Reimond Rombey schrieb:
> mir kommen die Tr�nen.
> Ich kann Leute nicht verstehen, die Probleme mit Viren haben.
Ich schon.
> Wer ein System verwendet, das erhebliche und tiefgreifende Sicherheits-
> und Designm�ngel hat und dies f�r jeden Benutzer solcher Systeme
> erkennbar ist, der hat Viren-Probleme selbst mitverschuldet.
> Die Fachpresse schreibt hinl�nglich �ber eklatante F�lle von
> Systemversagen auch vom sichersten und stabilsten OS von M$: NT. Von
> Win 98 ganz zu schweigen.
> Winword ist f�r gr�ssere Arbeiten ungeeignet. Nur mit Klimmz�gen funzt
> es einigermassen.
> Und wer behauptet, es g�be keine Alternativen zu M$, der ist ignorant
> und schlicht verbl�det.
Das ist alles ziemlich OT, aber trotzdem kann ich es mir nicht
verkneifen, Dich zu kommentieren:
Ich bin alles andere als ein Microsoft-Fan, eher im Gegenteil. Und ich
nutze, wann immer m�glich, irgendwelche Alternativen. Aber sieh den
Realit�ten ins Auge: Manchmal mu� man Programme hernehmen, die Windows
voraussetzen. Abgesehen von den unvermeidlichen Spielen gibt es
zahlreiche Nischen- und Spezialanwendungen nun mal nur f�r dieses
Betriebssystem. Und die Textdatei, die man zugeschickt bekommt, ist halt
im Word-Format, genauso wie die Pr�sentation im Powerpoint-Format ist,
und genau dieses Format wird auch von einem selber erwartet. Traurig,
aber wahr. So sieht die Realit�t aus. Ich mu� einen Job erledigen, und
um diesen Job erledigen zu k�nnen, mu� ich (auch an dem Rechner, von dem
ich gerade schreibe) Windows laufen haben. Keine Alternativen (bisher?)!
> > Oder wenn man in ein Project mal 2 Wochen arbeit investiert hat, das
> > dann
> > hin ist.
> Weint euch bei Bill Gates aus. Der wird Euch sicher zuh�ren.
Ich finde Deine Einstellung ziemlich arrogant!
> > So kann nur eine Laie schreiben, der noch nie einen richtigen Virus
> > eingefangen hat.
> Ich bin Laie, was Viren anbetrifft. Habe noch nie einen gehabt.
> Wie soll das mit UNIX/Linux auch gehen? Sendmail-Wurm, ich weiss.
Sei fair und sieh ein, da� ein weit verbreitetes Betriebssystem wie
Windows einfach auch mehr Viren "anzieht" als weniger verbreitete OSe
(und das ist Linux - noch). Nicht da� ich Windows verteidigen will,
aber....
> Mit UNIX/Linux s�he die Welt anders aus: Virenfrei.
Die Viren h�tten es deutlich schwerer, da stimme ich zu. Aber zeigen
nicht gerade die vielen Security-Updates (proftp, wuftp als aktuelle
Beispiele), da� auch Unix Sicherheitsl�cken haben kann? Zwar deutlich
weniger, aber immerhin.
> Wie hoch muss der Leidensdruck denn noch werden, bevor die
> Verantwortlichen (in der EDV) und Anwender hinterfragen, warum es so
> sein muss, wie es ist? Muss jeder die Spielchen von M$ mitmachen?
> Ich kenne die Standardargumentation, von wegen Standardsoftware,
> Kompatibilit�t etc. Selbstbetrug.
> Haben die Verantwortlichen noch Vertrauen zu M$?
> Hat M$ jemals irgendein Versprechen (White Paper) eingel�st?
> Ist M$ kundenorientiert oder dienstleistungsorientiert?
> Wer hinterfragt, kommt zur Erkenntnis, dass es M$ nicht sein kann.
Sch�ne und wahre Worte, aber, wie gesagt, die Realit�t....
Da� es M$ nicht sein kann, darin sind wir uns alle einig. Und l�stern
�ber diese Firma - da bin ich sofort dabei. Aber alle, die Windows
verwenden, mehr oder weniger als arme Irre hinzustellen (O.K., ich
�bertreibe aus dramaturgischen Gr�nden ;-), das ist nicht der richtige
Weg.
CU
Alexx
--
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schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux