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Österreichische
Gesellschaft für Architektur ___________________________________ Freitag, 21. Juni 2013, 17 Uhr ÖGFA Bauvisite 177: Generalsanierung des Gebäudes Wollzeile 1-3 Adresse: Wollzeile 1-3, 1010 Wien Treffpunkt: Haupteingang Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz Weitere Informationen Samstag, 29. Juni 2013, ab 09 Uhr on Tour & vor Ort bei E.A. Plischke mit Christoph Schnoor im Haus Frey, Graz Noch Restplätze frei! Weitere Informationen und Anmeldung Ernst A. Plischke Gesellschaft ÖGFA/Facebook Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zur ÖGFA Bauvisite 177: Generalsanierung des Gebäudes Wollzeile 1-3 21.06.2013 | 17:00 Adresse: Wollzeile 1-3, 1010 Wien Treffpunkt: Haupteingang Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz Beim Umbau des Eckgebäudes Rotenturmstraße – Wollzeile verwandeln Silberpfeil Architekten den Bestandsbau in ein modernes Bürogebäude mit Geschäfts- und Gastronomiezone im Erdgeschoss. Die Passage ist vom Straßenraum gut sichtbar und soll zum Anziehungspunkt für Passanten werden. Ein weiteres Augenmerk legen die Architekten auf die Qualität der Lichthöfe sowie auf die vertikalen und schwebenden Gärten. "Die Idee der Passage zwischen Wollzeile und Lugeck knüpft an erfolgreiche, historische Vorbilder an und stellt durch seine Lage an der Ecke Rotenturmstraße – Wollzeile einen attraktiven Ort für ein Bürogebäude mit einer Geschäftszone und gastronomischen Angebot im Zentrum Wiens dar. Der Durchgang mit dem neu gestalteten Hof bildet die Hauptachse mit Zugang von der Wollzeile und vom Lugeck. Das Foyer des Hauses Wollzeile 1 ist sowohl der Zugang zu den Büroeinheiten in den Obergeschossen, als auch ein Eingang zum Restaurant, das sich vom großen Innenhof mit Glasdach, über eine Zwischenzone Richtung Passage erstreckt. Vom Straßenraum sichtbar, stellen belebende Elemente, in Form von Wasserbecken und Brunnen, Anziehungspunkte für Passanten dar. Im Hof des Objektes Wollzeile 3, der durch die Öffnung zur Passage wird, bildet ein Wasserbecken mit einer skulpturalen Wasserwand einen attraktiven Ruhepol, der den Hof strukturiert. Das Element wird zum Filter zwischen der gastronomisch genutzten Zone und den Geschäften. Die grünen Dächer, oder „schwebenden Gärten“ strukturieren den schmalen, hohen Hof, spenden Schatten und tragen in heißen Sommermonaten mit dem Wasserbecken zur Kühlung des Hofes bei." Text: silberpfeil architekten Architektur: silberpfeil architekten Nutzfläche: 8.500m2 Nutzung: 1.OG - 5.OG als Büro, EG Gastronomie und Gewerbelokale Bauherr: BIG Bundesimmobilien GmbH / ARE Austrian Real Estate GmbH Statik: Werkraum Wien Bauphysik: Büro Röhrer Es führen: Arch. DI Peter Rogl + Arch Di Christian Koblinger Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zur on Tour & vor Ort bei E.A. Plischke Bustour mit Christoph Schnoor, Auckland - Wismar 29.06.2013 | 09:00 – 19:00 Haus Frey, Graz Führung und Vortrag Christoph Schnoor: Ernst Plischke – Architekt zwischen den Welten Die Bauherren Anna und Heinrich Frey werden anwesend sein. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ernst A. Plischke Gesellschaft Noch Restplätze frei! Anmeldung Preis Vollzahler: 42.- Preis Mitglieder: 38.- Preis Studierende: 35.- Preis Studierende Mitglieder und Selbstfahrer: 30.- Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung ab sofort! Programm: 08:45 Treffpunkt Operngasse 1, 1010 Wien 09:00 Abfahrt Wien 11:30 Ankunft im Haus Frey, erster Rundgang, Imbiss, Begrüßung durch Heinrich Frey 12:00 Vortrag Christoph Schnoor, anschließend Diskussion, geführter Rundgang * 14:30 Abfahrt Haus Frey, Essen in Graz oder Umgebung ** 19:00 Ankunft Wien Operngasse * Heinrich und Anna Frey werden für Fragen zur Verfügung stehen. ** Lokal wird je nach Wetter entschieden und kurzfristig bekanntgegeben. Aus Anlass des 110. Geburtstags von E.A. Plischke veranstaltet die ÖGFA in Zusammenarbeit mit der Ernst A. Plischke Gesellschaft am 29.6.2013 eine Tagestour nach Graz zur Besichtigung des Hauses Frey. Vor Ort wird der international anerkannte