Hallo Martin! Das zeitliche Zusammentreffen hat wohl bewirkt, dass du das als Kritik an deinem proposal begreifst. Das ist es nicht, im Gegenteil, dein proposal gefällt mir ausnehmend gut.
Mir geht es eher um das Ausloten des Spannungsfelds zwischen dem Trend zum Micromapping, der auch als eine Abstimmung mit den Füßen gegen kompliziertes Tagging zu gesehen werden kann, und der -äh - 'akademischen' Sicht, die die Maschinenlesbarkeit über alles stellt. Der Wald- und Wiesen-User findet es logischer, einen Geh- und einen Radweg neben die Straße zu zeichnen, als an der Straße zusätzliche tags anzubringen, das ist nun mal ein Fakt. Der 'Akademiker' schüttelt angewidert sein Haupt und löscht das Ganze wieder. Hier steuern wir sehenden Auges in eine Sackgasse, finde ich. >> Die Wortwahl mag suboptimal sein, aber mir stellt sich das als Streit >> zwischen der 'akademischen' und der 'demokratischen' Sicht der Dinge >> dar. Mein Standpunkt ist ja bekannt: Die Daten müssen für jeden Anwendungszweck (insbesonders Rendering und Routing) und jede Zoomstufe gleich gut geeignet sein. Das macht mich zu einem überzeugten 'Akademiker', nur kann ich die andere Seite sehr gut verstehen. Da ich fürchte, dass die 'Akademiker' ganz massiv in der Minderzahl sind. Wenn es gelingen würde, die beiden Standpunkte zu vereinen, dann kommen wir nicht in Rechtfertigungsnot. Ein eigenes Maxzoom-Layer, wie ich auch schon angedacht habe, dürfte wohl an Problemen der Synchronisierung scheitern. Aber ein Taggingschema, dass als Ergänzung (im Gegensatz zur Erweiterung) des bestehenden Schemas dient, das könnte den Knoten lösen. -- Liebe Grüße, Boris _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
