Am Freitag, den 09.11.2018, 09:15 +0100 schrieb Marcus MERIGHI: > > Ich kann nur empfehlen, gleich nach der Anmeldung zu einer > > Mailingliste einen Filter einrichten, der die Mails beispielsweise > > mit der Adresse [email protected] im Empfänger-Feld in > > einen Ordner "OSM Talk-at" verschiebt, sodass man keines der Mails > > an die Liste in den eigenen Posteingang bekommt. Und den Ordner > > kann man einfach dann durchstöbern, wenn man Zeit und Lust dazu > > hat… Das macht einen um vieles toleranter in Bezug auf subjektiv > > als inhaltsleer oder unnötig eingestufte Beiträge. > > Wenn Du zuviel Zeit hast (einrichten von Filter fuer jede > Mailingliste), bei mir gibt's jede Menge Arbeit...
Ich abonniere mehrere Mailinglisten und Newsletter. Über den Eingang dieser E-Mails möchte ich nicht, über den jener, die direkt an mich adressiert sind, möchte ich aber sehr wohl benachrichtigt werden (am Handy und am PC). Ich denke, Filter sind die einfachste Option, das zu erreichen, oder? E-Mails aus meinem Posteingang (also an mich adressierte) archiviere ich erst dann, wenn sie beantwortet bzw. bearbeitet sind. Mein Posteingang hat damit ein bisschen den Charakter einer ToDo-Liste. Wenn ich die [Talk-at] Mails lesen will, geh ich einfach in den Ordner - und es sind nicht Nachrichten von Familienmitgliedern, Firmen, Newsletter, Mails anderer Mailinglisten etc. dazwischen. Auch diese Übersichtlichkeit verdanke ich den E-Mail-Filtern. Zur längerfristigen Archivierung: Wenn ich die Sortierung nicht mit Filtern beim Empfang vornehmen würde, müsste ich das später manuell machen. Schließlich möchte ich die Newsletter und Mailinglisten- Nachrichten nicht auf alle Ewigkeit sichern – die an mich direkt adressierten aber sehr wohl. Nenn mich einen Ordnungsneurotiker. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass mir diese Art der Nutzung viel Zeit und Nerven spart und nebenbei die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass ich vergesse, an mich adressierte E-Mails zu beantworten bzw. zu barbeiten. Und wenn man einmal verstanden hat, wie man einen Filter einrichtet, dann dauert das wenige Minuten. Und noch was: Wenn man davon ausgeht, dass Abonnenten von Mailinglisten die E-Mails in ihren Posteingang bekommen, dann ist die Barriere, auf den Listen zu posten, um vieles höher. Mein E-Mail, das ich gerade verfasse, steht dann zwischen einem von deiner Frau und einem von deiner Hausverwaltung…? Bei dieser Art der Nutzung wundert es mich überhaupt nicht, dass du an die Decke gehst. Wenn man von einer solchen Nutzung ausgeht, wäre es schlicht absurd, eine Mailingliste zu betreiben. Es gibt genug schüchterne Leute, die sich gerade in ihrer Anfangszeit in einem Projekt niemals trauen würden, ihre unausgereiften Gedanken und "dummen Fragen" einer unbekannten Anzahl von Leuten in den privaten Posteingang zu werfen. Da wäre ja wirklich ganz eindeutig ein Forum die weitaus bessere Wahl für die projektinterne Kommunikation – eben alleine, um die Barriere für Neulinge massiv zu senken. Wenn ich dieses E-Mail verfasse, gehe ich einfach weiterhin davon aus, dass Abonnenten der Liste E-Mail-Filter verwenden; sonst würde ich es sicher nicht abschicken. Sollte deine Art der Nutzung unter den Abonnenten dieser Liste allgemein üblich oder auch nur weit verbreitet sein, dann sollten wir das mit der Mailingliste meins Erachtens wirklich sein lassen. Beste Grüße, Stefan. -- E-Mails signieren & verschlüsseln · https://emailselfdefense.fsf.org/de/
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