Hi, > Ja, aber das ist keine "Moeglichkeit, mit Relationen etwas > auszudruecken", sondern eine "Moeglichkeit, die Datenstruktur > komplett umzustellen".
Die jetzigen Dinge könnten ein erster Schritt in diese Richtung sein. Wenn ich auf den anderen Thread mit den Tiger-Daten sehe - es gäbe schon ein wenig Handlungsbedarf ;) > Das waeren, ganz grob gesagt, dann "attribute restrictions": "Diese > Strasse ist Einbahnstrasse" - "aber nur von der Stelle 400m bis zur > Stelle 1000m". (Mit dem gleichen Schema kann man auch "lane dependent > attributes" ausdruecken, also "Tempolimit 100" - "aber nur auf der > rechten Spur", sowie auch fahrzeugtypspezifische Einschraenkungen). Einbahnstraße ist ein sehr schlechtes Beispiel, denn eine Einbahnstraße ist ein Eingriff in den Graphen. So richtig funktioniert das nur mit echten Attributen. Der Sinn der Übung ist, Verlauf, bzw. Kurvigkeit von anderen Attributen zu trennen. > Leider ist das wieder ein sehr automobilzentrisches Konzept. Fuer den > Fussgaenger ist praktisch jeder Hauseingang ein "Knoten, an dem man > eine Wahl zwischen Richtungen hat", und bei so starker Segmentierung > verliert das dann seinen Effizienzvorteil. Es ist ein graphenzentrisches und kein automobilzentrisches Konzept. Man muss sich schon überlegen, ob man auf die den gerichteten Graphen nun will oder nicht. Nimmt man ihn, kann man die dazugehörige Forschung der letzten Jahrzehnte aufgreifen, sonst eben nicht. Obiges lässt sich mit dem Link-Offset-Modell übrigends sauber lösen: Haus Nr. 45 ist 435m von Anfang des Links entfernt, usw. Der Router findet die Straße und stoppt dann exakt nach dieser Strecke und man steht vor dem Haus. > Es gibt ein paar Leute in OSM, die das GDF-Modell gut finden; dass > NavTeq und TeleAtlas es beide einsetzen (wenn auch gerade > unterschiedlich genug, dass die Daten nicht 100% kompatibel sind...), > ist zwar nicht unbedingt ein Beweis dafuer, dass es gut ist - keines > der Unternehmen kann Fussgaenger-Routing -, aber immerhin ist es > verbreitet. Die Verbreitung von Link-Offset-Modellen kommen weder von GDF, noch von den genannten Firmen, sondern aus der Graphentheorie und Fussgängerrouting gibt es nicht erst seit OSM. Etablierte Dinge zu ignorieren, weil sie angeblich autozentriert sind, ist kein ganz ungefährlicher Weg. Ich kann in einer digitalen Karte Fußgänger solange gut modellieren, solange sie sich an festgelegte Wege halten. Das Gewusel in einer Fußgängerzone oder den Querfeldeinbiker zu modelieren - das sprengt dann wohl doch etwas die Möglichkeiten. Digitale Karte oder GIS - man sollte schon wissen, was man am Schluss haben will ;) Grüsse Hubert PS. Vorher bei Heise - Günni hat einen auf den Deckel bekommen *ggg* -- GMX FreeMail: 1 GB Postfach, 5 E-Mail-Adressen, 10 Free SMS. Alle Infos und kostenlose Anmeldung: http://www.gmx.net/de/go/freemail _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

