Hallo, > KISS - keep it simple, stupid! > > Das macht es für jemanden, der tatsächlich die Daten irgendwann mal > verwenden will (soll es ja auch mal geben) doch nur furchtbar > kompliziert. Wir haben momentan ca. 35 highway tags und es gibt allein > in Europa laut Wikipedia 46 Länder, d.h. wir bekommen wenn es dumm läuft > 920 highway tags alleine hier in Europa (von den ganzen amenities und so > garnicht erst zu reden). Wer will eine Software entwickeln die damit > umgehen kann --- und letztlich wozu das? Und um eine Übersetzungstabelle > schreiben zu können, muß natürlich wieder eine Übereinstimmung > zwischen > den internationalisierten Tags bestehen, was die Thematik meines > Erachtens dann ad absurdum führt.
*zustimm* Was mir letztens durch den Kopf gegangen ist, ist das etwas anders zu ordnen. Die Strassenklassen funktionieren nicht, wenn man ein annähernd durchgängiges Bild haben will. Der eine mag tertiary nicht und macht alles secondary und der nächste stuft eine wichtige Verbindungsstraße zu tertiary runter, nur weil sie als Kreisstraße angegeben ist. Andererseits gibts jetzt schon Daten, die in sich schlüssig sind und daher auch für die Zukunft stabil. Die Straßenbreite ist z.B. auf der ganzen Welt eindeutig. Mein Vorschlag ist hier, ein paar übergeordnete Kategorien einzuführen, die dem ganzen System mehr Grip geben. Als Beispiele sind mir eingefallen: geometrisch physikalisch: Breite, Anzahl der Spuren, Belag, etc. - Daumenpeilung: alles was sich messen oder direkt beobachten lässt politisch: Unterhalter der Straße, etc. - Daumenpeilung: was man von Schildern oder anderen Quellen ablesen kann. nutzung: verkehrliche Bedeutung, etc. - Daumenpeilung: was sich sonst noch vor Ort ergibt, aber über obige Kategorien nicht sauber einteilen lässt. Also z.B. auch subjektive Vororterfahrungen der Mapper Vielleicht lässt sich damit die Inflation der Tags in den Griff bekommen. Man sieht sich eine Straße an und bedient die Kategorien so gut man kann. Ist die Beschreibung eindeutig genug, kann der Renderer die Straßenklasse automatisch ableiten, also wenn ref=B12, dann (politisch) Bundesstraße und somit (in D-Land) primary. So würde man die Tagger motivieren, viele wertvolle Daten zu sammeln, die auch erhalten bleiben. Eine wichtige verkehrliche Verbindung könnte als solche eingetragen werden (traffic high/ middle/low?) ohne dass eine Diskussion darüber entbrennen muss, ob das nun secondary oder tertiary ist. Derzeit werden viele sorgfältig gesammelte Infos überschrieben, weil es gängige Methode ist, alles auf die Straßenklasse abzubilden und die Daten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, gehen teilweise verloren. Straßen sind hier nur ein Beispiel. Die Kategorien lassen sich auch auf Flächen, Grenzen, etc. anwenden. Ich halte es auch für vorstellbar, das später mal über Namensräume abzubilden. so in der Art: geometric:width Grüsse Hubert -- Ist Ihr Browser Vista-kompatibel? Jetzt die neuesten Browser-Versionen downloaden: http://www.gmx.net/de/go/browser _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

