Moin

vielen Dank für die prompte Antwort und den Verweis auf CMSBOX. Beeindruckend ... Im Moment interessiert mich besonders, ob ich bei Squeak mit meinen Büro-Anwendungs-Ambitionen richtig aufgehoben bin, oder ob ich mich eher in Richtung VisualWorks oder ähnlichem orientieren soll, weil es dort vielleicht bessere GUI-Designer gibt - keine Ahnung.

Seaside läuft auf auf beiden Smalltalks. Ich würde eher zu Squeak raten, da du sowieso mit deiner Tochter rumprobierst.
Musst du nicht zwei Klassenbibliotheken lernen für das Drumherum.

Und GUI-Designer habe ich bisher höchstens für Prototypen eingesetzt. Natürlich kann man sich bei einfachen Anwendungen sein GUI auch direkt in Squeak zusammenklicken. Das geht durchaus. Ich selbst muss mich allerdings erst an "live objects" gewöhnen :)

Seaside ist mir auch schon untergekommen - die OneClick-Version läuft bereits auf meinem Rechner. Und ich kann mir vorstellen, einige wenige Anwendungen auch mit Seaside zu implementieren, sofern die Objekte mit in Squeak auf dem Desktop geshared werden können.

Mit Desktop meinst du jetzt den Squeak-Desktop, den Windows-Desktop oder gar den Desktop-PC? Gib mal ein Beispiel fürs Sharing. Ich kann grad nicht ganz folgen.

Nur träume ich davon, ein weitestgehend von Servern unabhängiges System zu bauen - quasi ein Croquet für das Büro. Schließlich haben die meisten von uns ein kleines Rechenzentrum auf ihrem Schreibtisch stehen, und warum sollte ich dann einen Flaschenhals mit Servern produzieren. Genau aus dieser Ecke möchte ich ja heraus.

Hmm ... ob man Croquets Teatime ins normale Squeak bekommt, weiss ich nicht. Möglich, dass da sogar die VM angepasst werden muss. Da ist Andreas Raab sicherlich die kompetente Auskunftsperson hier.

Ich träume von einem verse-Client (www.uni-verse.org) in Croquet. Nächstes Jahr habe ich mehr Freizeit. Dann geh ich das an. Ist aber ne andere Geschichte.

Fürs erste würde ich dir empfehlen mit dem OneClick-Image rumzuspielen. Arbeite mal das Tutorial

http://www.swa.hpi.uni-potsdam.de/seaside/tutorial

durch. Zum Einstieg ist das ideal.

Bis dann
Enno

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