Hallo,

Vielleicht kannst Du mir aber helfen. Gibt es Arbeiten welche sich mit dem Potential im Einsatz von OpenSource Software wie Fossgis, und OpenStreetMap auseinandersetzen.
Es gibt eine Vielzahl akademischer Arbeiten in diesem Bereich. Einfach z.B. hier https://scholar.google.com/ nach entsprechenden Schlagworten suchen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die meisten wissenschaftlichen Studien sehr kleine Teilbereiche untersuchen, die nicht notwendigerweise generalisiert werden können.

Gerade im Kommunalen Bereich in dem ich arbeite, sehe ich aktuell überhaupt keinen Einsatz von Open Source, da dies dort zugleich mit Null! Unterstützung gleichgesetzt wird. Dabei kann man ja Open Source Software, und Support vertraglich wunderbar voneinander trennen.

Tatsächlich gibt es in Österreich aber auch nicht viele Anbieter für professionellen OpenGIS-Support. Viele Firmen in diesem Bereich sind EPUs, was für große Institutionen dann teilweise zu heikel ist. Deutschland scheint mir in diesem Bereich besser aufgestellt zu sein.

Generell ist das Archiv der FOSSIS-Konferenzen [https://www.fossgis-konferenz.de] eine gute Fundgrube für Anwendungsbeispiele von OpenGIS auch bei Ämtern und Kommunen.

Wäre es möglich eine Expertise über OpenSource als wissenschaftliche Arbeit anzuregen.

Ich weiß nicht, was du damit meinst.

LG Manu



Am Mo., 13. Juli 2020 um 09:45 Uhr schrieb Manuela Schmidt <[email protected] <mailto:[email protected]>>:

    Zumindest an der TU Wien (wo 2011 ja auch die SotM-Europe
    veranstaltet wurde) sind Open Source Tools und offene Daten im
    Geobereich ein wichtiger Bestandteil der Lehre.

    Auf https://catalogplus.tuwien.at/ kann nach Diplom- und
    Masterarbeiten gefiltert werden, die an der TU zu dem Thema
    veröffentlicht wurden.

    Und ja, auf talk-at lesen und schreiben auch Lehrende diverser
    Hochschulen.

    LG Manu


    Am 13.07.2020 um 07:05 schrieb Johann Haag:

    In Österreich gibt es 6 Hochschulen mit dem Studienfach
    Geographie und Kartographie.
    Diese Bildungseinrichtungen werden mit öffentlichem Auftrag
    betrieben, also auch vom Österreichischen Steuerzahler finanziert.

    Im Studienplan sollte sich auch daher, nicht nur kommerzielles
    sondern mehr oder weniger auch OpenSource und daher im weitesten
    Sinne auch OpenStreetMap finden.

    Gibt es irgendwo einen Spiegel an veröffentlichten Arbeiten, mit
    OpenStreetMap Bezug.
    Ich erwarte mir von Studenten keine Mapping Aktivität, es fällt
    mir aber schon auf, dass ich hiervon so rein gar nichts entdecke.

    Wie ist die Stimmung zu Open Source, in Österreichs
    Universitäten. Einen Lehrauftrag würde ich über die Steuergeld
    Finanzierung dieser Unis schon sehen. Hier im Mail Verteiler
    müssten sich jedenfalls an Geographie interessierte Lehrende finden.

    Siehe auch https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=70000

    Grüße Johann


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