Architekturforscher Christoph Schnoor Auszüge aus seiner demnächst erscheinenden, umfassenden Monographie zu E.A. Plischke vorstellen. "Die wunderbare Gelegenheit, Ernst Plischkes Haus Frey in Graz (1970–73) zu besuchen, bietet die Möglichkeit, Plischkes Leben und Werk zwischen Wien und Neuseeland in einem knappen Bogen zusammenzufassen, und, wo es angebracht ist, auf das Haus Frey zu beziehen. Dieser Bezug ist deshalb besonders ergiebig, weil das Haus Frey eine Kumulation der Baugedanken Plischkes darstellt: die fast einzige gebaute Manifestation seines doppelten Architekturtransfers – zuerst von Wien nach Wellington in Neuseeland, und dann zurück nach Österreich. Plischke, der mit seiner Frau Anna 1939 Österreich verließ, um in Neuseeland vor den Nationalsozialisten Zuflucht zu suchen, nahm den Auftrag der Moderne sehr ernst, die Architektur nicht nur zu verändern, sondern mit ihr auch die Lebenshaltung der Menschen zu verbessern. In diesem Sinne blieb er sein Leben lang ein Modernist. Plischke hatte 1932 einen Beitrag zur Werkbundsiedlung in Wien leisten können, und er hatte das Glück, in Neuseeland schon kurz nach seiner Ankunft 1939 von seinem Chef Gordon Wilson den Auftrag für einige Doppelhäuser am Rande Aucklands erteilt zu bekommen. Dies bot ihm die Chance, seine Lösung für die Wiener Siedlung zu den Antipoden zu transferieren. ... Plischke hatte in seiner neuseeländischen Zeit in verschiedenster Weise die Gelegenheit, seine Vorstellungen vom Wohnen immer wieder neu zu artikulieren, und er fand etwa in den im typischen Material Holz errichteten Häusern Lang, Sutch und Giles, sowie in dem wunderbaren – und in seiner Verwendung von örtlichem Feldstein untypischen – Haus Henderson in Alexandra, Central Otago, auf der Südinsel, immer wieder neue Antworten auf die ihm so wichtige Verbindung des Hauses mit seiner Umgebung. Diese Lehren, zusammen mit einer Übernahme von Adolf Loos’ Raumplan – ganz gegen Plischkes erklärte Abneigung gegenüber Loos’ Arbeiten – ermöglichten ihm, im Haus Frey in Graz in einzigartiger Weise einen räumlich komplexen Innenraum mit einer engen Verbindung von Innen- und Außenraum zu entwerfen. Ein vergleichbares Haus gibt es nicht von Loos, nicht von Le Corbusier, und nicht von Mies van der Rohe. Haus Frey ist in dieser Hinsicht einzigartig, und es gebührt ihm dadurch eine besondere Stellung in der späten Moderne." Text: Christoph Schnoor Prof. Dr. Christoph Schnoor lehrt und forscht seit 2004 am Unitec Institute of Technology in Auckland, Neuseeland. Zurzeit hat er ebenfalls eine Vertretungsprofessur an der Hochschule in Wismar inne. Christoph Schnoor hat 2002 an der TU Berlin im Fachbereich Architekturtheorie über Le Corbusiers früheste Arbeit zum Städtebau promoviert. Daraus entstand die Werkedition von Le Corbusiers La Construction des villes, die 2008 im gta-Verlag an der ETH Zürich publiziert wurde. Des weiteren forscht und publiziert Christoph Schnoor im Bereich der deutschen Kolonialarchitektur in Übersee und betreut zurzeit ein Projekt zur Rettung und Sanierung des ehemaligen deutschen Gerichtsgebäudes in Apia, Samoa. Ein Buch, das die Architekturgedanken Plischkes in den Zusammenhang seiner doppelten Emigration zwischen Wien und Wellington stellt, ist in Arbeit. Kuratierung: Judith Rataitz und Andreas Vass Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA (Details siehe ÖGFA-Website) Freitag, 05.Juli 2013, 16 Uhr ÖGFA Bauvisite 178: WU – Masterplan und Freiraumkonzept Eintritt frei! Weitere Informationen Wir danken für die Unterstützung: bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten www.wien.arching.at Fördernde Mitglieder der ÖGFA A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Silent Gliss, proHolz, und 2move, Wiesner Hager ÖGFA-Mitgliedschaft Werden Sie Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur, unterstützen Sie damit unser Programm und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Informationen über eine Mitgliedschaft erhalten Sie auf der ÖGFA-Website oder unter unserer Mailadresse [email protected]. 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