On 08.06.2015 11:42, Richard wrote: > mag ja rechtlich alles recht sein, aber "path" ist rechtlich nicht so klar > definiert wie z.B. eine Autobahn. > > So gesehen muß sich der Defaultwert nicht auf irgendwelche Gesetze stützen > sondern sollte pragmatisch gewählt sein: wissen die meisten in Ö aktiven > Mapper, > daß man highway=path explizit mit bicycle=yes taggen soll wenn es erlaubt > ist? Wenn nicht hat man mit dem Default ein Problem. > > Denkbar wäre z.B. bicycle=permissive anzunehmen.
Permissive bedeutet, dass der Eigentümer die Benutzung freiwillig gestattet. Ich kenne keinen einzigen Weg, wo das für Radfahrer der Fall ist. Sogar auf MTB-Routen ist das Befahren nur zu bestimmten Zeiten erlaubt, d.h. die Wahrheit liegt dort zwischen permissive und no. Viele Grundeigentümer lassen sich sogar von Gemeinde, Land oder Tourismusverband für die Freigabe bezahlen, womit es erst recht nicht permissive ist, da eine vertragliche Verpflichtung besteht. Pragmatisch heißt, einen Default anzunehmen, der in der Mehrheit der Fälle stimmt. Das ist meiner Meinung nach bicycle=no oder private. > Übrigens steht in der gleichen Tabelle für highway=track ein bicycle=yes als > Default - wie sieht es damit aus? Tracks sind Straßen, und auf Straßen gilt die Straßenverkehrsordnung (sofern "andere Rechtsvorschriften oder die Straßenerhalter nichts anderes bestimmen"). D.h. wenn auf einem Track kein Verbotsschild steht und er nicht abgesperrt ist (Schranken), darf ihn jeder benützen. Das gilt für Autos genauso wie für Radfahrer. Natürlich gibt es eine Grauzone bei grade4 und grade5, denn z.B. eine Traktor- oder Harvesterspur im Waldboden kann man kaum als Straße bezeichnen. -- Friedrich K. Volkmann http://www.volki.at/ Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
