spannend: Es scheint, als gibt es da
zwei Gruppen in der Rails-Gemeinde - wenn man von Java kommt, dann
kommt man aus einer überkomplexen Welt: Sicher ist in JEE in den
letzten Jahren (mit EJB3 vor allem) vieles einfacher geworden:
Trotzdem wird man das Gefühl irgendwie nicht los, dass das alles auch
irgendwie einfacher gehen müsste. Die php-Leute scheinen da das
andere Camp zu bilden: Ich kann da nur für mich sprechen, aber mir
fehlte da immer was, da musste man zuviel selber nachdenken, um
Sachen sauber hinzukriegen - php ist irgendwie eine "unterkomplexe"
Umgebung: Rails scheint da einen Nerv für verschiedene Leute
getroffen zu haben....
Viele Grüße
Stefan
Am 08.08.2007 um 13:25 schrieb Jürgen Barthel:
Hallo Ruby on Rails User Group...
als Neuzugang hier die doch übliche Vorstellung. Details zu meiner
Person gibt's u.a. auf meiner privaten Homepage (www.barthel.eu).
Was dort (noch) nicht steht in Kürze hier.
Im 2. Quartal habe ich mich selbständig gemacht und baue mit
Freunden ein Fachportal für die Touristik. Nach diversen
technischen Fehlschlägen bei der Umsetzung eines XML-
Industriestandards (von Profis gelieferte Lösungen funktionierten
unzureichend über fehlerhaft bis gar nicht) kümmert sich jetzt ein
langjähriger Freund und Exkollege darum. Da ich ihn kenne, bin ich
sehr zuversichtlich.
Selbst im PHP-Lager aktiv (habe zeitweise mit Braini die PHPugFFM
in Existenz gehalten) und "ehrenamtlich" Webmaster der LUG
Frankfurt (es findet sich kein anderer "Dummer", der das machen
würde) bin ich zwar vor drei Jahren nach Hamburg ausgewandert,
stehe aber eben (hängt mit der Firma zusammen) vor dem Umzug nach
Leipzig.
Nachdem bereits recht frühzeitig RoR Thema war, aber "zugunsten"
unserer PHP-Erfahrung wir uns dann für PHP entschieden hatten,
wurde mit dem neuen Ansatz der Lösung für das "XML-Problem" wieder
Ruby-on-Rails relevant. So haben wir uns entschieden, die Basis von
"handgestricktem" PHP/MySQL auf Ruby on Rails umzustellen. Nach der
Einarbeitung klingt alles danach, dass es dann wesentlich einfacher
werden dürfte. Als spannend dürfte sich auch die Problematik
erweisen, dass wir ein relativ umfangreiches Portal auf die neuen
Beine stellen müssen und das Ganze zeitkritisch. Eine externe
Agentur ist dabei sowohl aus Kostengründen aussen vor, wie auch aus
der Erfahrung heraus, die wir mit "Profis" hinter uns haben. "So
sehr" sind wir selbst Profis. Oder wollen es werden.
So lange ich noch in Hamburg bin, hoffe ich, den Kontakt zur
hiesigen UG aufbauen zu können, um dann in Leipzig mit meiner
Kollegin aktiv die "Gründung einer Leipziger UG" vorantreiben zu
können, sofern die bis dahin nicht sowieso schon existiert.
Immerhin wird dort an den Unis RoR "gelehrt". Da sollte sich doch
was tun lassen. Und aktuell habe ich da noch nix gefunden...
Aktuell habe ich seit Montag Rapid Web Development von Thomas
Bausert als Lektüre und hoffe, in den nächsten Wochen u.a. darüber
genügend Erfahrungen mit RoR sammeln zu können, dass wir die
Umsetzung unserer Webseiten auf die neue Plattform schnell
vorantreiben können.
Vielleicht als erste Frage (nicht als extra Topic, da ich denke,
die Frage wird sich in den nächsten Wochen rechtzeitig selbst
klären): Wir müssen mit umfangreichem XML arbeiten, also sicherlich
nicht mit MySQL als "primäre Datenbank". Ich frage mich, ob ich mit
RoR so programmieren kann, dass bestimmte Infos in einer XML-
Datenstruktur liegen, andere in MySQL. Oder ob es sinnvoller ist,
MySQL nur vorläufig zu verwenden, die Daten/DB dann aber zum
gegebenen Zeitpunkt komplett auf XML umzustellen? Ich denke, beim
nächsten Treffen in Hamburg bin ich dabei und hoffe einiges von den
hier ansässigen Experten zu lernen ... die mir hoffentlich die ein
oder andere "dumme Frage" nicht übel nehmen ;-) Wir haben ja alle
mal mit neuen Themen angefangen ;-)
Soviel als "Einleitung". Ich finde es halt besser (auch bspw. in
der LUG Frankfurt) wenn Newbies ein wenig mehr "preis geben" als
Name und "bin neu".
Cheers - Jürgen
_______________________________________________
rubyonrails-ug mailing list
[email protected]
http://mailman.headflash.com/mailman/listinfo/rubyonrails-ug
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