IG Kultur Wien
Presseaussendung
15. April 2014
Amerlinghaus fördern statt zerstören: IG Kultur Wien fordert die sofortige
Rücknahme der Kürzungen
Die IG Kultur Wien fordert von der rot-grünen Stadtregierung die
<http://www.amerlinghaus.at/sites/Materialien.htm> sofortigen Rücknahme der
existenzzerstörenden Subventionskürzungen durch die MA 13. Es braucht endlich
eine klare Zusicherung von ausreichenden finanziellen Mitteln für den
Jahresbetrieb des Kulturzentrums im Amerlinghaus! Die überfallsartige Kürzung
von € 245.000 auf € 113.000 Euro für das Jahr 2014, die bei der
Gemeinderatssitzung am 29. April beschlossen werden soll, ist ein offener
Schlag der Stadt Wien gegen die 60 Gruppen und einen weiten Kreis an
NutzerInnen des Hauses. Das Amerlinghaus ist ein unverzichtbarer Teil der
Wiener Stadtkultur. Ein Zerstören der aktuellen Struktur macht es vielen
Gruppen, die auf das Zentrum als Kommunikationsraum und Ressource angewiesen
sind, unmöglich, weiter ihrer Arbeit nachzugehen. Zudem würden vier
MitarbeiterInnen ihren Job verlieren.
Damit jedoch nicht genug: 60.000 Euro der Subvention sollen als Miete an die
fast vollständig im Eigentum der Stadt Wien stehenden GESIBA (Gemeinnützige
Siedlungs- u BauAG) gleich vorab abgezogen und direkt von der Stadt an die
GESIBA überwiesen werden. Die IG Kultur Wien protestiert aufs Schärfste gegen
dieses Vorgehen. Wir fragen daher: Wessen Interessen werden durch eine
derartige Praktik durch die Stadt bedient?
Dass sich mit dem bleibenden Rumpfbudget von 53.000 Euro für 2014 der laufende
Betrieb nicht aufrechterhalten lässt, ist offensichtlich. Wir können daraus nur
schließen, dass die betriebliche Lähmung des Kulturzentrum Amerlinghaus von der
Stadt Wien gewollt ist.
„Anstatt dem massiven Bedarf an Raum nachzukommen, soll nun einer der wenigen
Orte, an denen kostenfreie und unbürokratische Nutzung möglich ist, zerstört
werden“, so Willi Hejda vom Vorstand der IG Kultur Wien. „Mit der Zerschlagung
des Amerlinghauses zeigt die Stadt Wien, dass sie, anstatt unabhängige soziale,
künstlerische und kulturelle Örtlichkeiten zu fördern, diese kontrollieren oder
gar verunmöglichen möchte.“
Nach der drohenden Schließung der Wiener Kunstschule ist mit dem Kulturzentrum
Amerlinghaus nun ein weiteres langgedientes Projekt, das in die
Ressortkompetenz des Stadtrates Oxonitsch fällt, in seiner Existenz bedroht.
Orte und Initiativen, die nicht dem normierten Bild der Wiener SPÖ entsprechen
und sich nicht kapitalorenitiert verwerten wollen, sollen nun zugesperrt
werden. Dieser neoliberalen Kulturpolitik stellen wir uns mit aller notwenigen
Schärfe entgegen.
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Rückfragehinweis:
Robert Spoula MAS
IG Kultur Wien
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gumpendorfer Straße 63b/3
1060 Wien - Austria
tel: +43 1 2362314
fax: +43 1 2362314 9
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