Hallo,
On Mon, Feb 15, 1999 at 02:46:34PM +0100, Felix Kollmann wrote:
> > Die blenden Speicher ein, an Stelen, die von Linux sonst nicht genutzt
> > werden, also wo liegt das Problem? Probleme gibt es nur bei solchen Spiel-
> > zeug-Betriebssystemen wie DOS oder Win3.xx/95/98, die immer noch unter
> > akuter Speicherknappheit unterhalb der 1MB-Grenze leiden, weil ein wesent-
> > licher Teil des Systems keinen anderen Speicher nutzen kann. Bei einem
> > "richtigen" Betriebssystem (wie z.B. Linux) ist das voellig irrelevant.
> Das ist korrekt, ich halte es aber nach wie vor f�r eine "unsaubere"
> L�sung, da der Hauptspeicher nun mal nicht daf�r vorgesehen ist. Wenn,
> und das mu� ich mal sagen, Teles nicht in der Lage ist wie andere
> Hersteller (z.B. Fritz!) die f�r solche Zwecke vorhandenen Systeme zu
> nutzen, ist das Schlamperei. Es funktioniert, gut, nichts dagegen, aber
> ich halte es dennoch f�r keine ordentliche Methode.
Wovon redest du hier eigentlich??? Memory-mapped IO ist etwas voellig
normales (bei manchen Prozessoren ging das gar nicht anders), bei vielen
PCI-Karten stellt das die schnellste Moeglichkeit des Zugriffs dar (z.B.
PCI-NCR-SCSI-Controller). Aus "Kompatibilitaetsgruenden" werden dann
Adressen verwendet, die im Real-Mode erreichbar und eigentlich auch fuer
solche Zwecke reserviert sind (die UMB-Verwaltung von DOS und Windows ist
ein uebler Hack, um die Unzulaenglichkeiten des Systems zu verschleiern).
Was ist daran Schlamperei? Portzugriffe gehen um Klassen langsamer als
Memory-mapped IO, das ist auch einer der Gruende, warum die NE2000-ISA-
Karten um etliche Klassen langsamer sind als z.B die SMC-ULTRA-ISA Karten...
> Dies hat nichts mit dem Treiber zu tun. Bei meiner alten Soundkarte
> mu�te ich immer die H�lfte abschalten, damit alles lief. Es ist aber
> wahrscheinlich, da� es an der Soundkarte lag. Es ist aber auch
> Wahrscheinlich, da� wenn ich eine PnP Karte gehabt h�tte, dies Problem
> nicht aufgetreten w�re.
Ich kann dir versichern, dass ich mit PnP bisher IMMER mehr Probleme
gehabt habe, als mit non-PnP Karten. Bei der Teles 16.0 musste man
(glaube ich zumindest) den Port, ueber den sie programmiert wurde,
per Jumper einstellen, alle anderen Einstelleungen gingen per Software
(und du initialisierung per software wurde vom U-ISDN gut unterstuetzt).
Zu PnP: Ich hatte mal eine PnP-Soundkarte, die (trotz PnP) unbedingt
darauf bestanden hatte, die gleiche Portadresse wie eine non-PnP NE2000
kompatible Ethernet-Karte zu belegen. Wenn ich die PnP-featuers des
Mainboards eingeschaltet hatte, hat der Rechner noch nicht einmal mehr
gebootet... Fuer non-PnP sollte man schon wissen, welche Resourcen im
Rechner von welcher Hardware belegt wird, aber wenn man das weiss, hat
man weniger Probleme damit (am besten sollte alles per Jumper oder Schal-
ter einstellbar sein, nur bekommt man solche Karten so selten...).
> Ja, ich w�rde jedem empfehlen, sich PCI-Karten, wenn m�glich zu holen,
> da er sonst irgendwann da steht - so wie ich ;) - und wirklich nur eine
> ISA-Version einer Karte hat, und den Platz braucht.
Mir geht es umgekehrt: Eine Grafikkarte, ein SCSI-Controller, eine TV-
Karte und bei vielen Mainboards hat man die PCI-Steckplaetze ausgeschoepft.
Bei mir gibt es vier PCI-Plaetze, die allerdings dank einer 3D-Karte mitt-
lerweile auch dicht sind... Die drei noch zur Verfuegung stehenden ISA-
Plaetze reichen dann fuer die Sound-, Netzwerk- und Hercules-Grafikkarte
(letztere waere nicht unbedingt erforderlich, aber das wuerde mir einen
ISA- und keinen PCI-Platz freiraeumen...). Bei mir liegt der Engpass im
PCI-Bereich.
Tschuess,
Juergen Ilse ([EMAIL PROTECTED])
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