Montag, 10. März, 19.00
Das finstere Tal
Let's talk about scripts

Andreas Prochaska und Martin Ambrosch schufen das Drehbuch zu der  
Literaturverfilmung "Das finstere Tal". Der bildgewaltigem Genrefilm  
in Western-Manier, konnte bereits am ersten Wochenende enormen  
Publikumszuspruch verzeichnen.

Andreas Prochaska, Regisseur und Drehbuchautor, Martin Ambrosch, Drehbuchautor
Moderation: Roberst Buchschwenter, Drehbuchforum

In Kooperation mit dem drehbuchForum Wien



Mittwoch, 12. März, 18.30
Spuren. Frauen in der Landschaftsarchitektur
Vorträge

Es gilt die immer noch ignorierte Rolle von Frauen in der Entwicklung der
Landschaftsarchitektur aufzuzeigen. Bereits in der ersten Hälfte des  
20. Jahrhunderts entwarfen sie Gärten, publizierten, lehrten und  
prägten so die Profession mit. Die Ergebnisse des  
FWF-Forschungsprojekts "Frauen in der Landschaftsarchitektur" reichen  
weit über geschlechtsspezifische Fragestellungen hinaus und geben  
Einblick in Entwurfsverständnis, Aufgabenfelder und berufliche  
Organisation der Landschaftsarchitektur im 20. Jahrhundert.

Lilli Licka, Projektleitung, BOKU Wien
Ulrike Krippner, Landschaftsarchitektin, BOKU Wien
Iris Meder, Architekturhistorikerin, BOKU Wien
Ruth Enis, Landschaftsarchitektin, Technion Haifa



Donnerstag, 13. März, 19.00
Geschichtspolitiken und Fernsehen
Buchpräsentation

Der Herr Karl, der 1961 von Helmut Qualtinger gespielte  
opportunistische Mitläufer, stellt bis heute die bekannteste  
televisuelle Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in  
Österreich dar. Dominierte im übrigen Fernsehen ein Schweigen über die  
Nazi-Vergangenheit? Welche historischen Narrative herrschten vor und  
gab es weitere Versuche, diese aufzubrechen? Anhand von  
TV-Ausschnitten präsentiert die Autorin ihre Studie zu frühen  
geschichtspolitischen Auseinandersetzungen im Fernsehen.

Renée Winter, Historikerin, Wien

Renée Winter: Geschichtspolitiken und Fernsehen. Repräsentationen des  
Nationalsozialismus im frühen österreichischen TV (1955- 1970).  
transcript, Bielefeld 2014.



Freitag, 14. März, 19.00
Intersexualität
Podiumsdiskussion

Die Stellungnahme vom Deutschen Ethikrat zur Intersexualität hat 2013  
eine Änderung des Personenstandgesetzes in Deutschland veranlasst:   
Wenn ein Kind weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht  
zugeordnet werden kann, wird nun diese Angabe im Geburtenregister  
weggelassen. Aber nicht alle sehen in diesem Gesetz, dem ersten dieser  
Art in Europa, eine Anerkennung intergeschlechtlicher Menschen. In  
Österreich jedenfalls ist die politische Auseinandersetzung mit diesem  
Thema noch nicht einmal angedacht.

Alex Jürgen, Intersex-Aktivist
Eva Matt, Juristin
Gabriele Rothuber, Intersex-Beauftragte, HOSI Salzburg
Moderation: Ina Freudenschuß, dieStandard.at

In Kooperation mit HomoBiTrans*Referat der ÖH

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Depot
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A - 1070 Wien
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und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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