Sehr geehrter Herr Seidler,

ich möchte Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellungen "Adolf Frohner. 
Psycholandschaften" im Forum Frohner und "Raffael Rheinsberg. Die Seele der 
Dinge" im Kunstraum Stein am Fr, 17. Mai 2013, um 18.00 Uhr einladen.

Individuelle Pressegespräche - insbesondere mit Raffael Rheinsberg - sind 
jederzeit möglich und werden von mir sehr gerne für Sie organisiert.

Adolf Frohner. Psycholandschaften
Der Mensch bildet das zentrale Motiv im Schaffen Adolf Frohners (1934-2007) und 
begründet seine Position in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Dass Frohner sich 
auch kontinuierlich mit dem Thema "Natur" auseinandersetzte, ist jedoch weniger 
bekannt. Schon während der ersten Arbeitsphase in den 1950er-Jahren taucht das 
Motiv auf und entwickelt sich in der Folge parallel zu Frohners Variationen des 
Figürlichen. Bereits in den 1960er-Jahren findet Frohner eine radikale 
Interpretation der Thematik. In den 1980er-Jahren wandelt sich Frohners 
Interpretation der Natur. "Die Ahnung" oder "Psycholandschaft" zeigen die 
Landschaft als bedrohliche Projektionsfläche menschlicher Vorstellungen und 
gehören zu den expressiven Höhepunkten der Naturdarstellungen des 20. 
Jahrhunderts. Auffallend ist die Wahl des großen Formats. "Der größte Mugl 
meiner Kindheit" zählt zu den monumentalen Werken Frohners und eröffnet 
vielfältige Assoziationen. Landschaftliches und Gegenständliches verschmelzen 
bei der Arbeit inhaltlich wie formal. Gerade das Motiv der Natur bietet Frohner 
eine Möglichkeit zum Experiment und erschließt damit einen neuen Aspekt in 
seinem Schaffen.
Kurator(inn)en: Dieter Ronte, Elisabeth Voggeneder
Pressebilder zur Ausstellung: 
http://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=UOS3C

Raffael Rheinsberg. Die Seele der Dinge
Der deutsche Objekt- und Installationskünstler Raffael Rheinsberg (* 1943) 
arbeitet als Spurensicherer mit den Gedächtnispotenzialen, die in physische 
Materialien eingeschrieben sind. Als feinsinniger und analytischer Beobachter 
geht er durch die Welt und sammelt nach einer ihm eigenen Systematik Relikte, 
die Zeugnis ablegen von Geschichte und Geschichten vergangener Zeiten. Meist 
sind es kleine, unbedeutende, übersehene oder "aufgegebene" Fundstücke und 
Gegenstände aus der Alltags- oder Arbeitswelt, denen er in seinen oftmals 
raumgreifenden Installationen eine Bühne bietet und zu neuem "Sprechen" 
verhilft. Rheinsberg agiert in der Überzeugung, dass jedes noch so 
unscheinbare, vermeintlich nicht erinnerungswürdige Ding über eine 
Speicherkapazität bzw. ein Arsenal von Erinnerungen verfügt und damit einen 
Symbolwert besitzt. Die Umgebung von Krems und Stein wird dergestalt zum 
Territorium für Rheinsbergs Erinnerungskulturprojekt.
Kurator: Hans-Peter Wipplinger
Pressebilder zur Ausstellung: 
http://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=YCZ58

Hinweis: Shuttlebus zu den Eröffnungen am Fr, 17. Mai 2013 von Wien-Krems: 
Abfahrt: 16:30 Uhr, Universitätsring (Universität/Ecke Rathauspark), 
Krems-Wien: Abfahrt: 20:30 Uhr, Franz-Zeller-Platz 3; um verbindliche Anmeldung 
unter 02732 908010 oder [email protected] wird gebeten.

Ich freue mich auf Ihren Besuch in Krems!
Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Kober

Mag. Katharina Kober
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
T: 02732/908010-175
M: 0664/60499-175
E: [email protected]<mailto:[email protected]>

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