On 2015-05-27 06:47, Borut Maricic wrote:
> Mir scheint, dass die zwei von mir ganz unten zitierten
> Behauptungen nur dann gleichzeitig gelten können, wenn
> Renderer/Auswerter die Sprache(n) kennt.

es sollte reichen wenn der Auswerter halbwegs weiss was er da eigentlich für Daten in die Hand nimmt. die Sprache muss er dazu nicht können.

>> eine wissende Auswertung, die zB eine "hübsche" Karte der
>> Gemeindegrenzen in Österreich machen will, hat jederzeit die Freiheit
>> das "Gemeinde" einfach wegzuwerfen.
>
> nur dann geht, wenn sich "wissend" sowohl aufs Ziel (Was
> will ich?) und das Mittel (Wie soll ich dann?) bezieht.

davon sollte man eigentlich ausgehen. was sich allerdings leider oft nicht wiederspiegelt.

am Beispiel Standardrenderer: hier wird einfach alles wild zusammengewürfelt, angefangen vom Routing - immerhin sowas wie der Ursprung der OSM - über topographische und politische Details bis hin zum Shopping- und Partynachschlagwerk.

ist zwar im Grunde lustig, aber falls sich noch jemand erinnern kann: Kartographen haben schon immer *thematische* Karten erstellt. andere Renderer sind da konsequenter - siehe zb Transport Map.

heute soll der Standardrenderer am besten alles anzeigen was irgendjemand in die OSM-Datenbank reingeworfen hat und damit kann er nur scheitern. /RaunzAus

grüsse,
grubernd

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