In-Reply-To: <[EMAIL PROTECTED]> On 2008-01-09 16:14, Andreas Hubel wrote: > Also wenn ich mir das so anschaue, würde ich nicht alle Daten der > OpenGeoDB direkt übernehmen.
Das waere vor allem dann verkehrt, wenn man diese Daten direkt aus der opengeodb holen wollte, statt sie gleich der OSM mitzugeben - das fuehrt nur zu einer Verdoppelung der Daten und verhindert gleichzeitig, dass Änderung zurückfliessen würden. > ich denke die ganzen is_in Felder sollte man raus lassen. is_in kommt > aus der Zeit in der es noch keine Relations gab. Ich denke das Tag > sollte man irgendwie als veraltet oder so kennzeichnen. Im Gegenteil steckt genau im originalen part_of die Relation drin, weil hier die loc_id des naechsten opengeodb-Eintrags steckt. Svens Beispiel scheint das flachzuklopfen (part_of / Teil von / is_in_loc_id gegenueber is_in) > openGeoDB:sort_name würde ich rauslassen und falls openGeoDB:ISO-3166-2 > sowas die de für Deutschland ist würde ich das als iso_contry_code oder > nur iso_code kennzeichnen. http://wiki.openstreetmap.org/index.php/User:OpenGeoDB nennt hier 500100001 name Tatsaechlich steckt der eigentliche Name in 500100000 (vergleiche <http://kent.dl.sourceforge.net/sourceforge/opengeodb/Constants.txt> wo noch die Konstanten der Version 0.2.4 beschrieben werden - die 400* kamen mit 0.2.5 und 0.2.6 erst hinzu) In der "Name" (500100000:NAME) steckt die vollstaendige Namensbezeichnung drin, wie z.B. "Freiburg im Breisgau". Die 500100001 wird derzeit nicht wirklich genutzt. Interessant ist eher die 500100002, die 7Bit-Schreibweise, beschraenkt auf den Basisteil wie "freiburg" (lower case, no Umlauts, no extensions) > openGeoDB:type, openGeoDB:layer, openGeoDB:location sind Teilweise > einfach redundant und sagen das selbe aus. Eigendlich sollte man das via > place=xyz ausdrücken. Die wiki-Seite sollte vielleicht mit einem Beispiel gefuettert werden type: Stadt, Landkreis, Gemeinde, Stadtviertel, Stadtbezirk, Ortsteil, ... layer: das gibt die Hierarchie-Ebene an. Beispielsweise gibt es Hamburg als Bundesland (AGS 02, layer 3), als Landkreis (AGS 02000, layer 5) und als Gemeinde (AGS 02000000, layer 6) Auf layer 4 liegen die Regierungsbezirke, auf layer 7 die Orte, auf layer 8 die Ortsteile, auf 9 die Strassen, auf 10 Einzeladressen Durch "Teil von" (part of, is_of) und "Ebene" (level, layer) wird ausreichend genau beschrieben, wo im Baum das ganze hierarchisch haengt. > Ist openGeoDB:name und name wirklich nötig? Nur name würde doch reichen. solange beides identisch ist, reicht name. Den openGeoDB-Name wuerde ich nur bei Abweichungen nenne, so wie z.B. auch einen abweichenden wikipedia-Name: name=freiburg opengeodb:name=Freiburg im Breisgau wikipedia:de=Freiburg_im_Breisgau > openGeoDB:version ist meiner Meinung nach mit "0.2.6.11 / 2007-12-04 / > http://fa-technik.adfc.de/code/opengeodb/dump/" zu lang. Nur die Version > "0.2.6.11" sollte reichen. Ja, genau - wobei auf fa-technik.adfc.de beliebige zwischendumps moeglich sind, teils direkt durch Benutzerwunsch. Von daher waere 0.2.6.11_2007-12-04 oder 02611_20071204 sinnvoll. > openGeoDB:license_plate_code = "BW" für BaWü ist irgendwie seltsam, Offiziell heisst das car_licence_code. Solche gibt es eigentlich nur auf Kreisebene (z.B. FR: Stadt Freiburg und Landkreis Breisgau im Schwarzwald) bzw. die Ebenen darunter. Auf Bundesland-Ebene steckt in dem Feld einfach nur eine Abkuerzung. > generell find ich die Übersetung irgendwie seltsam. Zumal das sowieso > nur für Deutschland eindeutig ist. Ich wäre da fast für einen Deutschen > Namensraum, z.B. de:KFZ. Analog dazu bei den Gemeindeschlüsseln de:AGS. > Was haltet ihr davon? IMHO fuer OSM wichtig ist vor allem die loc_id als Referenz zur opengeodb selbst. Hilfreich erscheint mir die part_of / is_in_locid / Teil von / 400100000 wie auch die AGS / community_identification_number / Gemeindeschlüssel / 500600000 level / layer / Ebene / 400200000 ist für die Hierarchien in der openbeodb wichtig und steckt in Deutschland bis zur Gemeindeebene auch implizit im AGS (zweistellig: Bundesland bis achtstellig: Gemeinde). Es gibt die Überlegungen, den AGS auch als nicht-amtlichen oder halb-amtlichen Gemeindeschlüssel bis ganz nach unten durchzuziehen. Beispielsweise gibt es amtliche fünfstellige Strassenschlüssel, also 13stellige Schlüssel für jede einzelne (Gemeinde-)Strasse in Deutschland. Postleitzahlen sind einerseits sehr attraktiv, andererseits aber sehr problematisch: für eine korrekte Zuordnung müsste man in der OSM eine durchgehende Strasse tatsächlich an der PLZ-Grenze trennen. Es kann sogar sein, dass eine Strasse zu einer PLZ gehört, die Anschriften an dieser Strasse aber durch die postalische Zuordnung ganz anderen PLZ-Einträgen zugeordnet sind - in Österreich scheint das gängige Praxis zu sein. Von den Namesvarianten würde ich nur name / 500100000 verwenden, je nach Bedarf auch NAME_7BITLC / sort_name / ASCII / 500100002 Die anderen Namensvarianten sind wenig interessant. Hier muss aber darauf hingewiesen werden, dass es auch landesspezifische Varianten gibt, z.B. opengeodb:name=Deutschland opengeodb:name:en=Germany opengeodb:name:fi=Saksa opengeodb:name:he=גרמניה usw. Bei Daten wie population / 600700000 muss beachtet werden, dass solche Daten in der opengeodb in der Regel mit einer Datumsangabe kombiniert sind - z.B. gültig am Stichtag 2006-12-31 (genauer: von 2006-12-31 bis 2006-12-31). Diese Datumsangabe ist bei jedem einzelnen Eintrag dabei, wird aber nicht immer genutzt und benötigt (dummy-Daten). Gerade Einwohnerzahlen sind Angaben, die die Kombination mit einem Datum benötigen. Schoenen Gruss Martin -- Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört? Der kann`s mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger?did=10 _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

