Am Sonntag 25 November 2007 schrieb Frederik Ramm: > Hallo, > > > aufgrund der momentanen struktur koennte man den datenbank teil > > problemlos erstmal zurueckstellen, und ueber ein klares durchgehendes > > tagging-schema schon viel erreichen. > > Oh, dann haben wir aneinander vorbeigeredet, ich dachte, Du wolltest > grundlegender ansetzen als bloss an den Tags herumzuschrauben. Meiner > Ansicht nach muesste, wenn man es richtig machen will, auch das ganze > Objektmodell umgestellt werden. > wenn man's richtig machen will, ja. aber das liesse sich dann immer noch in einem zweiten schritt machen.
> Ich wollte an der Tatsache, dass jeder Taggen kann, was er will, gar > nicht ruetteln, sondern praktisch einen Layer untendrunter erstmal > etwas einfuehren, was Hand und Fuss hat. > > Naja, aber wie gesagt, ich hatte das ja eh aufgegeben. Wenn man bloss > Tag-Kataloge erstellt, wird es vermutlich noch schwieriger, echten > Mehrwert zu demonstrieren. > es geht eben nicht nur um einen "blossen tag-katalog", der ist nur die basis, die einheitlich vom mapping bis zur endanwendung benutzt werden muss. dazu muessen sowohl die editoren, als auch die renderer und was sonst noch kommt, entsprechend angepasst werden. ein grundkatalog, der alle momentan sinnvollen moeglichkeiten enthaelt, wird ausgearbeitet, ein wildes hinzufuegen von selbst erfundenen tags lassen die editoren nicht zu. gut, als zusatzinfos meinetwegen, aber zumindest sollte jedes element entsprechende tags aus der vorgegebenen auswahl haben. da man natuerlich unmoeglich alle eventualitaeten beruecksichtigen kann, soll das ganze durchaus erweiterbar sein. aber eine erweiterung kann nur in den katalog eingefuegt werden, wenn sie komplett ist, d.h. sowohl bezeichnung, tag, renderingregel/icon usw. vorhanden ist. ein fiktives beispiel zur anwendung: ein deutscher mapper zeichnet eine autobahn. aus einer dropdown-liste mit vorgegebenen typen waehlt er den eintrag "autobahn" aus. ein zweites, beschriftetes eingabefeld ermöglicht ihm die eingabe der Nummer, also z.B. A9. wenn ein englaender dasselbe mit seiner josm-version macht, steht halt "motorway" in der liste. intern wird das ganze immer mit den tags way="highway.motorway" und ref="A9" gespeichert. nur bekommt der normale benutzer diese tags nie zu gesicht. aber ein rendere oder eine navi-software wissen ganz genau, was sie mit diesen daten anzufangen haben. dasselbe gilt natuerlich nicht nur fuer strassen, sondern auch fuer alles andere. wie das z.B. fuer POIs aussehen kann, sieht man ansatzweise in gpsdrive bzw. der zugehoerigen icons.xml ich hatte schon ueberlegt, das (zumindest fuer mein poi-schema) selbst zu machen, aber ich habe echt nicht den nerv, mich in jede einzelnen dieser anwendungen einzuarbeiten.
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