Soeben (18.12.2002/12:04) �ber AP gelaufen:

Lausanne. AP
Die Waadtl�nder Beh�rden haben von 30 Schweizer Internet Access Providern
die Sperrung von drei auf ausl�ndischen Servern gelegenen Websites
gefordert. Die Seiten wiesen laut der Beurteilung der Untersuchungsrichterin
ehrverletzende Inhalte auf, teilte der Verband Inside Telecom (VIT) am
Mittwoch mit.

F�r den Fall, dass die Provider der Aufforderung vom vergangenen 11.
Dezember keine Folge leisten w�rden, sei ihnen die Bestrafung wegen
Missachtung einer beh�rdlichen Verf�gung angedroht worden. Betroffen sind
laut dem VIT unter anderem die grossen schweizer Provider wie Bluewin,
Sunrise, Cablecom, Tiscali und green.ch.

Die meisten der Provider h�tten sich jedoch entschieden, eine Beschwerde
gegen die Sperrverf�gung einzureichen. Die angeordnete Sperrung sei
untauglich und nutzlos, da der Zugang zu den ehrverletzenden Inhalten nicht
verhindert werden k�nne. So sei eine Seite bereits kurz nach der Anordnung
der Untersuchungsrichterin unter einer neuen Adresse angeboten worden.

Auch aus rechtlicher Sicht sei die Verf�gung anfechtbar. Zudem erscheine die
gesetzliche Basis fragw�rdig. In der Schweiz bestehe im Bezug auf die
Verantwortlichkeit von Internet Service Providern nach wie vor v�llige
Unklarheit.

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