Ich halte das Mappen von Gehsteigen ebenfalls für nicht sinnvoll. Es bietet weder eine Hilfe zur Orientierung noch fürs Routing Vorteile.
Da es keine strukturierte Einführung/Einschulung ins Mappen gibt, erfindet jeder Neuling das Mappen für sich neu. Ja, ich weiß, es gibt das OSM-Wiki, es gibt diverse Quellen an Wissen, die jeder anzapfen kann, aber wie man sieht, reicht das nicht. Es wird zwar erklärt, wie ein Punkt bzw. ein Weg zu mappen ist, aber es wird meiner Meinung nach gar nicht bzw. zu wenig deutlich darauf hingewiesen, welche Philosophie dahinter steckt, welche Ziele verfolgt werden, welche Richtlinien zu beachten sind. Ich persönlich bin für eine Ausbildung zum Mapper. Wie die aussehen könnte, kann ja mal diskutiert werden. Die Alternative ist Chaos und Selbstorganisation. Das kann durchaus positiv und befruchtend sein, aber wie wir es immer wieder erleben leider auch destruktiv. Mikro-Mapper haben unglaublich viel Energie. Die könnte man nützen, wenn man sie in die richtigen Bahnen lenkt. Ich hab jedenfalls keine Lust, Dinge, die jemand anderer gemappt hat, wieder zu löschen. Die Energie hab ich nicht. Lieber bilde ich Leute aus, damit sie es so machen, wie es der gemeinsame Konsens der Community ist. Am 24.02.2014 16:49, schrieb martin ringer: > Wie sinnvoll ist das mappen von Gehsteigen? Ich war der Meinung, es > reicht, wenn man sidewalk:right ... angibt und die Gehsteige nicht extra > einzeichnet? > In Linz scheint man sich jedenfalls dafür entschieden zu haben, die > Gehsteige extra einzuzeichnen. In Innsbruck war man dagegen. Da zeichnet > man nicht einmal alle Tramgeleise ein. > Wie soll man sich da noch auskennen? > Zeichnen für die Renderer? > Vorteil/Nachteil für die Navigation? > > _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
